Über Raumschiffe und Häkelnadeln

Gestern war irgendwie ein verrückter Tag auf der Arbeit. Ich war so müde (weil ich anscheinend mondsüchtig bin) und der Tag ist an mir so vorbeigeplätschert. Schrecklich.

Als ich dann gestern heimkam, habe ich Felix´ langersehnte Post im Briefkasten gefunden und ihm eine Mail geschrieben, sie sei da (es war eine Guthabenkarte und er wollte sich ja so gerne was im Mediamarkt dafür kaufen).

Keine Reaktion. Also – SUPERTOLL! Gemütlich machen vorm Fernseher mit meiner Häkelnadel.

Also nach 1,5 Stunden immer noch kein Feedback kam, hab ich nochmal geschrieben und SOFORT kam eine SMS zurück, dann ein Anruf ud dann musste es schnell gehen.

19.32h:

Felix: „Was die Karte ist da? Warum sagst du mir nicht Bescheid?“

Nora: „Hab ich! Hattest wohl keinen Empfang!“

Felix: „Ok, nun muss es schnell gehen. Wir treffen uns am Hansaring in 10 Minuten!“

Nora (leicht überfordert): „Ähhh, ja. Gut. Du hast meinen Fahrradschlüssel, ich muss die Bahn nehmen!“

Felix (jubelnd): „Bis gleich!“

Ok, ich also total gestresst mich wieder angezogen, alles eingepackt, Tür raus und da stand es: Das DB-Rad.

Ich habe also dort angerufen (ich kenne es nur mit dem IPhone – geht wesentlich schneller) und losgeradelt.

Ich denke nach gestern weiss ich, wie sich Menschen in einem Spinning-Kurs fühlen.

Also 3 blöde Anmachen (es ist so schlimm auf dem Ring – ich glaube manchmal, dies ist der Treffpunkt für Menschen mit einem IQ unter 70) und 4 rote Ampeln (die total ignoriert wurden) später war ich da. Und bin 3 mal rumgelaufen, bis ich den Eingang gefunden hab. Und Felix.

Das Ende vom Lied ist – er hat sich die Playstation 3 gekauft: Es war ein gutes Angebot und 5 Minuten vor Ladenschluss.
Und Felix war glücklich.


So kam es also, dass ich 2 Stunden später als geplant zu Hause war und „Star Trek“ auf Blue Ray gesehen habe. Mit meiner Häkelnadel :)
Nora war auch glücklich.

Und das habe ich gestern Abend noch geschafft:

Ich habe Häkelgarn gekauft und eine ganz dünne Nadel (Stärke 1,5), um kleine, feine Blumen zu häkeln, die eines Tages eine Leinen-Kosmetiktasche, ein Leinenlichtsack und eine Leinentüte zieren sollen (das wird ein Geburtstagsgeschenk für meine Patentante).
Häkeln in dieser Stärke macht total Spaß – ist aber sehr mühsam. Was aber wirklich süß ist, ist dass winzige Blüten dabei herauskommen :)

Folgenden Leinenstoff habe ich mir ausgesucht:

:) Also hatte ich doch noch einen produktiven Abend – anders als erwartet :)

Ich wünsche euch einen wunderschönen Mittwoch (Juhuuu! Heute ist „Bergfest“ :))

Teilen

Dieser Eintrag wurde in Allgemein, Everyday life, Felix & ich, häkeln, Kleinigkeiten, Selbstgemachtes, Zu Hause gepostet und getagget , , , , , , , . Bookmark des Permalinks.

One Response to "Über Raumschiffe und Häkelnadeln"

Kommentar hinterlassen