Die liebe Inspiration

Dies ist keine Anleitung für „Kreativ-bleiben, -sein, oder -werden.“ Dies ist meine persönliche Geschichte.
Nora und die Inspiration.

Das mit der Inspiration ist ja so eine Sache. Viele Leute inspiriert einfach alles, was sie sehen. Alles, ob es nun Stadt oder Wald oder ein Besuch im Zoo ist.
Ich gehöre leider nicht zu diesen Menschen.

Vielleicht war ich früher so. Aber durch die Arbeit hat sich das doch ganz arg veändert. Ich weiss, dass es eine schwierige Sache ist: Als Bloggerin zu sagen, dass das mit der Inspiration nicht immer so einfach ist.

Ich von mir kann ja nun ohne schlechtes Gewissen sagen: Ich muss immer inspiriert, kreativ und gut sein. Das zieht der Job einer Mediendesignerin mit sich.
Oft ist es so, dass ich total leer nach Hause fahre. Ausgebrannt und völlig ideenlos.

Natürlich ist es eine etwas andere Tätigkeit als das, was ich als Bloggerin leiste, jedoch ist es im Prinzip so, dass man ein Goldesel der Ideen sein muss. Im Job und privat.
Auf Dauer ist das etwas zermürbend, weil man ja auch nichts posten will, von dem man nicht selber überzeugt ist.

Ich lese viele Artikel über das Kreativ-bleiben, wie zum Beispiel diesen hier und bewundere die Menschen, die sich so viel Mühe geben mit ihrem Kreativ-sein.
Wenn ich nach Hause komme, das ist meist gegen halb 7, dann noch etwas esse und mich dann noch hinsetze und ein Kreativ-Journal führen würde – dann würde mir für die Praxis nicht viel Zeit bleiben.

Also bin ich wohl eher der Typ „Macher-wenn-grade-Idee-und-Zeit-da“.

Dass ich aber schon durch mein löchriges Hirn ganz viele Ideen verloren habe, habe ich mich entschlossen, demnächst vielleicht eine Lösung mit Kartei-Karten zu finden – oder To-do-Listen. Die mag ich gerne und das Gefühl des durchstreichens macht mich auf eigenartige Art und Weise sehr glücklich.

Vielleicht ist es dann ganz gut, wenn ich immer ein paar Karten dabei habe um dort meine Ideen zu katalogisieren. Ich habe nämlich gemerkt, dass Fahrradfahren und Bahnfahren für mich der Zeitraum ist, in dem ich die meisten Ideen habe.

Nun ja. Mich würde interessieren, ob es euch manchmal auch so geht? Dass man sich mit seinem Blog irgendwie wie ein Goldfisch in einem Teich voller, von Ideen nur so sprudelnder Kois befindet.
Ich versuche immer, mir das nicht zu Herzen zu nehmen, denn ich weiss auch, dass die Blogs, die ich lese von Mädchen geführt werden, die entweder Studentinnen oder Vollzeitbloggerinnen sind und einfach mehr Zeit haben. Irgendwie ist  es aber dann trotzdem so, dass es einem was ausmacht und man sich schon wieder „nicht kreativ genug“ fühlt.
Da ich selber an mich hohe Ansprüche habe, wird es hier hoffentlich bald etwas bunter zugehen. Mehr Rezepte, mehr DIYs, mehr Sachen zeigen, die ich so mache.

Man kommt aus diesem Loch ja auch nur alleine raus und auch nur, wenn man was dafür tut.

Und das versuche ich diese Woche einfach mal. Ich habe 2 Projekte, die ich angehen will und ich hoffe, dass die mich soweit inspirieren, dass ich noch mehr Ideen bekommen werde :)

Also: Drückt mir die Daumen :)
Bilder folgen natürlich!

 

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6 Responses to "Die liebe Inspiration"

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