Was mich im Sommer glücklich macht

Hello :)

Kurz vor meinem Urlaub nehme ich mir dann noch mal die Zeit, mich um meinen armen, vernachlässigten Blog zu kümmern. Ich genieße diesen Sommer in vollen Stücken, endlich ist es mal wieder ein toller, heißer Sommer wie die, an die ich mich als Kind erinnern konnte. Im Sommer fällt mir alles ein wenig leichter. Früh aufstehen, zur Arbeit fahren, abends lange wach bleiben – alles ist im Warmen und mit viel Sonnenschein einfach tausend mal schöner!

Vor einiger Zeit habe ich mich dann auch mal wieder in mein Arbeitszimmer, das ähnlich verlassen wie der Blog war, gesetzt und erst einmal aufgeräumt – wenn wir die Arbeitszimmer eine Zeit nicht nutzen, schleicht sich immer der Schlendrian ein und dann trifft der Ausdruck “Rumpelkammer” für mein Lieblingsörtchen eher zu als “Studio”.

Dass ich immer zu wenig Zeit für mich selber habe, ist wohl auch nur eine Einbildung – wenn man sich die Zeit nicht nimmt, dann hat man sie nicht. Und ich nehme mir momentan Zeit für mich. Sei es, wenn Johann bei einem Freund ist oder ich um halb 6 morgens aufstehe um noch eine Stunde vor der Arbeit zu werkeln oder nähen. Ich genieße diese Zeit so wahnsinnig und sie gibt mir so viel positive Energie, die ich auch über den Tag verspüre.

Vor ein paar Wochen habe ich mich noch geärgert, mal nichts Neues auszuprobieren und dann sagte mein Mann seinen Lieblingsspruch: “Einfach machen”.

Also habe ich ein Bild gemalt – 1m x 1m, Acryl (natürlich hatte ich eine Vorlage als Inspiration, aber ich fange ja auch grade erst an ;)).

 

Und eine Spieluhr genäht – Achtung, heute mal mit Video! It´s magic. Haha.

Und zwei Shirts für Johann genäht (hier noch ohne Bündchen).

UUUUUND versucht zu weben.

Ich mag es bunt und weil es auch nur für mich gedacht ist, ist es super bunt.

 

Die Zeit, die ich dafür verwendet habe, habe ich noch ein Hörbuch gehört und was soll ich sagen? Es war ein kleiner Urlaub für den Kopf.

Was mich weiterhin beschäftigt hat, war die Sache mit dem Geld-verdienen neben der Arbeit. Früher hatte ich den Shop und das lief auch alles ganz gut, bis die Abmahn-Welle kam und DaWanda zusammengebrochen ist.

Ich habe mir eine längere Pause gegönnt und ich weiß nicht, ob ich noch einmal zurückkehren soll, zumindest nicht in dem Bereich, in dem ich mit den Lichterketten war. Die Kunden waren mir zu unfreundlich, ständig hieß es, alles ist teuer, nicht gut genug und so weiter.

Heute morgen hat es “klick” gemacht und so viel Stress ist von mir abgefallen, als ich mir selber sagte: Das war´s. Ich mache nichts mehr für andere. Wenn ich noch mal irgendwann einen Shop eröffne, dann kommen Sachen da rein, die fertiggestellt sind und die kann man dann kaufen oder halt auch nicht. Keine Sonderanfertigungen mehr, keine Aufträge, nichts. Natürlich ist ein kleines “Beibrot” nett, aber das steht in keiner Relation zu meiner Freizeit, die dafür drauf geht.

Da verfolge ich doch lieber weiterhin die Idee, Kindern und jungen Erwachsenen freitags und samstags im ganz kleinen Kreis Kreativ-Kurse anzubieten, dafür haben alle Beteiligten mehr. Mehr dazu wird im Urlaub mit dem Göttergatten besprochen.

So, nun habe ich doch ganz schön viel aus dem Nähkästchen geplaudert, aber dafür ist der Blog ja nun auch da. Für mich – und nicht um damit Geld zu verdienen ;)

Habt also einen schönen Tag,

xoxo, Nora.

 

Teilen

Dieser Eintrag wurde in Allgemein, Studio Rosarot gepostet und getagget , , , , , , , , , , , , , , , . Bookmark des Permalinks.

2 Responses to "Was mich im Sommer glücklich macht"

Kommentar hinterlassen