Back again :)

Ja, richtig. Ich bin wieder da.

Ein bisschen erholter und noch viel zufriedener. Ich hatte sehr lange nicht mehr mal eine ganze Woche frei und NICHTS zu tun. Das hat mir sehr gut getan.

Ich habe ja öfters mal an meinen Blog gedacht – aber ich wollte wirklich einfach abschalten.

Es ist nichts so, dass ich nichts gemacht hätte in meinem Urlaub…aber dazu später mehr :)

Ich bin jedenfalls froh, wieder hier zu sein.

Und ich möchte mich auch hier noch einmal für die ganzen lieben Kommentare und Mails bedanken – das ist wirklich der Wahnsinn ;)

 

 

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Urlaub!

Jawohl!

Richtig gelesen! Ich habe mir spontan eine Woche Urlaub genommen um mal „runter“zukommen. Ich freue mich, einfach eine Woche das zu machen, was ich mag.

Wie zum Beispiel jetzt: Mich mit meiner Mama treffen und shoppen gehen. Ich freue mich so!

 

Aber nur, weil ich Urlaub habe, heißt das nicht, dass ich am Wochenende nichts gemacht habe. Ich sitze mal wieder an einem Mammut-Projekt: Einer Decke!

Die Quadrate sind recht groß, so dass man relativ schnell Erfolge sieht. Ausserdem habe ich eine halbe Nadelstärke (4) höher genommen, als angegeben, dann wird die Decke nicht so steif, sondern schön weich und elastisch :)

Eigentlich wollte ich ja an meinem Portemonnaie weiterarbeiten. Aber irgendwie war wie durch Zauberhand jemand in „meinem“ Studio“ und hat Starcraft gespielt…Komisch ;)

 

Und ich möchte mich mich mal bei allen bedanken, die mir so nette Kommentare auf meinen letzten Post gegeben haben.
Ich war – und bin es immer noch – ganz gerührt von den ganzen (ungewöhnlich) langen Kommentaren. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und das bedeutet mir ganz furchtbar viel.

 

So, aber nun schnell los, ich möchte ja nicht, dass meine Mama warten muss ;)

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Veränderungen

Ich war noch nie ein großer Freund von Veränderungen.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich feige bin oder langweilig, das hat etwas damit zu tun, dass ich mein Leben, so wie es ist immer mochte. Klar, wenn sich etwas verändert hat, bin ich damit irgendwann auch mal klar gekommen, aber es hat lange lange gedauert. Zum Beispiel, als ich damals aus der WG ausgezogen bin. Das war ein Weltuntergang für mich. Nun liebe ich das Leben zu Zweit und kann mir nichts anderes vorstellen. Aber man muss auch dazu sagen, dass der Umzug fast 3 Jahre zurückliegt.

Kleine Veränderungen in meinem Leben irritieren mich ganz furchtbar.

Und zur Zeit bin ich irritiert.

Es ist so, dass Felix seinen neuen Job begonnen hat und obwohl ich dachte, dass das ja keine Veränderung für mich beinhaltet, hat sich das als falsch entpuppt. Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die man sich immer gefreut hat hier, wie zum Beipiel mit Felix essen  zu gehen in der Mittagspause (er hat eine Straße weiter gearbeitet). Oder sich im REWE zu treffen (wo wir tatsächlich unser erstes „Date“ hatten).

Das geht nicht mehr.

Oder diese Sache mit meinem Patenkind. Ich bin Im Januar Patentante geworden. Und ich bin sehr glücklich mit dem kleinen Mo. Und mit Lena, Philip und Carlotta war ich´s auch. Nur, dass die morgen wegziehen. Traurig aber wahr. Da hat man endlich einen richtigen Bezug zu Felix´ Teil der Familie…dann gehen sie. Und nehmen mein Patenkind mit.
Sie ziehen nach Rosenheim. Das ist nicht um die Ecke und wie Felix und ich ja letztens festgestellt haben, sind wir „arm“ (;)) und können nie verreisen.

Naja, es gibt noch so viele andere Kleinigkeiten, mit denen ich euch auch nicht langweilen möchte…Worauf ich hinauswill ist etwas ganz anderes.
Etwas Größeres und etwas, mit dem ich  lernen muss, umzugehen.

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum ich mich so „verlassen“ und alleine „fühle“…aber glücklicherweise bin ich nach 8 Tagen Depression darauf gekommen und es liegt auf der Hand:

Die einzige, die sich nicht ändert, bin ich.

Und ich glaube, das macht mich sehr traurig. Ich sehe ja, wie meine anderen Freunde sich freuen auf ihr neues Leben – Lena in Rosenheim, Björn in Amerika, Felix in der neuen Firma…
Und was ist mit mir? Wann mache ich endlich das, was ich möchte? Und was möchte ich denn nun eigentlich wirklich?

In der letzten Woche war ich wirklich schlecht drauf. Und auch, wenn mir ständig alle sagen…“Das wird schon“ und…“Das geht vorbei“… sitzt man da und wartet dass „es wird“ und „vorbei geht“ und fühlt sich ganz schrecklich alleine.

Ich denke, ich weiss, was ich ändern muss.

„Sie hatte herausgefunden, daß es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen: der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich doch erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unbekannter Herausforderungen, davor, daß vertraute Dinge für immer verschwinden könnten.“ P. Coelho.

Ich werde daran arbeiten :)

Danke für´s lesen.

 

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