Verwechslungsgefahr

An Ostern haben wir Felix´ Familie besucht.

Wenn alle zusammen sind, wohnen 18 Menschen und Menschlein im Haus. Und was soll ich sagen: Glücklicherweise ist auch dieser Haushalt ein Apple-Haushalt. 8 Menschen bringen noch Ladekabel von ausserhalb mit und so hängt an jeder Steckdose irgendein Iphone-Kabel und man kann immer mal hier und da sein Handy laden.

Toll.

Um den Abreisetag herum werden aber immer alle etwas nervös. Die ersten Ladekabel werden eingepackt und jeder beobachtet jeden mit skeptischem Blick. Wer als letztes da ist hat ja vielleicht das Pech, dass sein Ladekabel schon in einer anderen Tasche gelandet ist.

Um diesen Spuck wenigstens für unsere Familie ein Ende zu setzen, haben Felix und ich überlegt, dass wir das Kabel definitiv markieren müssen.

Das ist mein Vorschlag. Ohne rosa, ohne Lila, ohne pink. Ganz in Jungs-Farben, damit es für Felix “erträglicher” ist mit so einem bunten Kabel anzureisen.

hama_kabel_fertig

hama_kabel_steckdoseEigentlich braucht man kein Tutorial dafür, so einfach wie das ist, ich habe aber trotzdem mal die einzelnen Schritte mitfotografiert.

Das brauchst du:

zubehoerMit der Schere schneidest du die Bügelperlen einmal längst durch.

hama_kabel_schere

Dann steckst du sie auf die Spitze der Schere und biegst sie leicht auseinander.

hama_kabel_offenDann wird die Perle auf das Kabel gesteckt und draufgedrückt.

hama_kabel_klipsFertig.

hama_kabel_1perleAuch hier hat man wieder viel Gestaltungsspielraum mit Farben, die Perlen gibt es ja mitlerweise in der kompletten Farbpalette, ebenso wie transparent, Silber und Gold.

Wer als auch ein bisschen Lust auf Perlenrumgefummel hat, los geht´s.
Funktioniert auch ganz toll mit Kopfhören, habe ich mal gesehen.

Viel Spaß!

xoxo, Nora.

 

 

 

 

 

 

 

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Goldtöpfchen

Endlich ist er auch bei mir angekommen: Der Gold-Trend.

Ich habe ihn auf vielen Blogs gesehen und immer bewundert und heute habe ich ich endlich entschlossen, auch mal etwas zu versuchen: Goldene Blumentöpfe.

Ich erfinde hier das Rad nicht neu, das ist klar, nehme euch aber trotzdem mit auf die kleine DIY-Goldener-Blumentopf-Reise mit.

Das habe ich benutzt:
goldene_blumentoepfe_1

Und so einfach geht es: Falls ihr Muster möchtet, einfach mit Klebeband verschieden Muster mit Klebeband auf die Tontöpfe kleben.
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Dabei darauf achten, dass ihr das Klebend bis unten zieht, damit es später keine hässlichen Übergänge gibt.
Ich habe verschieden breites Klebeband benutzt. Bei dem hinteren Blumentopf habe ich einfach ganz schmale Tesafilmstreifen abgeschnitten und aufgeklebt. Ganz simpel.

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Dann wird gleichmäßig die Sprühfarbe aufgetragen. Das ist ganz einfach und ich weiß gar nicht, warum ich mich so lange nicht dazu durchringen konnte mit Sprühfarbe zu arbeiten.goldene_blumentoepfe_6

Nach einer kurzen Trocknungszeit (nur 2 Stunden!) könnt ihr das Klebeband abpellen und eure neuen Töpfchen bewundern.goldene_blumentoepfe_7 goldene_blumentoepfe_8

Ich habe noch ebenfalls drei alte Unterteller besprüht und nun wohnen Mini-Pflanzen im neuen, opulenten zu Hause :)

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Xoxo, Nora.

 

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Aus alt mach neu: Setzkasten

Einen wunderschönen, sonnigen guten Morgen!
Heute, an diesem sommerlichen Tag sitze ich am Rechner und habe ein paar Bildchen bearbeitet. Natürlich nicht nur für mich, sondern es ist eine simple, schnelle Anleitung geworden.

Vor etlichen Jahren habe ich von meinem besten Freund einen Setzkasten geschenkt bekommen. Wir waren noch Kinder und er hat ihn von seinem Taschengeld bezahlt. Damals war das ne große Investition. Und anscheinend eine, die sich lohnte.

Der Setzkasten zog immer wieder mit mir um. Er war zuerst ein Platz für kleine gesammelte Dinge, dann hing er in meiner Waschecke in der WG als Parfum- und Schminkbehausung. Zwischendurch wurde er zum Kerzenständer umfunktioniert und als letztes diente er dazu, dass Johann seine Steine sortieren konnte.

Als er mir gestern wieder in die Hände fiel beschloss ich, dass es wieder Zeit für ein festes Plätzchen wurde.

Also habe ich ihn mir mit in mein Arbeitszimmer genommen.


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Wie man sieht habe ich schon einmal begonnen, ihn zu streichen. Da war ich im Umzugsstress und habe es dann aufgegeben.

Aber diesmal:setzkasten_diy_2

2x weiß gestrichen (obwohl auf der Packung stand: Einmal streichen – deckt. Das war wohl nix, liebe Tool-Eigenmarke).
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Als nächstes werden die Zwischenräume ausgemessen. Da fand ich mein Patchwork-Lineal ganz gut. Das hat mir Felix mal zu Weihnachten geschenkt. (Das war ein ganzes Set mit Rollschneider. “Patchwork-Starter-Set”heißt es).

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Nur das Innere wird gemessen.setzkasten_diy_5

Und dann (vorzugsweise) mit dem Rollschneider bunte Stoffreste ausgeschnitten.
Jetzt braucht man noch Bastelkleber und einen Pinsel…
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…um die Kammern mit Kleber zu bestreichen.
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Das Stück Stoff wird hereingelegt und an den Kanten gut ausgestrichen. Dazu kann man, wenn man will, einen sauberen, trockenen Pinsel benutzen.setzkasten_diy_8

So sieht das dann aus.setzkasten_diy_9

Und so, wenn man fertig ist.
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Nun hat man einen sehr bunten Setzkasten und viele Stoffreste verwertet.setzkasten_diy_11

Ich habe in den Setzkasten Kleinigkeiten reingestellt, die ich immer suche. Zum Beispiel die Schrägbandformer. Oder den Textilkleber.setzkasten_diy_12

Und weil ich grade so im Aufhängwahn war, habe ich noch meine Regale, die hier seit Ewigkeiten rumlagen, auch noch an die Wand gebracht.

Ich weiß, dass sie nicht sonderlich effektiv sind, aber ich mag es, wenn ich meine schönsten Handarbeitsbücher auch mal von vorne sehen kann.

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Und weil ich ja auch immer so neugierig bin, dürft ihr auch mal einen kleinen Blick ins Arbeitszimmer werfen. Einen kleinen nur. Nur die eigentliche Arbeitsfläche. Denn alles andere ist noch in der Mache ;)
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Der Rechner steht eigentlich auf dem anderen Schreibtisch – aber da wir noch kein Rollo haben, blendet es an diesem Platz noch zu sehr.
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So. Nun habe ich tatsächlich auch noch für euch gesaugt, obwohl man den Boden gar nicht sehen kann. Aber geschadet hat es nicht.

Ich geh nun was in die Sonne. Morgen soll sie ja schon wieder weg sein.

Xoxo, nora.

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