40. Woche

Ja, die 40. Woche hat heute angefangen!
Eigentlich wäre heute der Entbindungstermin, dieser wurde jedoch nach hinten korrigiert. Baby J. war einfach noch was zu klein, damals in der 11. Woche.

Die 40. Woche lässt einen langsam ETWAS nervös werden. Jedes Zipperlein könnte ja ein Anzeichen darauf sein, dass es nun losgeht. Aber…es geht nicht los.
Der kleine Mann zappelt im Bauch wie wild, macht aber keinerlei Anstalten, sich auf den Weg zu machen.
Na, dann soll er noch etwas drin bleiben und auf meinem Ischias-Nerv spielen. Oder mit der Blase. Das kann er nämlich ganz schön gut.

Die letzten Tage hatte ich solche Rückenschmerzen, dass ich mir von der Außenwelt mal eine Auszeit genommen habe und mir einen Haufen Filme angeschaut habe. Ohne schlechtes Gewissen – das geht nämlich auch bald nicht mehr. Mit Wärmflaschen auf der Couch war Pfingsten schön erträglich, aber heute hat es mich gepackt und ich muss was rausgehen.
Da wir ja immer dachten, wir bekommen ein Mai-Baby (was auch hoffentlich so ist), haben wir nicht mit so schlechten Wetterverhältnissen gerechnet und haben nun natürlich keine Jacke für den Kleinen. Das soll heute geändert werden, genauso wie die Wickeltaschengeschichte. Sehr früh sind wir mit all dem dran – naja. Langt ja noch ;)

Aber nun zum “Wichtigsten”.
Der dicke Bauch. Ich war ja schon stolz wie Holz, dass ich beim letzten Arztbesuch nur 1 Kilo zugenommen hab. Nun sind wir bei ca. 10,5 Kilo. Ich bin froh und glücklich, laut meinem vorigen Gewicht hätte ich 15 Kilo zunehmen dürfen.

Wie weit bin ich: 39+0
Der beste Moment dieser Woche: Den Rest des “Kinderzimmers” fertig eingerichtet.
Am meisten nervt mich: Dass mir ständig Menschen sagen, wann das Baby kommen “darf” und wann nicht. Das Baby richtet sich weder nach dem Champion´s League Finale noch nach anderen Festivitäten.
Ich vermisse: Meine alten Klamotten! Und meine Füße. Ich vermisse sie wirklich. Ich kann sie nicht mehr richtig sehen und sie tun die ganze Zeit weh!
Heißhunger auf: Erdbeeren.
Wehwehchen: Rückenschmerzen, ständig Pipi, nah am Wasser gebaut und total schnell angenervt.
Ich freue mich: Auf den Zwerg. Ich habe zwar Angst vor der Geburt, freue mich aber, ihn endlich mal zu sehen.

Und hier kommt Felix:

Der beste Moment: Das lange Wochenende und der Sonntag in der Sonne
Am meisten nervt mich: –
Ich vermisse: jetzt schon wieder die Sonne!
Ich freue mich: auf die kommenden Tage und den Moment wo es “losgeht”

Ich hoffe ja insgeheim, dass es keinen “41. Woche”-Post geben wird, aber ich glaube schon. Vielleicht sogar noch einen “42. Woche”.
Vielleicht sollte ich nicht mehr so leckere Sachen essen, damit der kleine Mann sich nicht wie die Made im Speck fühlt :)

Wer noch Lust auf mehr Bäuchlein hat, kann hier mal vorbeischauen!
Frau Elch, Margarete Audrey, MarielleMissyPunkelmunkelkleines Ich kleines WirKatMayaSonnenblume von schöne DingeChaos&Queen

 

xoxo, Nora.

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Lieber J.,

deine Mama hat dir schon so lange keinen Brief mehr geschrieben. Und viele kann sie auch gar nicht mehr schreiben.

Du bist jetzt schon fast 10 Monate immer mein ständiger Begleiter und so langsam merke ich, dass dir dein altes zu Hause etwas zu klein wird. Und, oh ja, mir auch langsam. Immer wenn ich auf meinen Bauch schaue kann ich ein kleines Füßchen oder deinen ausgestreckten Popo sehen. Ist das wirklich noch bequem?

Laut Frauenärztin, die das CTG ganz bewundernd anstarrte, ja. Sie sagte, die fühlst dich pudelwohl bei mir. Das freut mich wirklich zu hören. Sie sagte aber auch, dass du dich langsam auf den Weg machen wirst, zumindest seist du schon in eindeutiger Startposition.
Sie hat sich auch gewundert, warum ich noch so einen zufriedenen Eindruck mache, die meisten Frauen seien in diesem Stadium total angenervt von den Riesenbäuchen und ihren Schwangerschaften. Da ich aber nicht weiß, ob wir noch einen kleinen Zwerg bekommen werden, genieße ich jede Sekunde dieser Schwangerschaft, wer weiß ob diese Zeit noch einmal kommt und selbst wenn sie kommen sollte, ob der nächste Zwerg auch so unkompliziert ist wie du, mein kleiner Mann.

Das heißt aber nicht, dass du nicht rauskommen sollst, lieber J.. Mama und Papa haben es dir schon ganz schön eingerichtet und alle deine Onkel und Tanten sind schon so gespannt auf dich!!!
Und die Oma erst! Die ruft jeden Tag an und fragt, ob es losgeht, die ist vielleicht aufgeregt!
Oma und Opa haben dir übrigens eine kleine Hunderassel und ein Kirschkernkissen geschenkt, was so süß ist, das ich es gerne auch in groß hätte. Du wirst dich sicher auch freuen.

Wie du merkst ist alles bereit für deine Ankunft. Die Kliniktasche ist endlich gepackt (ich hoffe ja, dass wir nur deine Sachen brauchen werden, die Mama will ja sofort mit dir heimgehen), dein Bettchen ist fertig (ja, die erste Woche darfst du bei mir schlafen, aber nicht, dass das zur Gewohnheit wird!), deine Wickelkommode ist voll mit Windeln und Anziehsachen und dein Kinderwagen hat nun sogar ein Sonnensegel um die nicht anwesende Sonne noch weiter abzuhalten.
Und ausserdem freut sich dein Papa schon auf seine drei Wochen Papa-Urlaub, in dem er dich ganz genau kennenlernen kann.

Ich verrate dir ein Geheimnis, kleiner Mann. Heute ist der 17. Mai und der Tag, an dem ich die ganze Schwangerschaft dachte, du würdest kommen (so sicher, wie ich wußte, dass du ein kleiner Mann wirst). Aber entweder schläfst du oder du schmust noch ein bisschen mit meinen Rippen. Also auf jeden Fall sieht es nicht so aus, als hättest du auch nur die geringste Lust, dich auf den Weg zu machen.

Nun ja. Vielleicht warten wir einfach noch ein wenig. So kann ich heute Abend noch auf eine kleine Veranstaltung gehen – auch wenn mir nun fast gar keine Klamotten mehr passen. Das ist egal, das ist nun einfach so. Es wird nicht geschimpft, sondern die letzten freien Minuten, Stunden und Tage mit deinem Papa alleine genossen.

Du wirst schon wissen, was das Beste für dich ist. Und was das Beste für dich ist, ist auch das Beste für mich.

Ich denke an dich, mein Sohn. Jede Sekunde an jedem Tag.

Deine Mama.

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Über Dinge die man braucht – über Dinge, die man will.

Als Frau, die zum ersten mal Mutter wird, hat man es nicht wirklich leicht.
Man bekommt gute Ratschläge von allen Seiten und muss den gefährlichen Mittelweg finden ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Ratschläge wie “Kauf das nicht neu, ich habe das noch” sind mir eigentlich die liebsten – eigentlich.

Ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich meinem kleinen J. von meinem eigenen, selbst verdienten Geld die ersten Strampler kaufe. Die, die er anziehen soll, wenn er aus dem Krankenhaus mit nach Hause kommt. Warum ein schlechtes Gewissen? Weil wir eigentlich genug hatten und ich keine hätte kaufen müssen. Aber welche Mutter denkt denn da anders?

Weiter geht es mit Dingen, die das Kind auf jeden Fall braucht und die ich nicht neu kaufen möchte. Wie zum Beispiel ein Stubenwagen oder eine Wickelkommode. Bei diesen Dingen gefällt es mir richtig gut, dass klein Felix und klein Nora die Sachen schon einmal benutzt haben.

Und dann kommen wir zu den Dingen, von denen alle sagen: Das braucht man gar nicht. Wie zum Beispiel eine Wickeltasche.
Jaaaa, natürlich kann ich eine selber nähen oder eine andere benutzen.
ODER ich kaufe mir eine.
Es ist ja nicht so, dass man jeden Tag ein Baby bekommt. Und es gibt auch wirklich so tolle Wickeltaschen um die ich jedes mal herum schleiche. Und dann doch keine mitnehme, weil dann wieder jemand sagt “Eigentlich braucht man ja keine”.
Ne, stimmt. Man braucht auch kein IPhone oder ein Fernseher. Aber es ist schön, sich auch mal was zu gönnen.

Nun habe ich mal herumgestöbert und mir ein paar ausgesucht.

 

Tasche Pip, Tasche Room Seven, Tasche Adelheid, Tasche Oilily

Ich meine…sind sie nicht schön?
Ich finde sie alle ganz wunderbar und kann mich gar nicht entscheiden, welche mir am besten gefällt.
Ich könnte ja Felix fragen, der dann sagen würde…”Äääääh, da sind ja überall Schnörkel und Blumen drauf?!?” Und schon wäre die Entscheidung getroffen. Wahrscheinlich für die schwarze Adelheid-Tasche.

Wer aber gerade Lust hast uns etwas zu schenken und sich noch unsicher ist: Ich nehme auch total gerne einen Geschenkgutschein entgegen ;)

:)

Was habt ihr so für Wickeltaschen?

xoxo, Nora.

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Die Baby-Party

Am Donnerstag, also an Vatertag (bzw. für Felix den letzten “Nicht-Vatertag”) wurde ich überrascht. Aber wie!

Aber lieber von vorne.

Am Donnerstag, als ich mich gerade so festgestrickt habe, meinte Felix auf einmal “Lass uns mal ein Eis essen gehen.” Eigentlich hatte ich keine große Lust rauszugehen, aber mit Eis kann man mich immer locken.

Also sind wir gemütlich losgelaufen und haben und 2 Bällchen bei der Lieblingseisdiele gekauft. Weil ich da einmal unterwegs war, wollte ich noch gar nicht nach Hause und sagte zu Felix, wir sollten noch zum Hauptbahnhof zum Zeitschriftenhandel gehen, ich wollte einmal die neue “Mollie makes” durchblättern.
Felix hat mich natürlich bei dem Argument mit hochgezogenen Augenbrauen angeschaut, hat was in sein Handy getippt, hat dann aufgegeben und wir sind losgelaufen.

Irgendwie hat er aber die ganze Zeit ein bisschen rumgenörgelt. Er hätte Durst, wollte nach Hause, usw.
Am Hauptbahnhof angekommen habe ich wohl zu sehr beim Zeitschriftenstöbern getrödelt und er hat mir noch 5 min gegeben.

So, wie ich bin, habe ich natürlich keine Zeitschrift gekauft. Felix hat wieder nur den Kopf geschüttelt. Ob wir denn nun auch noch weiter spazieren, fragte ich ihn.

“Auf keinen Fall.” Wir fahren nun mit der Bahn heim. Ok, dachte ich, dann gehen wir halt nicht. Ich bin ja eigentlich die Faule in der Beziehung und liebe Bahn fahren, von Felix kenn ich das nicht.

In der Bahn tippte Felix wieder wie wild SMS. Ich dachte schon, er schreibt mit seinen Lieblingsarbeitskollegen, das wäre ja nichts neues. Man muss ja immer informiert sein ;)

Als wir dann zu Hause angekommen sind und ich – wie immer – schnatternd mit Felix die Tür aufgeschlossen habe, traf mich der Schlag.

Unser Wohnzimmer war so schön mit Luftballons dekoriert, Kuchen und Quiche standen auf dem Tisch und alles war in hellblau/weiß gehalten.
Aber am meisten hat mich erstaunt, dass meine Freunde lauthals “Überraschung” schrien.

Sogar meine Freundin ist extra aus Hamburg für dei Baby-Party vorbeigekommen! Ich war baff.

Nun wurden natürlich Sektkorken knallen gelassen und fröhlich angestoßen.
Ach, war das eine tolle Überraschung!

Jeder hatte einen Body auf seinem Teller, die wurden dann fleißig bemalt.

Ach und wie toll die Deko war!

Und der Kuchen erst! Der war aber auch lecker!

 

Alles in allem war es einfach ein perfekter Tag!
Was noch für großes Gelächter gesorgt hat, waren die Bilder, die während der Vorbereitungen gemacht wurden. Felix hatte am morgen (heimlich) eine Kamera ins Wohnzimmer gestellt hat, die alle 30 Sekunden ein Bild gemacht habt. Ich habe die zwar am Morgen noch gesehen und dachte…Komisch, wo Felix überall Sachen hinlegt, aber ich wollte mal nichts sagen.

Ich hoffe, Felix schneidet noch einen Film, der wird dann natürlich hier noch veröffentlicht. Wir haben Tränen gelacht!

An diesem Tag habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr man seine Freunde braucht. Wie sehr man es braucht, so quatschen, lachen und auch mal über kleine Problemen zu reden.
Ich habe das so vermisst!

Also, meine lieben Freunde! Ich habe mich so gefreut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Die Party hat mir wirklich sehr viel bedeutet und es tat gut, vor der Geburt noch mal “so richtig einen drauf zu machen”.

Ich hab euch lieb. Und ich will keinen von euch je missen!

xoxo, Nora.

 

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39. Woche

Hello Welt!

Ich habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass ich eine ganze Woche nicht gebloggt habe!
Das soll diese Woche anders werden.
Wir hatten Besuch übers Wochenende, ganz spontan, der wegen meiner Überraschungsbabyparty da war. Es war einfach nur herrlich!!! Da lässt man den Blog auch gerne mal den Blog sein ;)

Aber heute geht es ja um etwas anderes: Die fortschreitende Schwangerschaft.

Vor 3 Monaten dachte ich noch “Wooooaaa noch 3 Monate, das Babykommt bald!” – Nun denke ich: “Ach, noch 2 Wochen, das dauert ja noch eeewig!” Schon verrückt, aber die 2 Wochen vor Weihnachten dauern ja auch immer besonders lange ;)

Wie weit bin ich: 38+0
Der beste Moment dieser Woche: Ganz eindeutig die Baby-Party und dass ich so viel Zeit mit meinen Freunden verbracht habe.
Am meisten nervt mich: Nichts eigentlich. Ich konnte Freitag auf einmal nicht mehr laufen aber nachdem sich J. wieder anders gedreht hat, war alles wieder super.
Ich vermisse: Meine Freundinnen. In der Schwangerschaft habe ich sie zu wenig gesehen und erst, als alles wieder so wie früher war, ist mir schmerzlich bewusst geworden, wie sehr sie mir fehlen.
Heißhunger auf: Schokolade und Erdbeeren.
Wehwehchen: keine.
Ich freue mich: Auf den Ausflug zu IKEA und zu Baby One jetzt gleich mit meiner Mama.

Und hier kommt Felix:

Der beste Moment: Donnerstag – Samstag. Das war eine supertolle Party und superschöne Tage.
Am meisten nervt mich: so gar nichts.
Ich vermisse: jetzt schon wieder Jacki, Aga und Michael.
Ich freue mich: auf den Feiertag am Montag, darauf mal wieder in meiner alten Firma vorbei zu schauen und auf die letzten Tage zu zweit.

 

So. Nun werde ich das Abenteuer IKEA hochschwanger in Angriff nehmen. Ich bin gespannt. Aber spazieren soll ja suuuper sein :) Und wer sagt, dass man das nicht mit ein bisschen Shoppen verbinden kann!

Wer noch Lust auf mehr Bäuchlein hat, kann hier mal vorbeischauen!
Frau Elch, Margarete Audrey, MarielleMissyPunkelmunkelkleines Ich kleines WirKatMayaSonnenblume von schöne DingeChaos&Queen

 

Xoxo, Nora.

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38. Woche

Hello!
Heute ist der Tag der Tage!
37+0 – Woooohoooo!

Kleiner Mann, das ist dein Zeichen! Du darfst dich nun offiziell auf den Weg zu Mama und Papa machen. Wir sind nämlich schon ganz gespannt :)

Gestern in meinem letzten Résumé habe ich ja geschrieben, dass es mir gaaaanz ganz toll gehen würde. Ging es mir auch, bis ich den Post veröffentlicht habe. Danach habe ich angefangen, solch schlimme Rückenschmerzen zu bekommen, die bis jetzt anhalten. Naja, irgendwann musste es ja anfangen mit den Wehwehchen…:(

Aber trotzdem habe ich heute mal wieder ein Foto :)

Heute mal in der verbotenen Farbe Weiß, die ich nie trage. Aber Schwangerschaftsmode lässt auch nicht sooooo  einen großen Spielraum für die Farbauswahl ;)
Aber egal…Nun zum wichtigen Teil:

Wie weit bin ich: 37+0
Der beste Moment dieser Woche: Das Wochenende mit Felix zu genießen.
Am meisten nervt mich: Dass ich mich beim Schlafen nicht mehr so gut umdrehen kann und wenn, dann höre ich mich an wie eine Oma, die einen Marathon läuft. Total sexy.
Heißhunger auf: Schokolade und Leberwurst
Wehwehchen: Rückenschmerzen
Ich freue mich: Auf mein Baby.

Und hier kommt Felix:

Der beste Moment: Der Sonntag  Das war wirklich ein schöner Tag
Am meisten nervt mich: das ständig wechselnde Wetter und mein neuer Arbeitsweg… ich mag einfach keine KVB
Ich vermisse: meine Familie.
Ich freue mich: auf den Feiertag am DO und auf den FR

So. Nun wird lecker Spargel gekocht.
Aber falls euch langweilig wird…hier könnt ihr noch einige Bäuchlein sehen!
Frau Elch, Margarete Audrey, MarielleMissyPunkelmunkelkleines Ich kleines WirKatMayaSonnenblume von schöne DingeChaos&Queen

xoxo, Nora.

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Schwanger sein. Ein Résumé des dritten Trimesters.

Auch wenn wir noch nicht ganz am Ende des dritten Trimesters angelangt sind, das Baby und ich, so schreibe ich nun trotzdem schon einmal mein Résumé.
Morgen ist der letzte Meilenstein der Schwangerschaft erreicht: Der Tag 37+0 und somit darf J. sich auf den Weg machen.

Laut meiner Ärztin macht er das wohl auch schon und sie war sich nicht sicher, ob wir uns noch einmal sehen werden.
Ich glaube schon, ich denke der kleine Mann kommt nach seinem Papa und kommt zu spät. (Hier ist übrigens der Beweis dafür, dass er auch genauso wie sein Papa aussieht)

Mir ist das egal wann er kommt, ich weiß, dass ich ihn spätestens in 4 Wochen in den Armen halten werden und kann es mir immer noch nicht vorstellen – so gar nicht. Manchmal erschrecke ich mich richtig, wenn mir bewusst wird, dass ich schwanger bin.

Aber nun eine kleine Zusammenfassung der letzten 3 Monate.
Ich hatte im letzten Trimester keine Beschwerden wie Blutungen oder vorzeitigen Wehen, das hat mich sehr beruhigt.
Bei dem Kleinen wurde ja der Nierenstau festgestellt, was mich zuerst verrückt gemacht hat, laut Ärztin und Hebamme im Krankenhaus jedoch nicht so dramatisch ist und nicht unbedingt (wie das böse Internet erklärt) auf Schlimmeres hinweisen muss.

Ansonsten bin ich eine sehr glückliche Schwangere. Ich bin immer noch fit, viel unterwegs und wirklich gut gelaunt. Ich genieße wahrscheinlich gerade nun die letzten 3 Wochen in vollen Zügen.
Ok, ich muss schon manchmal ein Mittagsschläfchen machen und manchmal zwickt der Rücken…aber wenn das in den 40 Wochen alles ist…

Trotzdem mache ich mir, je näher die Geburt rückt, meine Gedanken. Werde ich eine gute Mutter sein? Werde ich ein gutes Vorbild? Werde ich trotz alledem noch eine gute Partnerin für Felix sein?
Und die größte aller Sorge: Wird mein kleiner Mann gesund sein? Wie wird die Geburt sein? Was passiert, wenn einem von uns dreien etwas passiert?

Alles das, was ich am Anfang immer in die letzte Ecke meines Hirns gedrückt habe kommt nun langsam zum Vorschein und möchte nach und nach verarbeitet werden.

Jeder sagt mir, das wird sich geben wenn das Baby da ist und ich erwarte es mit Freude und Spannung.

 

Dann habe ich mir allgemeine Gedanken gemacht über die Schwangerschaft. So etwas wie “Habe ich mir schwanger sein so vorgestellt?”

Klare Antwort: Nein. Ich weiß nicht, was ich mir darunter vorgestellt habe, aber nicht das was es ist.
Ich habe mir gedacht, dass sich mein Leben verändern wird, aber nicht so radikal. Viele meiner alten Freunde sehe ich gar nicht mehr weil der Interessensunterschied und die Lebensumstände zu unterschiedlich geworden sind, viele fragen einfach gar nicht mehr, weil sie denken…”ach, die ist ja schwanger” und viele Menschen habe ich neu kennen- und mögen gelernt.

Ich wusste nicht, dass Schwangerschaftsübelkeit so lange dauert und dass man (gerade am Anfang) sehr unter seinen Hormonen zu leiden hat.

Ich wußte nicht, dass Verurteilungen durch andere Personen mich so treffen können und dass ich es nicht ertragen kann, wenn man “Wahrheiten” über mich verdreht.

Ich wußte auch nicht, dass man als Schwangere nicht mehr flirten kann (das hat die Natur ja ganz toll eingerichtet) und das ist eigentlich das lustigste und erstaunlichste an der ganzen Geschichte. Mitte 6. Monat, wenn man langsam das Bäuchlein sieht, ist man für Männer Luft. Ich glaube, das hat Felix am besten an der Schwangerschaft gefallen :)
Ich hingegen, ganz entgegen meiner Natur, entpuppte mich zum eifersüchtigen Weibchen. Ich bin kein Mensch, dem Dinge egal sind, aber solche Eifersucht kenne ich von mir nicht. Naja, auch das wird an den Hormonen liegen. (Die armen Hormone, die sind aber auch alles Schuld!)

Es ist ein Wunder, was passiert mit einem. Ein kleiner Mensch, ein kleines Leben wächst in mir und wird eines Tages ein erwachsener Mann sein.
Es ist ein Wunder, auf welche Höchstleistung der Körper gebracht wird, was geschieht um die Ankunft des Kindes vorzubereiten und das allergrößte Wunder sind nach wie vor die kleinen, zarten Tritte aus dem Bauch, die mich jetzt schon ein schwaches Bild von dem Charakter meines Sohnes erkennen lassen.

Ganz wie Mama und Papa ist er immer ganz aufgeregt wenn es Essen gibt und ganz wie der Papa kann er nicht schlafen, wenn Schlafenszeit ist.
Ansonsten ist er ein sensibles, vorsichtiges Kerlchen, meiner Meinung nach. Er hat mich noch nie so richtig getreten, weder gegen die Rippen,  noch sonst so, dass es wirklich weh getan hätte. (Danke, Baby J.)

 

Nun kommen wir zum nächsten Punkt: Attraktivität in der Schwangerschaft?

Ich sage mal: Ein MUSS!

Man nimmt in der Regel 15 Kilo zu (ich hatte bis jetzt mit meinen 9,5 Kilo WIRKLICH Glück), das heißt aber nicht, dass man aussehen muss wie ein Walross oder ein Zombie.
Ich habe mich gerade ab Mitte der Schwangerschaft immer sehr “zurecht” gemacht. Das heißt: Täglich duschen, Haaren waschen, schminken und sich was schönes anziehen. Nur weil man ein Kind in sich beherbergt muss man nicht auch so aussehen.
Mir hat das wirklich etwas gebracht weil ich nie an den Punkt angelangt bin, der sagt “Jetzt ist es auch egal.”

Man ist immer noch eine Frau und immer noch eine Freundin und wenn ich Felix 10 Monate wie eine Putzfrau entgegen trete laufe ich große Gefahr, dass er mich auch mal irgendwann so sieht.

Natürlich kann man auch mal rumgammeln, gerade in der Schwangerschaft kann ich das TOTAL gut, aber wenn man mal rausgeht zum spazieren oder essen muss man da ja nicht mit dem Gammeln weitermachen. (Das ist natürlich eine Geschmacksache, aber ich schreibe ja hier auf meinem Blog nach MEINEN Geschmack ;))

Ich denke wenn der kleine Mann da ist und ich keine Zeit mehr zum putzen, duschen und einkaufen habe, dann werde ich wehmütig an die “fetten” Tage zurück denken ;)

 

So. Genug Résumé.
Ich ziehe mir nun eine Jogginghose an und mache ein Mittagsschläfchen. Damit Felix, wenn er heim kommt auch denkt “Ach, muss das schön entspannend sein, ein Kind zu bekommen.”

xoxo, Nora.

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Wie man…ein Häkelkissen herstellt: Teil 3

Damit ihr am Wochenende auch mit dem Kissen fertig werden könnt, kommt hier der dritte und somit letzte Teil.

Eigentlich verstehen sich die letzten Schritte von selber, aber ich schreibe sie euch mal ganz ausführlich auf :)

Also. We wir gestern ja schon festgestellt haben, passen Vorder- und Rückseite dank genauem Messen genau aufeinander.

Damit nun beim Nähen nichts verrutscht, fixiere ich immer die Vorderseite, die nun rechts auf rechts auf der Rückseite liegt, mit Nadeln.
Dabei ist zu beachten, dass man die Seite mit den festen Maschen auf die Seite mit dem Umschlag legt, damit später alles stimmt.

Nun wird genau in der Falte, wo die letzten Stäbchen auf die halben Stäbchen treffen genäht.
Ich hatte am Anfang Angst, dass die Maschine das nicht packt und so habe ich die ersten Kissen mit der Hand genäht, aber die Maschine kommt ohne Probleme durch die Wolle!

Drei Seiten werden nun genäht, die Seite mit dem Umschlag bleibt offen.

Nun kann das Kissen umgestülpt und die Ecke ordentlich rausgedrückt werden.

Dann wird noch einmal gebügelt.

Jetzt wird´s noch einmal spannend.

Passt das Kissen in den Bezug?

Passt!
Nun, zum Verschließen, habe ich mir 4 bunte Knöpfe ausgesucht, die ich auch annähe, obwohl das Kissen schon im Bezug steckt.

Die natürlichen Löcher, die durch das Häkeln entstehen, benutze ich hier einfach als Knopflöcher.

Ja…und das war es auch schon!

Jetzt hat der kleine J. endlich sein Kissen zurück und wir haben vier bunte, ganz individulle Kissen in unserem (etwas zu buntem) Bett liegen.

Ich liebe es!
Felix freut sich sicher genauso über die bunten Kissen wie über die pastellfarbenen Handtücher in Regenbogenfarben, die wir nun besitzen ;)

Habt viel Spaß beim nachhäkeln/nähen/patchworken.

 xoxo, nora.

 

 

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Wie man…ein Häkelkissen herstellt: Teil 2

Heute geht es weiter mit der Herstellung eines wunderschönen Häkelkissens!

Nun kommt der Patchworkteil. Man benötigt dafür:
1 Nähmaschine
Rollschneider (oder Schere)
Lineal
Schneidmatte
Lieblingsstoff


Ich habe mich für 3 blumige Stoffe entschieden.

Nun werden die Stoffe gebügelt und geschnitten. Wer kein Patchworkset (was mir Felix tollerweise zu Weihnachten geschenkt hat) hat, der benutzt einfach eine Schere.

Ich habe mir die Maße der Quadrate ganz einfach ausgerechnet:
40 : 3 = 13,3333 (also 13,5 cm)
13,5 cm + 1 cm Nahtzugabe an jeder Seite = 15,5 cm

Und dann habe ich 9 Quadrate in dieser Größe ausgeschnitten und sie mir so hingelegt, wie die finale Version der Rückseite aussehen soll.

Dann werden die Quadrate Stück für Stück aneinandergenäht.

Dafür 2 Quadrate rechts auf rechts aufeinanderlegen und mit 1 cm Nahtzugabe aneinandernähen (das ist relativ wichtig, die Maße einzuhalten, weil sonst später nichts passt).

So werden nun 3 Quadrate aneinandergenäht (und bitte meine Wurstfinger entschuldigen, in 3 Wochen kommt mein Baby und vielleicht habe ich doch etwas Wasser in den Händen…)

Da Patchwork weniger mit Nähen und mehr mit Bügeln zu tun hat, wrden nun die Nahtzugaben auseinandergebügelt (Achtung, es gibt auch Menschen, die die in eine Richtung bügeln. Für mich fühlt sich aber diese Variante “richtiger” an).

So sieht das dann von hinten aus…

…und so von vorne.

Wenn ihr nun die 3 Streifen fertig genäht und gebügelt habt, werden wiederum die Streifen aneinandergenäht. Wichtig ist hier, ganz klar, dass die Schnittstellen aufeinander passen und nichts groß verschoben ist!

Dann werden wieder die Nahtzugaben auseinandergebüglet und man hat eine hübsche, glatte Rückseite!

Da das Kissen, was wir herstellen, unten eine Öffnung hat, nähe ich nun noch unten einen Umschlag (1cm), damit es später ordentlich aussieht.

Jetzt kommt der spannende Teil….

Passt es, oder passt es nicht?

Passt!

Nun haben wir den größten Teil geschafft und ruhen uns bis morgen ein bisschen aus!
(Also ich zumindest, normale bzw. nichtschwangere Menschen gehen jetzt hoffentlich in den Biergarten!)

xoxo, Nora.

 

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Wie man…ein Häkelkissen herstellt: Teil 1

Liebe Welt!
Heute gibt es seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein Tutorial. Zumindest den ersten Teil!

Da  ich es etwas detaillierter machen wollten und das auch mehrere Themengebiete abdeckt (Häkeln, Nähen, Patchwork) bietet sich das an.

Heute: Die Oberseite.

Die Oberseite ist der aufwändigste Teil, aber auch der, der am meisten Spaß macht.
Um sich nicht um Kopf und Kragen zu häkeln, muss die Größe des Kissens VOR Beginn bekannt sein, damit man die Squares dementsprechend herstellen kann.

Mein Kissen ist 40 x 40 cm groß, ich möchte 3 x 3 Squares haben und ein Square beträgt demnach 13,33 cm. Da ich es aber immer ein paar Millimeter größer mache habe ich die Squares in 13,5 cm hergestellt.

Das muss man halt mit der jeweiligen Wolle und diversen Nadeln ausprobieren. Man kann auch 5 x 5 kleinere machen oder 4 x 4, ganz wie man will.

Also.
Nun geht´s los:

Gewünschte Anzahl von Grannysquares herstellen.

Dazu benötigt man schöne Wolle, ganz viel Zeit und eine Häkelnadel.

Wenn man die Grannysquares vor dem TV bei einem guten Film häkelt, dann kann man ja nicht gleich alle Fäden vernähen. Das sieht dann von hinten (leider so aus).

Auch, wenn man die Rückseite gar nicht sieht, muss ja alles seine Ordnung haben und so werden alle Fäden ordentlich vernäht.

Nun sehen auch die Rückseiten ganz ordentlich aus.

Jetzt werden alle Grannysquares das erste mal gedämpft und in Form gezogen.

Jetzt kann man sich die Farbkombination schon so hinlegen, wie sie dann auch auf dem Kissen sein soll.

Ich mache das bei so bunten Farbkombinationen immer so, dass ich probiere knallige und weniger knallige Kombinationen nebeneinander zu legen bzw. schaue, dass die Farben sich nicht ganz arg beißen.

Dann werden die Squares zusammengehäkelt (oder genäht, je nachdem, was einem lieber ist).

Ich habe mich nun zum zusammen häkeln mit festen Maschen entschlossen.
Dazu werden 2 Squares rechts auf rechts aufeinander gelegt und jeweils durch 2 Maschen wird eine feste Masche gehäkelt.

Von hinten sieht das dann so aus. Die “Wulst” stört ja nicht weiter, da man die Rückseite des Häkelstückes ja eh nicht sieht.

Und so häkelt man nun alle zusammen. Ich mache das dann immer zuerst in vertikalen, dann in horizontalen Bahnen.

Dann, wenn alles zusammengehäkelt und die Endfäden schön vernäht sind, wird die Oberseite ein zweites mal gedämpft und in Form gezogen.

Von vorne sieht es dann so aus.

Und die Nähte wirken von vorne total gleichmäßig.

Und das ist die Rückansicht.

Die Vorderseite ist bei mir nun ca. 41 x 41 cm groß.

Da aber ja noch die Rückseite festgenäht wird, brauche ich noch eine Art “Nahtzugabe”. Dazu umhäkle ich noch 3 Seiten der Vorderseite mit halben Stäbchen, eine Seite (da, wo später die Knöpfe sind) mit festen Maschen.

 

Und nun ist auch schon der schwierigste Teil fertig!
Normalerweise (wenn ich abends häkle) brauche ich für so ein Vorderteil zwischen 3 und 5 Tage, je nachdem wie aufwändig das Muster ist. (Dieses Muster habe ich aus dem Buch “Häkelideen mit Granny Squares”.)
Aber es ist halt ein überschaubares Projekt, das man, wenn man ganz schnell ist, auch an einem Wochenende abschließen kann.

 

Nun wünsche ich ganz viel Spaß beim häkeln!
Der nächste Teil des Tutorials wird (ausschließlich) die Patchwork-Rückseite. Ich bin kein Patchwork-Profi, aber für solch kleine Projekte reicht es wohl aus…ich will hier trotzdem keine Verurteilungen hören ;)

Der dritte Teil beschäftigt sich dann mit dem Zusammennähen von Vorder- und Rückseite sowie Knöpfe annähen.

Ich hoffe, ich habe das alles einigermaßen verständlich erklärt…wenn nicht: fragt!

xoxo, Nora.

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