Mobilé für einen neuen Erdenbürger

Pinterest ist eine großartige Saceh. Wenn ich mal wieder nicht schlafen kann, ist es meine Therapie. Eine, die überhaupt nicht wirkt, denn ich verbringe Stunden dort.

Ein Mobilé für Kinder habe ich schon lange ins Auge gefasst und nun kam endlich ein neuer Erdenbürger, der damit beschenkt werden kann.

Es war ganz einfach und eine schöne Beschäftigung auch für Kinder.

Ich habe es aus selbsttrocknendem Fimo hergestellt.

Die Konsistenz war total gut, ein wenig wie Knete. Dann habe ich alles 24h trocknen lassen und mit Acryl-Farben bemalt. Den Stab hatte ich noch zu Hause und dafür nie eine Verwendung.

So sieht das Mobilé aus.

Mit einem Lack-Edding habe ich die Augen und Punkte aufgemalt.    

Teilweise habe ich die Formen mit Förmchen ausgestochen, teilweise habe ich sie frei Hand mit einem scharfen Messer ausgeschnitten.

Beim nächsten Mobilé, was schon in Planung ist, werde ic die Formen allerdings etwas dicker machen, es ist schon sehr empfindlich, wenn es so dünn ist, ausserdem sind die Figuren nicht 100%ig plan. Aber nichts geht über selbstgewonnene Erfahrung ;)

xoxo, nora.

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Es geht mal wieder um Badezimmer…*

Hallo liebe Leute,

bei uns ging es in letzter Zeit richtig turbulent zu. Um mich von dem ganzen Stress zu erholen habe ich mit dem Frühjahrsputz begonnen. Und Frühjahrsputz heisst bei mir nicht Fenster putzen, sondern die Zimmer umstellen, neue Schränke fürs Kind besorgen, Löcher in den Wänden stopfen. Erst drinnen, dann, wenn es wärmer wird, kommt die Terrasse noch dran.

Im Zuge dieses Frühjahrsputzes habe ich mal wieder gemerkt, wie wahnsinnig toll es ist, ein ganz kleines Badezimmer zu haben. Man ist innerhalb von 5 Minuten fertig mit dem kompletten Großputz. Zumindest im Gästebad. Das mag vielleicht an den verputzen Wänden zu liegen, die man nicht abwischen muss, weil der Wasserdampf kondensiert und hässliche Schlieren hinterlässt.

Im „großen“ Badezimmer (und das Wort „Groß“ ist hier ein „großes“ Wort), sieht das anders aus. Es ist durchgekachelt bis zur Decke und eher funktional als schön. Ich kann damit leben, verbringt man ja nicht so viel Zeit im Bad tagsüber.

Aber trotzdem wünsche mir ein goßes Badezimmer, darin eine Badewanne, Dusche, eine Waschmaschine, einen Trockner, ein Doppelwaschbecken und ein WC mit beheizbaren Toilettensitz. Ok ok, auf das letzte könnte ich verzichten, wenn auch nur schwer.
So lange ich das nicht habe (denn in unserem 4qm Bad kann man sich auf Klo sitzend die Hände waschen und, für ganz Verrückte, auch noch zeitgleich die Füße abduschen), träume ich weiterhin von schönen Badezimmern.

Am liebsten natürlich etwas helles, freundliches mit Fenster. Zwei Sachen habe ich früher nie verstanden: Wie Menschen so heiß auf Badewannen udn Tageslichtbädern sind. Ich habe das eine durch das andere getauscht: In der alten Wohnung hatten wir kein Fenster, dafür eine Badewanne. Heute wäre mir eine große Badewanne total wichtig. In unserer alten Wohnung konnte ich das nicht würdigen und habe genau zwei mal gebadet. Einmal, als ich ein Erkältungsbad genommen habe und einmal um zu prüfen, ob es wirklich echte Wehen sind. Ich dachte, mit einer Dusche ist man immer gut beraten – das mag auch für einen Erwachsenen stimmen, aber mit Kind sieht das alles ganz anders aus. Vor allem, wenn man in eine Wohnung mit bodentiefer Dusche zieht :D
Jedes mal, wen Johann duscht, kann ich danach das Bad putzen.

Weitere tolle Ideen für Badezimmer findet auf der Pinterest-Seite von Calmwaters*.
Aber man findet nicht nur Badinspiration bei Calmwaters sondern im Shop auch alles, um den Traum von seinem schönen Badezimmer in Erfüllung gehen zu lassen.

Wie sieht euer Traumbadezimmer aus? Oder badet ihr etwa schon darin?

 

xoxo, nora.

 

 

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Calmwaters.

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Lieber Johann!

Mein kleiner Sonnenschein. Du bist jetzt 3 Jahre und 9 Monate. Dein Papa und ich waren neulich schon ganz erstaunt, was du schon alles so kannst und machst, der Papa dachte nämlich, Kinder mit 3 können noch nichts. Du bist aber sehr selbstständig – du gehst an den Kühlschrank, kannst Toast toasten und Mama einen Kaffee machen. Du kannst dir selber dein Obst nehmen und es zuzubereiten. Was du nicht gerne machst, ist dich an- und ausziehen, da helfe ich dir aber sehr gerne. Du hast irgendwann im letzten Monat gelernt, dass du dein Zimmer alleine aufräumen musst und tust es auch seit dem. Deine schmutzige Wäsche bringst du in den Wäschekorb und deine Schuhe räumst du auch weg.

Für deine 3 Jahre finde ich das echt super, auch wenn ich weiß, dass es Kinder gibt, die das schon früher konnten. Das ist mir aber egal, du bist keins von den anderen Kindern, sondern meins. Du hast für alles dein Tempo und machst Dinge exakt dann, wenn du soweit bist.

Du bist ein sehr empathisches und sensibles Kind und manche finden unsere Art, uns so nah zu sein etwas komsich. Oft höre ich, dass es nicht normal ist, wenn ein Dreijähriger noch bei Mama auf dem Bauch einschläft. Aber ich verrate dir ein Geheimnis: Für uns ist das normal und das ist die Hauptsache. Sollen die anderen doch „normal“ sein, wir beide haben das von Anfang an so gemacht, wie es für uns richtig ist.
Jeden Abend frage ich dich drei Sachen. „Wie war dein Tag? Was war das Beste heute? Was fandest du heute nicht so gut?“ Im Schnitt sind es wirklich gute Tage, nur ganz selten erzählst du mal etwas, was du gar nicht mochtest und ds beruhigt mich.
Du bist offen und ehrlich und so wahnsinnig witzig.

Nach all der Zeit, die ich so mit dir verbracht habe, kann ich dir eins sagen: Du bist der beste Sohn, das beste Kind und das Beste, was mir je passiert ist. An dir ist nichts böses, gemeines oder hinterhältiges.

Du bist perfekt, so wie du bist und ich hoffe, ich zeige dir das oft genug.

Du bist der Mensch, mit dem ich am liebsten Zeit verbringe und mit dem sogar Nichttun wahnsinnig viel Spaß macht. Du bist der Mensch, der mich am meisten zum Lachen bringt und – wo große Gefühle sind geht das einher – wegen dem ich am meisten geweint habe (nur aus Sorge, versteht sich).

Du bist der, der mich nachts wecken darf und dem ich was zu trinken hole oder mit dir ins Bad. Oder mit dem ich die Seiten tausche beim Schlafen – oder dem ich zuhören kann, wenn etwas ist.

Glaub mir mein Sohn, du bist ein tolles Kind. Ein ganz ganz tolles Kind und ein wunderbarer Mensch.

Keine Liebeserklärung, keine Worte und keine Texte der Welt könnten ausdrücken, wie toll du bist und wie sehr du geliebt wirst.

10000 Küsschen von deiner Mama.

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