Es geht mal wieder um Badezimmer…*

Hallo liebe Leute,

bei uns ging es in letzter Zeit richtig turbulent zu. Um mich von dem ganzen Stress zu erholen habe ich mit dem Frühjahrsputz begonnen. Und Frühjahrsputz heisst bei mir nicht Fenster putzen, sondern die Zimmer umstellen, neue Schränke fürs Kind besorgen, Löcher in den Wänden stopfen. Erst drinnen, dann, wenn es wärmer wird, kommt die Terrasse noch dran.

Im Zuge dieses Frühjahrsputzes habe ich mal wieder gemerkt, wie wahnsinnig toll es ist, ein ganz kleines Badezimmer zu haben. Man ist innerhalb von 5 Minuten fertig mit dem kompletten Großputz. Zumindest im Gästebad. Das mag vielleicht an den verputzen Wänden zu liegen, die man nicht abwischen muss, weil der Wasserdampf kondensiert und hässliche Schlieren hinterlässt.

Im „großen“ Badezimmer (und das Wort „Groß“ ist hier ein „großes“ Wort), sieht das anders aus. Es ist durchgekachelt bis zur Decke und eher funktional als schön. Ich kann damit leben, verbringt man ja nicht so viel Zeit im Bad tagsüber.

Aber trotzdem wünsche mir ein goßes Badezimmer, darin eine Badewanne, Dusche, eine Waschmaschine, einen Trockner, ein Doppelwaschbecken und ein WC mit beheizbaren Toilettensitz. Ok ok, auf das letzte könnte ich verzichten, wenn auch nur schwer.
So lange ich das nicht habe (denn in unserem 4qm Bad kann man sich auf Klo sitzend die Hände waschen und, für ganz Verrückte, auch noch zeitgleich die Füße abduschen), träume ich weiterhin von schönen Badezimmern.

Am liebsten natürlich etwas helles, freundliches mit Fenster. Zwei Sachen habe ich früher nie verstanden: Wie Menschen so heiß auf Badewannen udn Tageslichtbädern sind. Ich habe das eine durch das andere getauscht: In der alten Wohnung hatten wir kein Fenster, dafür eine Badewanne. Heute wäre mir eine große Badewanne total wichtig. In unserer alten Wohnung konnte ich das nicht würdigen und habe genau zwei mal gebadet. Einmal, als ich ein Erkältungsbad genommen habe und einmal um zu prüfen, ob es wirklich echte Wehen sind. Ich dachte, mit einer Dusche ist man immer gut beraten – das mag auch für einen Erwachsenen stimmen, aber mit Kind sieht das alles ganz anders aus. Vor allem, wenn man in eine Wohnung mit bodentiefer Dusche zieht :D
Jedes mal, wen Johann duscht, kann ich danach das Bad putzen.

Weitere tolle Ideen für Badezimmer findet auf der Pinterest-Seite von Calmwaters*.
Aber man findet nicht nur Badinspiration bei Calmwaters sondern im Shop auch alles, um den Traum von seinem schönen Badezimmer in Erfüllung gehen zu lassen.

Wie sieht euer Traumbadezimmer aus? Oder badet ihr etwa schon darin?

 

xoxo, nora.

 

 

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Calmwaters.

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Lieber Johann!

Mein kleiner Sonnenschein. Du bist jetzt 3 Jahre und 9 Monate. Dein Papa und ich waren neulich schon ganz erstaunt, was du schon alles so kannst und machst, der Papa dachte nämlich, Kinder mit 3 können noch nichts. Du bist aber sehr selbstständig – du gehst an den Kühlschrank, kannst Toast toasten und Mama einen Kaffee machen. Du kannst dir selber dein Obst nehmen und es zuzubereiten. Was du nicht gerne machst, ist dich an- und ausziehen, da helfe ich dir aber sehr gerne. Du hast irgendwann im letzten Monat gelernt, dass du dein Zimmer alleine aufräumen musst und tust es auch seit dem. Deine schmutzige Wäsche bringst du in den Wäschekorb und deine Schuhe räumst du auch weg.

Für deine 3 Jahre finde ich das echt super, auch wenn ich weiß, dass es Kinder gibt, die das schon früher konnten. Das ist mir aber egal, du bist keins von den anderen Kindern, sondern meins. Du hast für alles dein Tempo und machst Dinge exakt dann, wenn du soweit bist.

Du bist ein sehr empathisches und sensibles Kind und manche finden unsere Art, uns so nah zu sein etwas komsich. Oft höre ich, dass es nicht normal ist, wenn ein Dreijähriger noch bei Mama auf dem Bauch einschläft. Aber ich verrate dir ein Geheimnis: Für uns ist das normal und das ist die Hauptsache. Sollen die anderen doch „normal“ sein, wir beide haben das von Anfang an so gemacht, wie es für uns richtig ist.
Jeden Abend frage ich dich drei Sachen. „Wie war dein Tag? Was war das Beste heute? Was fandest du heute nicht so gut?“ Im Schnitt sind es wirklich gute Tage, nur ganz selten erzählst du mal etwas, was du gar nicht mochtest und ds beruhigt mich.
Du bist offen und ehrlich und so wahnsinnig witzig.

Nach all der Zeit, die ich so mit dir verbracht habe, kann ich dir eins sagen: Du bist der beste Sohn, das beste Kind und das Beste, was mir je passiert ist. An dir ist nichts böses, gemeines oder hinterhältiges.

Du bist perfekt, so wie du bist und ich hoffe, ich zeige dir das oft genug.

Du bist der Mensch, mit dem ich am liebsten Zeit verbringe und mit dem sogar Nichttun wahnsinnig viel Spaß macht. Du bist der Mensch, der mich am meisten zum Lachen bringt und – wo große Gefühle sind geht das einher – wegen dem ich am meisten geweint habe (nur aus Sorge, versteht sich).

Du bist der, der mich nachts wecken darf und dem ich was zu trinken hole oder mit dir ins Bad. Oder mit dem ich die Seiten tausche beim Schlafen – oder dem ich zuhören kann, wenn etwas ist.

Glaub mir mein Sohn, du bist ein tolles Kind. Ein ganz ganz tolles Kind und ein wunderbarer Mensch.

Keine Liebeserklärung, keine Worte und keine Texte der Welt könnten ausdrücken, wie toll du bist und wie sehr du geliebt wirst.

10000 Küsschen von deiner Mama.

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Ideen für die letzten Wintertage

Hello liebe, treue Leser!

Wer mal wieder dachte, dass ich verschollen wäre, der irrt sich.
Ich bin noch hier, es gibt wenig Neues aber wir unternehmen grade ganz schön viel. Und wenn wir nicht unterwegs sind, dann genieße ich, dass Johann langsam aber sicher richtig Lust aufs basteln, malen und Gestalten bekommt.

Einmal die Woche, freitags, geht er immer zum Turnen und weil es ihm so Spaß macht, wollte ich diese Woche mit ihm zum Fußball. Da er sich aber nun total weigert, das auszuprobieren, lasse ich ihn auf alle Fällt in Ruhe und werde einfach mal mit ihm zum Platz gehen, wenn sie draußen trainieren. Vielleicht gefällt es ihm dann besser.

Gestern, als ich mit ihm alleine spazieren war, sagte er mir, er hätte aber richtig Lust, etwas zu basteln. Das hat mich nicht wirklich gewundert, sieht er bei Felix und mir, dass wir meistens etwas machen. Ich habe ihn dann gefragt, worauf er der Lust hätte und er sagte, ich könne aussuchen. Gesagt, getan. Wenn ich schon aussuchen darf, mache ich das natürlich auch. Und so werden wir Mitte/Ende der Woche ein paar Dinge angehen.

Bienenwachs-Kerzen rollen


Johann liebt Kerzen. Ok, wahrscheinlich lieben alle Kinder Kerzen. Da ist es doch etwas besonderes, diese selber zu rollen.
Ich habe ein Set bestellt, so habe ich direkt alles zusammen.

 

Suncatcher machen


Machen ist hier ein großes Wort, schmelzen trifft es ja eher. Ich habe diese Suncatcher schon als Kind im Kindergarten gemacht, meine Eltern hatte sie jahrelang im Fenster hängen. So soll es bei uns auch sein.

 

Papier-Mosaik


Johann ist ein großer Fan von kleben und schneiden, also liegt es nahe, das mal etwas mehr zu fördern. Er hat schon oft gesehen, dass ich Mosaike lege und hat auch schon mitgeholfen.

 

Magazin-Collagen


Dazu gehört natürlich etwas Vorarbeit. Aus alten Zeitungen kann man alles ausschneiden von dem man denkt, dass es interessant wäre und dann gibt man dem Kind ein weisses Blatt und Kleber. Wenn Johann älter its, kann er das natürlich auch schon selber. Viereckig schneiden geht schon, aber ausschneiden ist och zu schwer.

Auf dieser Seite kann man sich auch direkt die Gesichter zum bekleben herunterladen.

 

Collagen à la Matisse


Via Pinterest habe ich diese Seite gefunden, die mich total begeistert und der Johann sicher auch etwas abgewinnen kann.

 

Stock-Mobilé

Ich gebe es zu: Johann hat ein Stock-Problem. Egal, wo wir hingehen, er findet immer Stöcke. Und er muss sie alle mitnehmen. Also könnte man damit auch etwas schönes für sein Zimmer machen.

Ich kann mich an die Zeit erinnern, als ich völlig überfordert war, Johann zu beschäftigen. Nun kommt es mir vor, als sei diese Zeit schon so lange her. Johann kann sich super selber beschäftigen, spielt viel in seinem Zimmer, versucht neuerdings immer mehr, sich selber etwas zu Essen zu machen und ist einfach total selbstständig geworden.
Ich freue mich jetzt immer, wenn wir etwas zusammen machen, weil ich weiß, dass es nicht immer so sein wird und er mich nicht immer dabei haben wollen wird. Ich freue mich, dass mein Sohn an so vielen Dingen Interesse hat und ihm so vieles Spaß macht. Ich weiß, dass es für viele befremdlich ist, dass wir so viel zusammen kochen und basteln und uns oft Zeit nur für uns beide nehmen – aber ich bin mir sicher, dass ich es bitter bereuen würde, wenn ich diese schöne (und es ist grade die schönste, die wir jemals hatten), wunderschöne Zeit nicht in vollen Zügen genießen würde.

Ich bin stolz auf mein kleines Mäuschen, das jetzt schon so tolle Ideen hat und ich hoffe, dass er es immer schaffen wird, sich selber zu verwirklichen und weiterhin Interesse an so vielen Dingen hat.

 

xoxo, nora.

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