Von Türrahmen und Konfetti

Hallo :)
Nachdem mir die Nähideen kurzzeitig ausgegangen sind (Na Gott sei Dank habe ich wieder 2 neue Ideen), war die Stimmung schlecht hier. Auf Pinterest habe ich dann wein bisschen herumgestöbert und bin Gott sei Dank fündig geworden. Ein Hoch auf Pinterest und all die kreativen Leute, die dort vertreten sind.

Was Anfing mit einem Vogel über dem Türrahmen hat sich dann als Wunderwaffe gegen meine Nähdepression herausgestellt.

Sie nennt sich: Hama Beads. Oder, wie ich es als Kind kannte: Bügelperlen.

Ich sehe die Menschen die Augen verdrehen beim Lesen, aber das ist mir Wurscht. Felix, meine zwei Cousins und ich sind uns einig: In die Vergangenheit zu reisen und ein paar Bügelperlen aufzustecken macht Spaß und den Kopf frei. Ok, ok. Und Johann übt damit seine Fingerfertigkeit (nur unter Aufsicht, versteht sich).

In Johanns Zimmer ist ein kleines Türrahmenmärchen eingezogen.

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Dass der Wolf fehlt liegt nicht an unserer pazifistischen Erziehung sondern schlicht und ergreifend daran, dass Grau aus war. Der folgt dann irgendwann wenn Johann alt genug ist, wenn ich wieder graue Perlen habe.

Oder Rotkäppchen läuft halt gerade durch den Wald und der Wolf hat sie noch nicht gesehen. Vielleicht ist er auch einfach außerhalb des Sichtfeldes. Who knows.

Um das alles irgendwie unter den Deckmantel meiner Arbeit zu bekommen, habe ich natürlich auch überlegt, wie man die Lichterketten mit den Bügelperlen verbinden kann und raus kam diese Lichterkette.

Ich nenne sie liebevoll: Die Konfettikette.

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IMG_6047 IMG_6048Und obwohl ich die Bilder eigentlich für den Shop gemacht habe, muss ich zugeben, dass ich sie so schön finde, dass ich überlege, sie selber zu behalten.

Ich weiß, wer sich da freuen wird…NICHT. Aber sie wird prima zu dem rosanen Brotkorb passen, den ich bald vorhabe zu kaufen.

So aber nun noch schnell das Schnittmuster für das nächste Nähprojekt ausdrucken, solange der kleine Maulwurf noch schläft.

xoxo, nora.

 

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Give-away. Sei stolz auf dich!

In den letzten Tagen habe ich mir mal einige Gedanken über mich selber gemacht. Ich habe darüber nachgedacht, dass man sich als Mutter irgendwie in ein schlechtes Licht stellt. Ständig will man besser, toller, liebevoller, gesünder und was weiß ich noch alles werden. Alles im Zeichen des Kindes.

Ob Johann das möchte? Ich glaube nicht.

Die Liebe, die mir jeden Tag entgegengebracht wird zeigt mir, dass ich ihm eine gute Mutter bin. Er ist ein kluger, schlauer, witziger wilder Junge und jedes Mal wenn ich ihn betrachte quillt mein Herz über vor Liebe und Stolz.

Dass ich daran nicht unschuldig bin, das muss ich mir selber dann sagen, wenn Situationen kommen, in denen ich ganz und gar nicht stolz auf mich bin. Wenn das Kind morgens so sehr quengelt, dass ich eine Folge Miffy anmache oder wenn er so sehr nervt bis er das heißbeliebte Gummibärli bekommt und ich dem nachgebe.

Heute habe ich mir eine Liste von Dingen gemacht, auf die ich stolz bin. Also auf die ich stolz auf mich als Mutter bin.
- Ich habe Johann – entgegen meinen eigenen Erwartungen – 13 Monate gestillt
- Ich koche regelmäßig und schaue (überlest das bitte mit den Gummibärlis), dass er gesunde Dinge isst
- Ich arbeite ein bisschen von zu Hause um so die “schönen” Dinge des Lebens für uns erschwinglich zu machen
- Ich kann mein Kind überall mit hinnehmen und bin mir sicher, dass es auf mich hört und sich gut benimmt
- Was Leute zu meiner Art der Erziehung sagen ist mir ehrlich gesagt total egal

So. Und nun kommt ihr ins Spiel. Denn heute gibt es wieder etwas zu gewinnen und ich möchte gerne eure Liste lesen. Worauf seid ihr stolz seitdem ihr Mütter seid? Was mögt ihr besonders gerne an euch?

Der Gewinn ist diese hübsche Lichterkette. Ich habe zu, diesmal ist sie eher was für Mädchen (oder Frauen), nächstes Mal gibt es dann wieder eine, die auch für Jungen ist.

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Die Auslosung ist heute in einer Woche. Wer über Instagram auch noch mitmacht, hat doppelte Chancen. Mein Name dort ist nora_aredapple.

So und nun viel Glück. Ich freue mich auf eure ehrlichen Listen.

xoxo, nora.

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Kleiner, großer Junge.

Das Leben läuft oft nicht so, wie man sich das vorstellt. Oft ist es besser, oft ist es schelchter, aber es ist immer eins: Nicht vorhersehbar.

Dieses Eingeständnis musste ich mir selber mal wieder machen, als es um das Thema “Kindergarten” ging. Das ist nämlich ein Machtspiel von allen Beteiligten. Dabei geht es um Kindererziehung. Nicht um die Börse.

Aber nun von Anfang an. Letztes Jahr, als wir hier hingezogen sind, haben wir uns im katholischen Montessori-Kindergarten angemeldet. Wir wollten gerne Johann bis er 3 ist zu Hause behalten, dieser Kindergarten nimmt aber durch seine neue U2-Plätze auch nur noch U2-Kinder an. Nun gut. Wir dachten uns, man könne ihn ja nur 30 Stunden bringen, 100% würde ich ja eh erstmal nicht arbeiten gehen. Aber als ich die Anmeldung zum Kindergarten brachte sagte man mir, dieser sei völlig überlaufen, es gäbe so viele Anmeldungen, dass uns niemand garantieren könnte, einen Platz zu bekommen.

Nun gut. Wir haben daraufhin Johann knallhart in jeder umliegenden Einrichtung angemeldet und alle sagten uns das gleiche: Zu wenig Plätze, zu viele Anmeldungen. Ah ja. Und dafür zieht man also aufs Land?

Meine Freundin hatte in der Zwischenzeit ihre Tochter in der Kita direkt gegenüber von unserer Wohnung untergebracht und sagte mir, dass dort noch Plätze frei wären, ich könnte mich ja mal melden.

Gesagt, getan. Wir hatten ein nettes Gespräch in der Kita (auch eine katholische, mit Schwerpunkten nach Montessori), die eigentlich auch ein Kindergarten ist. 9 Kinder werden betreut, alle zwischen 15 Monaten und 2,5 Jahren. Alle können bis zur Schule dableiben. Die Kita liegt direkt an einem Bauernhof mit einem wunderschönen Außengelände. Jeden Tag wird frisch in der Kita gekocht (das war mir persönlich sehr wichtig).

Man sagte mir, ich würde im Februar Bescheid bekommen. Jedoch kam schon eine Woche später die Zusage.

Diese und 3 Wochen später die des “völlig überlaufenden” Kindergartens. Kann man sich vorstellen, dass wir uns sogar rechtfertigen mussten diesen Platz abzusagen? (O-Ton: “Auf Ihr Wort kann man wohl auch nichts geben, als Sie sagten, sie hätten gerne Ihren Sohn in einer Montessori-Einrichtung. Man kann Ihnen demnach keinen Glauben schenken”.)

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge werde ich heute den Vertrag im netten, kleinen Kita-Kindergarten, direkt gegenüber unterschreiben gehen. Mein kleines Maulwürfchen wird groß und ist bald ein Kindergartenkind. Dabei haben wir uns doch gerade erst richtig kennengelernt. Er wird vorerst nur die Mindeststunden gehen und dann schauen wir mal weiter. Ich bin hin- und hergerissen. Soll ich mich nun freuen, dass wir einen so tollen Platz haben? Oder überwiegt doch das schlechte Gewissen, dass ich ihn so früh abgebe? Aber bei einem bin ich mir ganz sicher: Ich freue mich, dass Johann hier im Dorf einen Platz gefunden hat. Dass er mit 9 Kinder groß wird, die (fast) alle hier wohnen. und wenn er Glück hat, hat er bald 8 kleine Freunde und Freundinnen.

die Mitbringliste für die Kita habe ich schon und ich habe mir fest vorgenommen mit meiner neuen Nähmaschine (danke, Felix :)) das meiste selber zu nähen.

Zwei Dinge habe ich schon fertig.

Die Bettwäsche für den Mittagschlaf, zum einen.
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Dazu habe ich ausschließlich Reste verwendet. Viele Leinenteile und blaugemusterte Baumwolle.

Der Name darf natürlich auch nicht fehlen.

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Johann scheint sich auf jeden Fall schon sehr wohl darin zu fühlen.

Zum anderen habe ich ein paar Lätzchen genäht.


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Ich liebe die Zierstiche meiner Nähmaschine und versehe nun jede Kante damit :)

Es gibt noch viele andere Dinge auf der Liste und ich freue mich schon auf weitere Nähstunden.

xoxo, nora.

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