Der erste Kinderkurs!

In einem vorigen Post habe ich es schon erwähnt: Ich spiele seit längerer Zeit mit dem Gedanken, Kurse für Kinder zu geben. Wie das so ist mit mir, ich hatte immer wieder eine Ausrede nicht anzufangen, bis ich es einfach mal testweise versucht habe.

Und gestern war es dann so weit und in meinem Arbeitszimmer fand der erste “Kurs” statt. Als Dauer habe ich 1,5 Stunden angesetzt und das war auch völlig in Ordnung, die Zeit ist vorbei geflogen.

Für den Anfang wollte ich etwas ganz ganz einfaches machen, also habe ich mich für die Gestaltung von “ATCs” (Artist Trading Cards) entschieden, das sind Karten in einem bestimmten Format, die frei gestaltet werden und danach nach Herzenslust getauscht und gesammelt werden können. Aufbauend auf der Gestaltung der Karten, werden wir nächste Woche einen Ordner herstellen, in dem die Karten aufbewahrt werden können.

Es waren drei Kinder anwesend, zwischen 4 und 5 Jahren und was soll ich sagen: Es war lustig, bunt, chaotisch und sehr sehr glitzerig (das ist kein Wort, ich weiß).

Ich habe den Kindern alles mögliche zur Verfügung gestellt und weil sie ja doch noch klein sind, auch eine Menge Aufkleber. Es war toll zu beobachten, wie unterschiedlich die Kinder alles verwendet haben. Bei den Aufklebern haben wir uns dann aber schnell darauf geeinigt, dass nur einer pro Karte benutzt werden kann, da nur das Aufkleben von Sticker etwas langweilig ist.

Am Anfang habe ich den Unterschied zwischen Aquarell, Acryl und Wasserfarbe erklärt, im Laufe des Kurses gezeigt wann man welchen Klebstoff benutzt und natürlich geholfen wo ich konnte und wann ich sollte.

Die Kinder haben gestaltet oder den anderen zugeschaut und so ziemlich alles benutzt, was zur Verfügung stand. (Auf den Bildern ist nicht alles zu sehen, wir hatten zwischendurch ein kleines Platzproblem).

Beim Verwenden der Scheren habe ich immer alles genau beobachtet, die Scheren sind scharf und spitz, allerdings funktionieren sie bei vorsichtiger Anwendung auch – im Gegensatz zu Kinderscheren.

Wichtig war mir zu Anfang schon, dass die Kleinen ein Gefühl davon bekommen, was SIE schön finden und was SIE gestalten wollen, deshalb habe ich mich mit Bewertungen der Karten sehr zurück genommen – obwohl das tatsächlich stark eingefordert wurde.

Diese Kurse dienen nicht dazu, dass jemand besser bewertet wird als jemand anderes, sondern dass die Kinder etwas mit nach Hause nehmen, was sie ganz alleine gemacht haben und worauf sie stolz sein können.

Wir haben gestern schon überlegt, was wir als nächstes machen…und haben noch viele gute Ideen :)

 

Xoxo, Nora.

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Hygiene-Tasche

Oh weia. So lange war ich wieder schreibfaul, dabei hätte ich so viel so zeigen. In erster Linie ging das sehr lange nicht, da meine Kamera einen kleinen Hauweg” hat und ich so die Lust am fotografieren wirklich verloren habe.

Neulich hat es mich dann gepackt und ich bin losgefahren und habe mir eine neue Kamera gegönnt. Fast so wie die alte, kann nur viel mehr. Inklusive Datenübertragung aufs Handy, was ich super für Instagram und Facebook finde. Wahrscheinlich denken sich jetzt alle “Ah, die ist auch mal im Zeitalter der kabellosen Übertragung angekommen” und genau so ist es! Ich bin schier ausgeflippt vor Freude!

Lange Rede, kurzer Sinn: es gibt wieder Fotos von mir. Also nicht von mir selber, aber von den Dingen, die ich so mache.

Diesen Stoff liebe ich sehr und habe meiner Nichte eine “Hygiene-Tasche” genäht.

Platz für alles mögliche, was Frau an den unausprechlichen Tagen braucht, inklusive Platz für Globulis und – wenn gar nichts mehr geht – die Wunder-Chemiekeule.

“Geschmückt” ist die Tasche mit mehreren Gummibändern und einem Häkel-Mandala.

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Ich selber habe mir auch einmal (ein sehr viel einfacheres) Exemplar genäht, was aber Gold wert ist, denn nun hat alles sein Plätzchen und nichts kullert mehr aus der Tasche, wenn man es grade gaaaaar nicht braucht ;)

Xoxo, Nora.

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Familienportrait mal anders

Neulich habe ich einen Sack alte Holz-Wäscheklammern erstanden, mit dem ich eigentlich ein anderes Projekt vorhatte, aber als ich nachts mal wieder nicht schlafen kann (ich habe seit Johann auf der Welt ist wahnsinnige Schlafstörungen, im Gegensatz zu ihm), kam mir die Idee von den Holzpüppchen.

Meine ersten Werke waren diese hier, eigentlich als Deko für unsern superbunten Weihnachtsbaum.

Dieses Projekt eignet sich natürlich super für die Verwendung von klitzekleinen Stoffresten des Lieblingsstoffes.

Als mich dann das Fieber gepackt hat, habe ich kurzerhand angefangen, unsere Familie abzubilden. Damit das glaubhaft erscheint, musste ich die Wäscheklammern zusägen – eine große für Felix, eine etwas kleinere für mich und eine Mini-Größe für den Mini.

Die Haare sind aus unterschiedlichen Dingen hergestellt – Stickgarn, Garn und Wolle.
Zur Aufhängung wurde noch eine Öse durch den Kopf gebohrt – nachdem die Haarpracht modeliert wurde.

Danach habe ich den Püppchen das angezogen, was wir so tragen – Felix liebt Shirts und Jeans, Johann besitzt ausschließlich Jeans und bunte Shirts (eine Latzhose wäre auch süß gewesen, wirkt aber komisch ohne Arme) und ich trage wie immer Schwarz.

Jetzt suchen wir noch ein kleines Plätzchen in der Wohnung für uns drei, vielleicht sogar an der Eingangstüre.

Dieses Projekt hat auf jeden Fall total Spaß gemacht und die ein oder andere Figur wird definitiv noch folgen, eine prima Gelegenheit, auch mit den kleinsten Resten der Lieblingsstoffe nochmal arbeiten zu können.

xoxo, Nora.

 

 

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