Bye, bye Arbeitszimmer – und warum mancher Abschied ein neuer Anfang ist.

In letzter Zeit muss ich mich von vielen Dingen verabschieden. So ist das bei Trennungen.
Ich bleibe zwar in der Wohnung leben mit Johann, allerdings werden die Arbeits- und das Gästezimmer aufgegeben. Meinen letzten Kinder-Kreativkurs habe ich am Montag gehabt, ab jetzt beginnt der Umzug.

Wir haben zum Abschluss mit Acrylfarbe gemalt, das mögen die Kinder ziemlich gerne.

Die Zeit, einen Raum zu haben, wo man Dinge liegen lassen kann, war sehr sehr entspannt und schön. Nun wir alles etwas kleiner und enger, allerdings heißt das für mich weder, dass ich aufhöre mit den Kinderkursen aufhören werde noch mit meinem Hobby, denn nun bin ich einfach immer “näher dran”, kann beim nähen meinem Sohn beim Schlafen zuhören und fern sehen. Es gibt immer etwas Positives (ausser diese riesigen Regale auseinander zu bauen und unten wieder aufzubauen).

Witzigerweise stand dieses Regal einmal genau an dieser Stelle, vor Jahren.
Also, hier ein kleiner Throwback.

Da gab es noch die alte Couch, die dann ersetzt wurde.

Tatsächlich wird sie jetzt noch einmal ausgetauscht, denn ich werde sie nicht behalten. Jetzt darf ich es ja offen aussprechen: Ich mochte diese Farbe in meiner Wohnung nicht.
Dafür behalte ich aber den Teppich. Wie gesagt, alles wird nun etwas bunter ;)

In einer oder zwei Wochen kann ich das Bild noch einmal mit der neuen Couch machen. Und zwar wird es die werden, die ich mir damals schon ausgesucht habe, allerdings war Felix nicht ganz so angetan von ihr, wie ich.

Ab heute Nachmittag beginnt das große Packen, auseinander bauen und schleppen. Gott sei dank habe ich mein kleines fleißiges Helferlein.

Auf das Chaos, was dann sicherlich erst einmal herrscht, freue ich mich nicht, aber das muss ich nun wohl noch ein paar Wochen ertragen.

Soweit der Plan, hoffentlich wird es einigermaßen schön unten werden, ein Arbeitszimmer im Wohnbereich kann ja auch sehr gemütlich sein.

xoxo, Nora.

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Die kleinste Familie.

So lange war es so still auf dem Blog und das war ziemlich schade, denn im Dezember hatte ich noch den Award als “Top-Familienblog” bekommen, der mir einige Besucher beschwert hat.

Eigentlich ist diese Auszeichnung ein guter Start in das Thema und die Erklärung für meine lange Abstinenz, denn eine “Top-Familie”, wie man sie sich vorstellt, sind wir seit November nicht mehr.

Also ich gehe davon aus, dass wir beide, Felix und ich, immer noch sehr gute Eltern sind, allerdings nicht mehr zusammen.
Jeder für sich ist nun mit Johann die kleinste Familie.

Warum wir uns getrennt haben ist eine lange Geschichte mit vielen Facetten und aus mehreren Gründen. Aber es ist meine persönliche Geschichte.

Unserem Sohn haben wir von der Trennung erst letzten Freitag erzählt und wider Erwarten hat er es ziemlich gut aufgenommen – vorerst. Wir haben uns ziemlich lange auf das Gespräch vorbereitet und dann war es doch ganz anders, als gedacht und mein Sohn hat mich mit seiner positiven Art mal wieder umgehauen. Natürlich – da muss man sich nichts vormachen –gab es Tränen und Fragen, aber ich bin mir sicher, die Aussage ist bei ihm angekommen und er hat verstanden, worum es hier geht.

Dieser Artikel soll eine kleine Erklärung sein für all die Ruhe hier. Aber manchmal muss man erst das Chaos um sich herum ein wenig lichten, bevor man die Aussenwelt daran teilhaben lassen kann.

Wahrscheinlich wird der Blog nun eine andere Richtung einschlagen, in erster Linie gibt es ein komplettes Wohnungs-Makeover, was gerade viel Arbeit ist, viel Nerven kostet und noch mehr Geld, aber ich kann es mir nun machen, wie ich es haben möchte.
Ich kann eins direkt vorweg nehmen: Es wird bunt, wie immer bei mir.
Aber durch einen Schlag sind die Ladies in dieser Wohnung in der Überzahl und in gewissen Räumen gefällt mir ein wenig mehr weiblicher Touch ganz gut.

Die Kamera ist geladen und ich werde mich durch das Chaos sortieren, ausmisten und fotografieren.

Und wenn das interessiert, werde ich das gerne teilen.

xoxo, Nora.

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Kinderkreativkurs: Glitzr-Postkarten

Montag war ein voller Erfolg. Nicht nur für die Kinder, auch für mich und mein Arbeitszimmer. Das glitzert jetzt so sehr, als hätte mir ein Einhorn hier reingekotzt. Nett gesagt.

Es macht solchen Spaß die Kurse zu machen, nur das Aufräumen müssen wir optimieren – da muss ich die Kinder mal mit einbinden.

Egal. Das, was die Kinder gemacht haben ist schön und sie fanden ihre Werke super – und darum geht es.

Es sind auch so einige geworden, damit habe ich gar nicht so richtig gerechnet, denn – Gott sei Dank – sind die Kleinen langsam in einem Alter, wo der eigene Anspruch wächst und man nicht mit einem oder zwei Schritten auf dem Papier fertig ist ;)

Bedienen konnten Sie sich aus ziemlich vielen Materialien. Alten Büchern, Zeitschriften und natürlich diverse Farben, Wackelaugen und Unmengen von Glitzer.

Hier sind nun die gesammelten Werke. Sehr vielfältig. Ich kann mittlerweile die Kinder übrigens an der Farbauswahl der Werke voneinander unterscheiden ;)

Am Montag freuen Sie sich sicher, ihre Sachen alle mitzunehmen, denn das Zusammennähen muss – bei den Kleinen – ich immer noch ;)

Und genau das werde ich nun auch wieder tun: Mich an die Nähmaschine setzen und meinem Sohn eine neue Hose nähen.

xoxo, nora.

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