Weihnachtsoutfits

Dieser Artikel enthält Werbung für: ESPRIT

Hallo ihr Lieben!

Weihnachten rückt immer nähe, alles um mich rum versinkt im Chaos, wie immer zu dieser Jahreszeit und ich versuche mich ganz krampfhaft zu entspannen und zu besinnen.

Dieses Wochenende feiern wir ausgiebig Nikolaus (in Felix´Familie gleicht das immer einem Mini-Weihnachten) und nicht zu Hause zu sein hilft auf jeden Fall ein wenig von dem vorweihnachtlichen Wahnsinn zu entspannen.

Und was macht man, wenn man mal so richtig entspannen kann? Im Internet nach Weihnachtsoutfits schauen ;)

Dieses Jahr ist das allererste Jahr, in dem ich mit Johann und Felix alleine schmausen werden, danach gibt es die Bescherung und dann erst wird mit der ganzen Familie gefeiert. Wenn es so festlich wird, kann man sich auch mal hübsches anziehen, zumal wir vorher noch in die Kirche gehen und da eh immer alle ganz schick sind.

Ich sehe mich ehrlich gesagt nach der Kirche in Pumps und dem wahnsinnig schönen roten Kleid kochen und mir erstmal schön wahlweise Bratensoße und/oder Fett (pur) über das Kleid gießen. (Memo 1: Schürze anziehen! Memo 2: Schürze vor Weihnachten suchen)
Wenn alles dann so läuft, wie es bei uns normal ist, breche ich mir noch auf unserem Steinboden die Pumps ab. Auch das würde mich nicht wundern, mich schockt gar nichts mehr, denn uns passieren tagein, tagaus ganz eigenartige Dinge. Murphys Gesetz mit der Aussage „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ ist anscheinend die beste Beschreibung unseres Alltags geworden.

Egal. Dazu ein anderes Mal mehr. Zurück zum Outfit.

Wie in den letzten Jahren, ist mein Traum-Outfit mal wieder von ESPRIT, ich bin der Typ, der einer Marke treu bleibt, wenn die Passform stimmt. sp

weihnachten

Dieses Jahr werde ich etwas übermütig und trage zu roten Haare rot, ich mag das gerne, auch wenn mir mein ganzes Leben gesagt wurde, dass man das nicht macht.

Johann hingegen trägt mal etwas anderes als seine Pump-Jeans oder Latzhosen, 2x im Jahr, zu Weihnachten und Silvester, kann ich mal den Anblick von meinem Kind in Hemd und Pullunder ertragen, eigentlich finde ich es nicht gut, Johann wie einen kleinen Erwachsenen anzuziehen. Aber weil der Pullunder aus Baumwolle und die Hose schön stretchig ist, wird er auch in diesem Outfit schön spielen und sich gut bewegen können.

Was tragt ihr unter dem Weihnachtsbaum? Oder ist euch das dieses Jahr egal? Wie sieht euer Weihnachtsfest aus? Und was sind eure lustigsten Weihnachtsgeschichten?

xoxo, nora.

 

Kommentar hinterlassen

Ein kleiner Einblick

Heute ist der schönste Tag in der Woche. Er nennt sich „Home-Office-Tag“ und läuft immer gleich ab (da bin ich irgendwie konsequenter als bei der Erziehung meines Sohnes ;))

Aufgestanden wird um 07.00h, wie immer, schnell duschen, das Kind in den Kindergarten bringen, Kaffee kochen und meistens bin ich dann um halb 9 im Arbeitszimmer.

Von 09.00h bis 11.00h arbeite ich immer für meine Firma, diese zwei Stunden bringen mich auf die 20 Stunden in der Woche.

Um 11.00h kümmere ich mich dann meistens um meinen Shop, den Blog oder probiere neue Dinge aus. Und das kann ich dann den ganzen Tag machen, weil der Home-Office-Tag auch immer Oma-Opa-Tag ist und ich mein Kind erst immer abends zu Gesicht bekomme.

Da ich am Freitag einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt hier im Dorf hatte, sah das Arbeitszimmer aus wie ein Schlachtfeld und ich habe heuet die Zeit ab 11 erst einmal zum Aufräumen genutzt. Also der richtige Tag zum Bilder machen, denn oft ist es hier nicht aufgeräumt.

arbeitszimmer_komplett

Ich habe das Arbeitszimmer vor einiger Zeit umgestellt, so gibt es noch Platz für einen Schreibtisch mehr (der braune gehört Felix) und habe aber trotzdem die Möglichkeit haben einem nur zum schneiden aufzustellen.

An die Blumenranke habe ich meine Schnittmuster gepinnt, so habe ich sie immer nah beim Schneideplatz.

arbeitszimmer_ecke

Das ist die Ecke neben meinem Rechner-Platz. Hier sitze ich immer wenn ich Mails beantworte, blogge oder häkle.

schrankwand

Das ist mein Blick auf die andere Seite. Weil die Wand so kahl war, habe ich ein Wolken-Mobilé, was ich mal genäht habe, es aber nicht für gut genug für den Shop empfunden habe, aufgehangen.

mobile

IMG_7778

Dies ist die andere Wand, links neben dem Fenster.

arbeitszimmer_fenster

Die Sicht von Felix´ Schreibtisch aus.

Links der Rechner und der Plotter, auf der anderen Seite der Nähplatz mit der Overlock und der Nähmaschine.

Und ja, es ist genau so wie es auf diesem Bild wirkt – die Sonne blendet immer alle. Wir haben uns ein schönes halbtransparentes Rollo vom Möbelschweden besorgt, dass sich nicht richtig aufrollt und – und das ist das schlimmste – nicht ganz runter geht. Felix´hat geschimpft wie ein Rohspatz beim Anbringen und ich habe ihn danach schön angemotzt, weil er meiner Meinung nach Rollos zu langsam aufhängt.

Nächstes Jahr werden wir auf solch eine Lösung (gefunden bei dachfenster-rollo-shop.de) umsteigen. sp

schneidetisch

Hier ist noch mein Schneidetisch. An guten Tagen sieht er so aus. Und glaubt mir, es gibt wenig gute Tage für ihn ;)

Natürlich gibt es noch mehr Ecken in diesem Zimmer – aber die sind nicht wirklich attraktiv. Zumindest nicht heute. Vielleicht das nächste mal!

xoxo, nora.

1 Kommentar

Die strengste Mutter der Welt

Als ich noch keine Kinder hatte, hatte ich eine ganz klare Vorstellung von Kindererziehung. Für mich gab es nur einen Weg: Streng und total organisiert.

Als Johann dann in meinen Arm gelegt wurde, hat diese Einstellung schon ein wenig gewackelt. Ich meine…wer kann denn zu so was niedlichem denn bitte streng sein?

Dass sich meine Einstellung aber um 180 Grad gewendet hat, hat viel mit der Art und Weise meines Sohnes zu tun, mich total um den Finger zu wickeln.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass bei uns kein Tag dem anderen gleicht und manchmal glaube ich, dass das gar nicht so schlimm ist. Trotzdem sollte sich vielleicht etwas ändern. Sei es, das Essen abends immer zur gleichen Zeit zu servieren, das Kind zur gleichen Zeit ins Bett zu stecken (und es auch wirklich in sein Bett zu stecken und nicht zu mit ins große Bett zu nehmen).

Als ich mir letztens darüber ernsthaft Gedanken gemacht habe, ist mir nur eins bewusst geworden, dass Kinder natürlich Regeln brauchen, aber von ihnen auch nicht erschlagen werden sollen. Eine gewisse Regelmäßigkeit gibt es bei uns, ich bin halt nur bei mir selber nicht so streng.

Ich weiß, dass meine antiautoritäre Erziehung Felix oft ein Dorn im Auge ist. Er ist viel strenger und viel konsequenter. Vielleicht ist diese Mischung für Johann genau das richtige.

Johanns Kindheit soll frei und ungezwungen sein. Natürlich darf er nicht machen, was er will, aber er muss auch nichts machen, was er nicht will (außer Zähne Putzen).
Wenn er mal abends nicht ins Bett will, sage ich oft, dass er noch kurz spielen darf. Wenn er nicht zu seiner Freundin gehen will, muss er das auch nicht. Wenn er keinen Hunger hat, muss er seinen Teller nicht leer essen.

Ich warte darauf, dass jemand zu mir sagt „Warte mal ab, mit 5 tanzt der dir auf der Nase rum“ – aber er macht nicht den Anschein, dass er die ganze Hand will, obwohl ich ihm oft den kleinen Finger reiche.

Nachdem ich Frieden mit meiner Einstellung zu der Erziehung meines Sohnes gefunden habe, bin ich wirklich entspannter. Ich habe mich von der Vorstellung verabschiedet, eine Bilderbuchfamilie zu haben, bei der es immer aufgeräumt ist und nach frischen Plätzchen duftet.

Es ist mir auch einfach mitlerweile egal, wenn Besuch kommt und es bei uns so schlimm aussieht. Wenn das Kind zu Hause ist, ist aufräumen ebenso sinnvoll wie Haare fönen im Regen und deshalb gibt es nur einmal die Woche einen Wochenputz und sonst wird alles mehr oder weniger „übersehen“.

Wenn ich Instagram-Bilder bei anderen Mamas denke, dann habe ich mich früher wie die größte Versagerin gefühlt – aber ganz ehrlich – was interessiert mich denn, wie ordentlich es bei anderen ist. Das ist alles nur schöner Schein.

In den letzten zwei Jahren musste ich mich wirklich sehr oft zusammenreißen – ich selber mag das nämlich wirklich nicht, wenn ich mich vor lauter Spielsachen in der ganzen Wohnung so fühle wie beim Hindernis-Parcour beim Schulsport.
Neulich wollte Johann noch 2 Stunden bei seiner Oma bleiben und diese Zeit habe ich dann mal zum dekorieren für Weihnachten und aufräumen genutzt. Als die Wohnung dann warm, sauber und frisch dekoriert war, hatte ich kurz das Gefühl, dass etwas fehlt. Als Johann dann nach Hause kam und erstmal seine Eisenbahn ins Wohnzimmer gebracht hatte und die Züge über die ganze Fläche verteilte, wusste ich es.

Mein Sohn ist sensibel, chaotisch, aufbrausend, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Mein Sohn ist ein Zwilling. Und auch wenn ich oft denke, er hat nichts von mir, so ist er ein Spiegel von mir. Wie kann ich erwarten, dass mein Kind sich an regeln hält, die ich selber niemals einhalten könnte?

Mein Sohn ist ein kleiner Freigeist und ich möchte, dass das so bleibt. Ich möchte meinen Sohn nicht wirklich beeinflussen, sondern ihn eher bestärken in seinen Stärken und über seine Schwächen hinwegsehen. Ich möchte seine Kindheit nicht bestimmen sondern mit ihm zusammen diesen Weg gehen, ihn begleiten.

Ich bin gespannt, ob dieser Weg der richtige für uns ist. Aber gerade sind wir sehr glücklich mit dem Leben, das wir leben und am Ende des Tages ist das doch das wichtigste :)

xoxo, Nora.

 

1 Kommentar