Alles neu neu neu macht der Oktober

…oder so.

Zur Zeit mache ich Urlaubsvertretung für meinen Kollegen und muss 100% arbeiten.
und was soll ich sagen? Ich genieße es in vollen Zügen. Ich bin immer shcon gerne arbeiten gegangen und es macht mir wirklich Spaß.

Natürlich ist es eine größere Belastung für die Familie; zu Hause sieht es aus, als würden Messies hausen, Johann wird morgens im Halbschlaf zur Kita gebracht und wir ernähren uns von Dosenessen, weil keiner Zeit zum Einkaufen hat.

Aber wir sind glücklich. Glücklich gestresst.

Mein kleiner Shop muss auch noch gepflegt werden, das heißt für mich, dass ich zwischen 21 und 23 Uhr noch im Arbeitszimmer sitze und vor mich hinarbeite – wenn Johann schläft.

Vor meiner Teilzeit-100%-Stelle habe ich noch eine neues Set entworfen, was ich zusammen mit diesem Lebenszeichen mal vorstellen will.

Und weil so viele mich gefragt haben, ob ich auch mal was mit LED-Lichterketten machen will, habe ich das gemacht.

Herausgekommen ist die Lichterkette „Städtchen bunt“ im Set.

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Die Häuschen muss man selber zusammenkleben und auf die Lichterkette stecken. Deshalb als Set (und aus dem Grund, dass das Tranzparentpaier wirklich etwas empfindlicher ist).

Und für alle, denen „bunt“ etwas zu „bunt“ ist, kommt hier noch die Variante in warmweiß.

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Wem die Lichterketten gefallen, kann sie sich hier im Shop nochmal genau ansehen!

So. Und nun habe ich meine Pause gut ausgenutzt. Jetzt wird weitergearbeitet.

Xoxo, Nora.

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Von Drachen und Höhlen

Werbung für: Holzspielwaren Ackermann

Immer wenn wir unseren Sohn fragen, wo wir hinfahren sollen ist das erste Ziel immer der Drachenfels. Er hat Glück, dass ich den Drachenfels genau so liebe wie er und dass auch ich immer noch etwas zu entdecken habe, sonst wäre es mittlerweile ganz schön langweilig.

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Da war Johann noch ganz schön winzig!unnamed-1

Diese Bilder sind noch aus dem Winter. Da war es echt total schön und oben auf dem Berg so kalt, dass die halben Bäume eingießt waren.

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Als ich meiner alten Mitbewohnerin erzählte, dass Johann so auf Drachen, Sagen und Märchen steht, hat sie uns toller weise einen ganz tollen Holzdrachen von dem Holzspielwarenladen ihres Vaters geschickt und Johann ist ausgeflippt, als er ihn gesehen hat.

Um ihn zu übergeben sind wir aber mal nicht zum Drachenfels sondern zur Wiehler Tropfsteinhöhle gefahren.
Auch da war ich als Kind einmal – ich hatte sie größer in Erinnerung aber ein Besuch war es auf alle Fälle wert.

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Der Drache musste erst einmal alle Blumen auf dem Tisch abfackeln.IMG_7245

Und vom vielen Feuerspeien hatte er schrecklichen Durst ;)IMG_7250

Ich liebe es, dass er so gerne mit seinem Holzspielzeug spielt. So lange wir noch ein wenig Einfluss darauf haben können, dass er sich nicht komplett mit Plastik umgibt, werden wir das auch tun. IMG_7252

 

Als wir Johann dann erklärt haben, dass der Drache aus der Höhle kommt, er aber mit uns heimfahren möchte, mussten noch ein paar Erinnerungsbilder geschossen werden. Die muss ich natürlich auch noch in Johann´s Zimmer hängen. Es ist so schön, dass er sich immer selber solch kleine Geschichten ausdenkt und mit seiner Logik viele Sachen ganz anders, aber total logisch sieht.

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Und wer sich nun denkt…ha! die waren in gar keiner Höhle, da wächst ja was, der denkt genau so, wie ich auch dachte.

Aaaaber – und ich hoffe, ich erkläre das nun richtig – die Sporen und Samen werden durch den Waldboden über der Höhle durch den Kalkstein gewaschen und weil diese aus dem unteren Erdreich kommen haben sie noch nie mit der Sonne Kontakt gehabt und können auch so mit dem Licht klarkommen, was die Höhle an den Führungen beleuchtet. Die Natur sucht sich wohl ihren Weg.

Wer hier in der Nähe Köln/Bonn wohnt sollte auf jeden Fall mal beide Ziele im Auge behalten – für einen Tagesausflug sind beide super.

Und wer sich für doch mehr für den Drachen interessiert, der sollte auf jeden Fall den Online-Shop von Ackermann Holzspielwaren besuchen. Ich bin – genau wie bei den Bremer Stadtmusikanten – wieder völlig zufrieden mit Gestaltung, Farbe und Aussehen.

xoxo, nora.

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Schlafen II

Seit fast zwei Wochen schläft Johann in seinem eigenen Zimmer.

Nun haben viele gefragt, wie wir das gemacht haben. Also.
Alles begann mit dem gemeinsamen Ab- und Wiederaufbau des Bettes. Johann fand das zuerst nicht so gut, fand aber sehr schnell Gefallen daran. Ich hatte noch nicht das Bett bezogen, da hoppste er schon auf dem Bett herum und fühlte sich sichtlich wohl.

Während er im Laufe des Aufbaus immer glücklicher wurde, wurde es mir immer mulmiger zumute. War das jetzt doch eine vorschnelle Überlegung? Ist mein Schlaf wirklich so wichtig?

So sieht es nun in seinem Zimmer aus.

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Da Johann´s Bett zur Zeit noch im Zustand des Beistellbettes ist und die andere Bettseite erst gekürzt werden müssen (Für alle, die es interessiert, wir haben dieses Bett und die eine Bettseite durch ein Brett aus dem Baumarkt ersetzt, genaueres kann man auch hier nachlesen), haben wir zur Zeit noch die Gästematratze vor dem Bett liegen.  Und eine Wolldecke über dem Brett liegen, weil es einfach nicht schön aussieht. Johann´s Zimmer ist ein Bettenlager. In den ersten drei Nächten habe ich noch neben Johann geschlafen, dann hat er eine Nacht bei meinen Eltern übernachtet und in der darauffolgenden Nacht hat er das erste Mal alleine geschlafen.

Die Hälfte der Nacht habe ich auf das Babyphone gestarrt, bei uns leider nötig, weil in unserer Schlauchwohnung das Kinderzimmer am einen, das Schlafzimmer am anderen Ende liegt und man nicht unbedingt was hören muss.

Es ist nun so, dass er zwischen 2.00h und 3.00h nachts wach wird und entweder er weint ganz bitterlich oder er kommt einfach rübergelaufen und legt sich zu uns ins Bett. Die zweite Option lässt uns auf jeden Fall alle besser schlafen, oft merken wir gar nicht, dass er sich irgendwo ins Bett kuschelt.

Heute Nacht war wieder eine Nacht, in der geweint wurde. Allerdings schon um 1.00h. Ich hab ihn dann in den Arm genommen und gefragt, ob er mit zu uns will, dass hat er ganz klar verneint und mir gesagt, er wünscht in seinem Zimmer zu bleiben, aber ich soll mich auf die Matratze legen.

Gesagt, getan. Wir haben beide noch gut geschlafen und heute morgen ist mir bewusst geworden, dass es die richtige Entscheidung war. Anscheinend mag er sein Zimmer und anscheinend mag er seinen „Schlafraum“, den er hat. Wenn er dann manchmal doch noch etwas Nähe braucht, macht mich das total glücklich und den verwehre ich auch nicht.

Denn wenn ich ehrlich bin, dann geht es mir nicht gut damit. Gar nicht gut. Ich verfluche den Tag, an dem ich das Bett umgebaut hab. Ich vermisse, Johann abends beim Einschlafen zu sehen, ich vermisse unsere Tatort-Abende, ich vermisse nachts sein leises Schnarchen und die Kuschelstunden. Ich gehe 4 Tage die Woche arbeiten und Johann 4,5 Tage die Woche in die Kita und irgendwie habe ich mir immer nachts meine Zeit „zurückgeholt“. Vielleicht ist das egoistisch, weil ich im Wohle des Kindes handeln muss, aber ich lasse es mir ja auch vor Johann nicht anmerken, das sage ich nur euch.

Viele, mit denen ich gesprochen habe sagten „In der ersten Nacht haben wir auch unser Kind vermisst“ oder „Die ersten zwei Nächte war es komisch.“ Für mich ist es noch komisch und immer noch so schlimm wie am ersten Tag und ich hoffe, dass das bald aufhört und ich mich für Johann und seine neue, gemütliche Schlafsituation freuen kann.

Für diese Bilder ist die Matratze weggeräumt worden – so sieht es in Wirklichkeit aus ;)

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Wie lief das bei euch ab?

xoxo, nora.

 

 

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