Das Monster-Projekt, der Mosaik-Tisch…

…ist beendet. Naja, so fast. Die Abschlusskante fehlt noch.

Ich konnte selber nicht glauben, wie schnell es dann doch ging, aber meine Freundin kam einen Nachmittag vorbei und da ging auf einmal alles ganz schnell.

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Als alles verklebt war, war ich schon baff wie groß der Tisch war und nach wie viel Arbeit das alles aussieht.


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Der rote Apfel durfte natürlich auf dem Tisch nicht fehlen ;)

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Mit den dunklen Fugen wirkt der Tisch natürlich sehr knallig und bunt.


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Als ich den letzten Stein verklebt habe, war ich sogar ein bisschen traurig, das sollte mein „Monster-Projekt“ sein? Innerhalb von 5 Tagen war es beendet und jetzt haben wir, bevor das Wetter nächste Woche wieder so richtig schrecklich werden soll, einen neuen Terassen-Tisch.

Und dann fing die große Diskussion an, welche Fugenfarbe es denn werden sollte. Weiße Fugenmasse hatten wir, diese war auch frostbeständig, also haben wir auch diese benutzt.

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Durch die weiße Farbe passt der Tisch ganz gut zur weißen Hauswand und hat die „Wucht“ etwas aus dem Tisch genommen.

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Zu dieser Zeit hatte ich die Steine noch nicht poliert, das war echt eine Heidenarbeit!

Wer noch nie verfugt hat (so wie wir) muss aber keine Angst haben. Das Verspachteln an sich ist nicht schwer, man mischt den Mörtel wie auf der Packung angegeben und verteilt ihn mit einem Fliesengummi (heißt das so? Ich glaube nicht) auf dem Tisch.

Danach putzt man mit einem Fliesenschwamm ganz leicht über den Tisch und dann ist Geduld gefragt. Wir haben den Tisch über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Morgen sahen die Fliesen ganz matt aus, das ist völlig normal. Mit einem Microfasertuch habe ich die einzelnen Seine poliert, bis sie glänzten. Das ist Fleißarbeit, muss aber sein.

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Nun steht bei uns auf der Terrasse ein ganz bunter Tisch, der noch auf sein Finish wartet: Epoxidharz! Dazu wird eine Kante an den Tisch angebracht und das Harz wird auf den Tisch gegossen. Auch davon werde ich noch berichten, denn gerade sieht die Kante so aus, das gefällt mir noch nicht.

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Viele haben auf Instagram nachgefragt, wie teuer das Projekt war, was man genau braucht und wie das alles geht. Also los.

– Eine Siebdruckplatte (wenn der Tisch draussen stehen soll) in den Maßen, die man gerne hätte (unsere ist 1,80 x 80 cm, da passen gut und gerne 6 Leute dran, Kosten: 70€)

– Mosaikkleber (7 Tuben, ca. 20€)
– Mosaiksteine (8 Kilo für insgesamt 68€)
– Mosaikzange (ich habe eine kleine für 4,90€ benutzt, ging super!)
– Fugenmörtel, frostsicher (3 Kilo, ca. 7€)
– Tischgestell (IKEA, 15€)
– Epoxyidharz (1,3Kilo, ca. 25€)
– Abschlusskante (muss man nicht machen, man kann sie natürlich auch mit Mosaiksteinen versehen. Diese Preise liegen mir noch nicht vor)

Ich habe vor dem Projekt viele Firmen angeschrieben, ob sie mit mir kooperieren wollen, denn Mosaiksteine sind in diesen Massen schon sehr teuer. Da sich aber keiner bereiterklärt hat, habe ich die Steine als Restposten bei E-Bay-Kleinanzeigen gekauft.

Die Kosten sind also ca. 210€, das hätten wir für einen Holztisch in der Größe sicher auch gezahlt, nun haben wir einen, der einzigartig ist!

Wer nun noch Fragen zu dem Tisch hat, kann mich gerne anschreiben. Meine Ideen und noch viele mehr dazu findet ihr auf meinem Pinterest-Board.

Wenn der Tisch ganz fertig ist, mache ich nochmal eine komplette Terrasse-Tour und da seht ihr auch meine wunderschönen Körbe, die mir Westwing.de freundlicherweise zu Verfügung gestellt hat!

Bis dahin arbeite ich noch mit meinem Vater an unserem Monster-Projekt ;)

Xoxo, nora.

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Unser Monster-Projekt: Der Mosaiktisch

Felix und ich sind nun seit 8 Jahren zusammen und haben es noch nicht geschafft, uns einen ordentlichen Tisch für draussen zu kaufen. Zum einen, weil wir die ersten 5 Jahre einen Schuhkarton als Balkon hatten (Beweisbilder gibt es hier) zum anderen hatten wir dafür selten Geld über.

Dieses Jahr wollte ich das Projekt Tisch mal früher angehen, der Sommer ist ja immer so plötzlich da.

Dass wir natürlich nicht in den Baumarkt gehen und uns einen Tisch kaufen, versteht sich von selber. Wir brauchen IMMER ein Projekt, dass uns
1) den letzten Nerv kostet
2) fast die Beziehung kostet
3) fast in den Ruin treibt
und 4) mir den Schlaf raubt

Willkommen in unserem Leben, willkommen zum Monster-Projekt „Mosaiktisch“.

Ich habe mich vorher ein bisschen auf Pinterest rumgetrieben um mir eine etwaige Vorstellung zu machen was ich will. Das hätte ich mir übrigens auch sparen können denn der Tisch sieht jetzt schon ganz anders aus als erwartet – so ist das halt mit den DIY-Projekten.

Weil eine Instagram-Followerin gebeten hat, das Thema zu verbloggen, mache ich das (hätte ich wahrscheinlich sowieso gemacht) und nehme euch mit durch die einzelnen Etappen der Entstehung.

Es fängt an mit einer Material-Liste.

Man braucht:
– Eine Siebdruckplatte (wenn der Tisch draussen stehen soll) in den Maßen, die man gerne hätte (unsere ist 1,80 x 80 cm, da passen gut und gerne 6 Leute dran)
– Mosaikkleber
– Mosaiksteine
– Mosaikzange

Und für später:
– Fugenmörtel, frostsicher
– Eventuell Epoxyidharz

Und dann geht es los. Mit dem Kleber werden Muster auf die saubere Platte geklebt.
Ich habe Freitag 2 Stunden und Samstag 1 Stunde mit Felix geklebt und waren auf diesem Stand:

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Sieht schon noch etwas wüst aus, aber langsam läuft es. Die Arbeit ist sehr meditativ, ich höre nebenbei das Hörbuch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ und es macht wirklich Spaß und entspannt total

Natürlich hatte ich zu wenig Steine (ich habe bei Ebay-Kleinanzeigen 6kg bestellt und das hat sich so viel angehört, ist aber fast schon leer). Heute kommt die nächste Lieferung, dieses mal sind es 2kg. Das wird wahrscheinlich immer noch nicht reichen, dann wird halt nochmal weitergesucht.

Gestern habe ich mit meiner Freundin noch etwas geklebt. Wir dachten nämlich, wenn jeder mitgebt geht es erstens schneller und irgendwie eine total schöne Erinnerung. So sieht der Tisch brandaktuell aus:

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Als ich die ganzen Becher mal weggeräumt habe, ist mir aufgefallen, dass es echt noch ganz schön viel Arbeit ist, Gott sei Dank bin ich morgen den ganzen Nachmittag zu Hause und werde da noch etwas schaffen. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass der Tisch sehr grünlästig ist, was sich hoffentlich noch irgendwie gibt. Grün ist einfach nicht meine Lieblingsfarbe, anscheinend aber die der Mosaik-Stein-Hersteller.

Ich werde immer mal wieder von diesem Projekt erzählen und euch auf dem Laufenden halten. Ich bin jetzt schon gespannt, wann wir ENDLICH fertig sind.

xoxo, Nora.

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Stillkissenbezug DIY

In meiner To-Do-Liste stand ein neuer Bezug für die „Schmusewurst“ (oder „Fleischwurst“, wie Johann sie nennt, für ihn die einzig wahre Wurst) und so habe ich mich hingesetzt und mit den Resten meiner Stoffbestellung (auch schon hier verarbeitet) einen Patchworkbezug gemacht.

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Die Quadrate habe ich in der Größe 12x12cm zugeschnitten (also quasi 1 cm Nahtzugabe) und nach folgendem Schema gearbeitet.

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Als alle ausgeschnitten waren habe ich sie genauso genäht und dann mit 1 cm Nahtzugabe an jeder Seite zugeschnitten. Und siehe da: es hat super gepasst. Für die Vorlage habe ich einfach den alten Bezug genommen.

Dann habe ich die Rückseite zugeschnitten, diese ist aus hellblauem Nicki-Stoff, der noch übrig war.

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An einer Seite habe ich eine ca. 60cm lange Öffnung gelassen. Mangels Reißverschluss und im Besitzt von hübschen weißen Knöpfen habe ich mich dann für eine Knopfleiste entschieden.

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Das ist ganz einfach, 2 ca. 62cm lange Stoffstreifen doppelt nehmen, auf einem die Knopflöcher annähen und dem Gegenstück die Knöpfe. Diese Knopfleiste habe ich dann geschlossen in die Öffnung genäht.

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Für den Bezug habe ich ca. 8 Stunden gebraucht und jeden Abend freue ich mich, wenn ich ihn zum Fernsehen oder Lesen im Bett benutze.


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Leider ist mit dem Stillkissen auch eine traurige Geschichte verbunden – wobei – verbunden nicht so wirklich. Ich hatte sie schon fertig, da habe ich erfahren, dass ich schwanger mit Baby Nummer 2 bin – also besser vorbereitet ging es nicht.

Wie ich hier schon oft geschrieben habe habe ich mich sehr lange gegen ein zweites Kind gesträubt und als wir uns dann doch dafür entschieden und es augenblicklich klappte, war unser Glück so perfekt, dass ich es nicht fassen konnte.

Ich habe ganz lange überlegt, ob ich auf dem Blog überhaupt darüber schreibe und habe mich dafür entschieden. Denn das, was passiert ist, ist ein Teil von mir und gehört zu meinem Leben.

Ich habe fast allen Freunden von der Schwangerschaft erzählt, weil ich so guter Dinge war und gar nicht daran geglaubt habe, dass etwas nicht stimmt, es hat ja schließlich schon mal super geklappt.

Aber leider währte unser Glück nicht lange und ich habe ca. in der 9 Woche erfahren, dass das Baby sich nicht entwickelt hat und das hat unserer kleinen Familie den Boden unter den Füßen weggerissen. Durch die darauf folgende OP war ich wirklich mehr als deprimiert und oft sehr traurig, und es geht eher schleppend bergauf. Anscheinend hat der liebe Gott andere Pläne mit uns.

Wie ich jetzt zu einem zweiten Kind stehe, weiß ich nicht mehr, ehrlich gesagt. Ich versuche immer, diese Schwangerschaft so zu sehen, dass eigentlich nichts da war, denn de fakto ist es so: Es war eine leere Hülle. Aber in meinem Herzen war es ein Kind, was am 15.10. hätte kommen sollen. Ich frage mich manchmal, wie es jetzt weiter geht und beruhige mich damit, dass ich es so oder so nicht beeinflussen kann. Das Leben geht weiter, ich versuche nicht in Depressionen zu versinken, weil ich einen zauberhaften Sohn habe und versuche das Leben so zu genießen, wie es kommt. Leider klappt es oft nicht, so dass ich schon noch sehr nachdenklich bin, was Johann nur noch anhänglicher macht und mir Sorgen macht, ob er nicht auch darunter leidet. Mein kleines, sensibles Mäuschen.

Seitdem habe ich gefühlt 1000 mal gehört: Ihr seid noch jung, ihr könnt es nochmal versuchen, sei nicht traurig, das passiert nur einmal. Wenn ich diesen Satz noch einmal höre, flippe ich aus. Das letzte an das ich jetzt gerade denke ist, es gleich nochmal zu versuchen.

Denn es gibt dieses eine, „kleine“ Problem, was ich jetzt nicht umgehen kann:
Beim nächsten mal hätte ich Angst.

Und so lange versuche ich, mich abzulenken. Ich mache viel mit Johann, wir basteln viel und sind viel draussen. Ich treffe Freundinnen und Freunde und ich mache wieder mehr für mich. Und das hilft. Und wer weiß – vielleicht sehe ich das alles in ein paar Monaten anders. Denn, wie heißt es so schön…gut ding braucht Weile.

Xoxo, Nora.

 

 

 

 

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