Give away und ein paar Gedanken

Heute ist ja Aschermittwoch und bekanntlich ja alles vorbei. Karnveval haben wir alle mehr oder weniger gut überstanden. Meine Schwägerin sagte mir ja schon, dass der erste Tag ohne Kind schmerzhaft sein würde, wie sehr, habe ich in meinem letzten Artikel geschrieben. Auf meiner privaten Facebook-Seite habe ich auch einen Kommentar dazu geschrieben, der für mehr oder weniger wilde Diskussionen sorgte. Da habe ich mal wieder gemerkt, dass man machen/schreiben kann, was man möchte, eine Mama fühlt sich leider immer angegriffen.

Tag zwei und drei (am dritten Tag kam er ja schon wieder) waren dann doch ganz nett, ich konnte mal so richtig ausgelassen mit Freunden und Bekannten tanzen gehen und im Nachhinein hat mir die Zeit, trotzt dem Trennungsschmerz so gut getan, dass einige wichtige Entscheidungen in meinem Leben in genau dieser Zeit gefallen sind. Welche das sind, darüber möchte ich noch nichts schreiben, aber über kurz oder lang wird man das auch hier nachlesen können.

So. Wer nun bis hierhin durchgehalten hat zu lesen, der hat sich das auch verdient, am Gewinnspiel teil zu nehmen.

Ich verlose mal wieder eine Lichterkette. Diesmal, wie versprochen, eine für Jungs, sogar für etwas ältere Jungs,mit coolen Dinosauriern.

So sieht sie aus.

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Und das sind die Teilnahme-Bedingungen:

Schreibe einen Kommentar darüber, welche Erfahrungen du schon mit anderen Personen (ich schreibe ganz bewusst nicht Mütter, denn dieses Gewinnspiel ist für jedermann, der mitmachen mag!) im Internet gemacht hast.
Gute? Schlechte? War etwas unverschämtes dabei? Hast du vielleicht deinen Partner oder Partnerin im Internet kennengelernt? Oder eine ganz andere Geschichte?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare und wie immer gilt: Wer AUCH noch auf Instagram mitmacht, hat doppelte Chancen Zu gewinnen. Dort ist das Gewinnspiel bei nora_aredapple zu finden.

Teilnahmeschluss ist der 28.02.2015

Viel Glück!

xoxo, nora.

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Wie Liebeskummer.

In Köln ist die wilde Karnevalszeit ausgebrochen und weil ich mich die letzten Jahre brav zurückgehalten habe, haben Felix und ich uns darauf geeinigt, dass er mit Johann einen Kurzurlaub bei seinen Eltern macht. Und obwohl ich den ersten Abend schon etwas genossen habe, gerade weil ich wusste ich kann mal ausschlafen, habe genug Platz im Bett und keinen, der mir morgens im Gesicht rumfummelt, fing es schon gestern um 15.00h an, dass die Sehnsucht so schrecklich wurde, dass ich den Rest des Tages deprimiert auf dem Sofa saß, unfähig etwas zu tun. Man sollte ja meinen, eine 32 Jährige Frau wäre etwas erwachsener, aber es ist wie es ist: Kein Liebeskummer der Welt kann sich an der Sehnsucht nach seinem Kind messen. Und ich meine, ich hatte wirklich schon den ein oder anderen Liebeskummer.

All die Dinge, die ich tun wollte, wie stundenlang nähen, häkeln und arbeiten habe ich hinten angestellt, mir ein leckeres Brot gemacht, das vor dem Fernseher mit Zooey Deschanel und Jake Johnson verbracht. Die beiden helfen mir, die nächsten 28 Stunden zu überstehen.

Heute morgen haben Felix, Johann und ich gefacetimed (das Wort gibt es bestimmt nicht) und Johann fing fast an zu weinen und sagte immer „Mami, Arm!“ Das Herz wurde schwer und schwerer.

Die nächsten Jahre, so bin ich mir ganz sicher, müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen. Eine Nacht auswärts schlafen hält mein ängstliches Mutterherz noch aus – dann ist das Limit aber wirklich erreicht.

Ich werde mich heute noch ein wenig mit Karneval ablenken und freue mich umso mehr auf morgen.
Wenn ich das kleine Maulwürfchen endlich wieder in die Arme schließe kann :) Und dann gebe ich es so schnell nicht mehr her.

xoxo, nora.

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Latzkleid-Liebe

Ja, ich weiß. Ich habe einen Sohn und in naher Zukunft werde ich kein Kind mehr bekommen, aber trotzdem nähe ich gerne für Mädchen. Ich freue mich immer, wenn ich für die Kleine meiner Freundin nähen kann und als ich neulich im Bett lag und so nachgedacht habe (schlafen wird ja definitiv überwertet), da packte mich eine Idee und ich musste sie umsetzen: Ein Latzkleidchen mit einem Tellerrock.

Wahrscheinlich bin ich nicht die erste, die das genäht hab, ist mir aber egal. Ich habe es nach meinem eigenen Schnittmuster in Größe 86 genäht (an Johann Maß genommen, Schande über mein Haupt) und es ist aus selbstgefärbter Baumwolle. Ich habe nämlich vorgestern ungefähr 8 Meter gefärbt – natürlich blau, denn ich vergesse ja nicht, dass mein Junge auch was zum Anziehen braucht.


So sieht das Kleidchen von vorne aus:

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So von Hinten.

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Und dank meiner neuen Nähmaschine kann ich Ziernähte machen.

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Direkt am Bund ausprobiert.

Und heute macht sich das Kleidchen schon auf den Weg zu seiner neuen Besitzerin. Hoffentlich passt es ihr.

Den Auftrag für das nächste Kleidchen habe ich schon und diesmal werde ich auch noch eine weiße Leinenschürze mitnähen, die dann entweder getragen oder auch weggelassen werden kann.

xoxo, nora.

 

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