Schlafanzugliebe

Hallo Welt und ein fröhliches „Huhu“ hinterher, denn….Trommelwirbel…wir sind wieder da!

Die letzten zwei Wochen hatte ich so viel zu tun, dass ich gar nicht zum bloggen kam.

Aber in der Zwischenzeit ist viel passiert:

– Ich habe gefühlte 200000 Euro für Jersey ausgegeben weil…
-ich liebe liebe liebe meine Overlock-Maschine so sehr und nähe jetzt einfach alles ohne grundlose Angst vorm Nähen zu haben.
– Ich habe Probegenäht

Ehm, es gibt auch sicher noch mehr, aber wer verschießt schon sein komplettes Pulver sofort.

Also, wir kommen mal direkt zu Punkt 3, ich habe Probegenäht und zwar für die liebe Svenja von „Vonrosagrauenwolken“ und entstanden ist das, ein ganz niedlicher Schlafanzug <3

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Die Ärmelbündchen sind durch meinen leierhaften Bündchenstoff etwas groß und das werde ich auch noch korrigieren. Normalerweise lebe ich mit solchen Fehlern, ich muss aber dazusagen, dass der Stoff nicht so günstig war und ich will, dass es ordentlich ist.

Aber ansonsten ist der Schlafanzug super. So super, dass Felix die völlig verrückte Idee hatte, dass ich mir ein Nachthemd und ihm eine Schlafhose aus dem selben Stoff nähen soll und wir als Walfamilie unsere Samstag-Abende verbringen könnten.

(Hallo, Hallo? Hört mich jemand da draußen? Samstag-Abend? Schlafanzug? Wale? Vieeeeel cooler als in ´ner blöden Kneipe zu sitzen und was zu trinken ;))

Ehm ja, wo war ich?

Richtig. Der Schnitt. Den Schnitt gibt es bei Svenja im Shop zu kaufen, er ist ganz toll bebildert und wenn man eine Frage hat, kann man Svenja fragen, sie geht auf individuell auf einen ein, was aber nicht unbedingt nötig ist weil wirklich jeder Schritt bebildert ist.

 

So, das war mein kurzes „Hallo“.
Ich schneide jetzt mal wieder was zu. Sonst hab ich nichts zum vernähen und das wäre ja schrecklich ;)

 

xoxo, nora.

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Vom Hemd zur Hose – vom Hemd zum rock.

Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit für mich, komme ich mal wieder zum bloggen. Ich nutze den Mittagsschlaf des Maulwürfchens und komme endlich mal zum durchatmen. Die letzten Tage waren irgendwie zermürbend. Johann ist ganz schön quengelig, ich weiß nicht ob es am Wetter oder an den schrecklichen Backenzähnen liegt.

Trotzalledem habe ich mir gestern etwas Zeit genommen (danke an den Papa an dieser Stelle) und habe mich etwas an die Nähmaschine gesetzt – mit Hörbuch, denn zum Lesen komme ich ja auch nicht mehr – und habe ein Herrenhemd von meinem Papa, das ein Loch hatte, „verwandelt“. Meine Tante brachte mich auf die tolle Idee, dass man aus Hemd-Ärmeln total gut Kinderhosen machen kann und sie hat recht.

Nach ein bisschen Googelei habe ich auch eine Anleitung gefunden und die nette Dame hat aus dem Rest des Hemdes auch noch einen Rock gezaubert. Wollte ich auch. Habe ich auch gemacht.

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Cleverer Weise habe ich zuerst die „Tragebilder“ gemacht, was zur Folge hat, dass nun die Sachen etwas zerknautscht aussehen. Aber wie neulich schon erwähnt bin ich nicht die Bloggerin, die ein Studio mit Nagelstylistin, Fotografin und Bügeleisen und 10000 Requisiten hat. Ich bin schlicht und einfach völlig chaotisch und irgendwie ist das auch gut so.

Findet zumindest Johann. Hier mit neuer Hose.

IMG_5296 Wenn ich mir das Bild von ihm ansehe, kann ich gar nicht glauben wie schlecht gelaunt er zur Zeit ist. Naja. Glaubt es mir einfach!

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Hier sieht man zumindest wie anhänglich er grade ist…

Der Rock ist „etwas“ durchsichtig aber mir ist das zu Hause ehrlich gesagt total egal – denn so ein luftiger Rock ist im Sommer was sehr feines!

Auf das Loch habe ich einfach ein Häkeldeckchen genäht.

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Und weil das Label des Herstellers so dominant war, habe ich einfach mal mein eigenes drübergenäht. Ist ja schließlich nun auch kein Hemd mehr sondern ein Rock :)

IMG_5312Das war es nun auch schon wieder von der Nähfront.

Wenn mich übrigens jemand fragt, was ich mir wünsche, dann ist das ganz einfach: 2 Stunden mehr am Tag, die ich dann an meinem Basteltisch sitzen kann. Ihr glaubt gar nicht, wie gut das gestern getan hat!

xoxo, Nora.

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Wir schlafen dann mal

Wie neulich versprochen, wollte ich mal über unsere aktuelle Schlafsituation schreiben.
Und nun habe ich endlich mal die Zeit gefunden, genau dies zu tun,

Nun fragen sich viele..“Warum hat die eigentlich keine Zeit? Die ist doch den ganzen Tag zu Hause.“
Da ich den ganzen Tag zu Hause bin und ich auch endlich Zeit habe, habe ich mir einen langen Traum erfüllt und mir eine kleine Overlock-Maschine bestellt. Sie ist eine von den günstigen, ich nähe ja nun mal nicht den ganzen Tag. Weil so viel Zeit habe ich irgendwie doch nicht.

Das ist mir übrigens auch an dem Punkt aufgefallen, als die Maschine ankam und ich sie nicht auspacken konnte, weil ich erst noch 3x „Auf dem Bauernhof“ und 2x „Wen suchst du, kleine Ente?“ vorlesen musste.

Aber irgendwann schläft auch die kleinste Leseratte und so konnte ich mal die Maschine auspacken und gleich was nähen:

IMG_5256 IMG_5254 IMG_5253Es ist, wie man ja unschwer erkennen kann: Bettwäsche.

Diese wurde vor dem Fotografieren gebügelt. Und dann hat sich Johann mit Schuhen daraufgestellt.

Wir atmen ein, wir atmen aus und zählen bis zehn und dann lächeln wir das Kind freundlich an und sagen: „Du, die Mama macht jetzt kurz ein Foto und dann gehört wieder die volle Aufmerksamkeit dir und wir können „Wen suchst du, kleine Ente?“ noch mal lesen.“

Und ja, ich weiß: Bettwäsche ist ja nun nicht sonderlich schwer zu nähen, aber um die Maschine mal so ein bisschen kennenzulernen war es super. (Sie schnurrt übrigens wie ein Kätzchen ;))

Hinten sind KAM-Snaps in Konfetti-Farben drauf.
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Und weil noch ein ganz kleines bisschen Stoff übrig war, gab es auch noch eine Schlafanzug-Hose. Hierzu muss ich sagen, dass diese leider haargenau passt. Ich hätte sie ja gerne etwas größer gemacht, habe aber die Nahtzugabe vergessen. Ich bin ein Schussel.

IMG_5271Jetzt kann sich Johann im Bett tarnen.

IMG_5259Wer sich nun das Bild ganz genau anschaut, der ahnt es schon: Diese Bilder sind nicht in Johann´s Kinderzimmer aufgenommen. Obwohl es sein Bett ist. Wie kann das nur sein…

Ja, es ist so, wir wollten es lange nicht offen aussprechen, aber wir schlafen in diesem Familienbett.

Zuerst mit Johann in der Mitte von unserem Bett, dann mit Johann im Gitterbett neben unserem Bett, dann irgendwann mit Johann in unserem Bett, als Rausfallschutz diente dann das (leere) Gitterbettchen und dann, eines Tages, als ich so richtig die Nase voll hatte, habe ich eine Seite des Gitterbettchens abgemacht und nun sieht es bei uns so aus:

IMG_5269Unser 1,60m-Bett hat 60cm puren Luxus zugewonnen, denn wie durch ein Wunder schläft Johann nun in seinem eigenen Bett. Manchmal kommt ein Händchen oder ein Füßchen unter meine Decke – manchmal schlägt auch liebevoll ein Köpfchen gegen meins, aber alles in allem: SCHLAFEN WIR.

„Wir“ (Felix und Johann) schlafen seit eine Juni durch. Ich nicht. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder durchschlafen werde und ich habe mich damit arrangiert. Wer mir als nachts ne SMS schreibt, der könnte sich wundern, warum ich auch ganz gerne mal um 3.51h antworte.

Ich habe mich immer gefragt, wie man es „schafft“, dass Kinder durchschlafen. Meine Antwort darauf: Gar nicht. Die Kinder schaffen es irgendwann selber. Nachdem es nachts keine Muttermilch mehr gab, hat Johann an zwei Nächten hintereinander umgesüßten Tee bekommen und hat sich bestimmt im Stillen gedacht „Dafür werde ich nun auch nicht mehr wach.“

Und so schläft er von ca. 20.30h–8.00h oder 8.30h.

Wir sind glücklich.

Zumindest finde ich, dass es so aussieht.

IMG_5273xoxo, nora.

 

 

 

 

 

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