Die Strickdecke

Ich hatte ganz viel Wolle über von einem Projekt und mich ständig gefragt, was ich damit wohl machen könnte.

Gott sei Dank bringt mir Felix immer das COUCH-Magazin mit und ich hatte dann ein altes Exemplar in den Händen.

Da fiel mir diese Decke auf:

Sieht einfach aus, dachte ich, nur rechte Maschen und ich wollte ja eh schon lange mal meine Strick-Skills auf Vordermann bringen.

Also habe ich mir eine dicke Stricknadel im Körbchen gesucht und angefangen zu stricken. Die Größe der Decke sollte ungefähr so groß sein wie J.´s nächstes Kinderbett, welches er im Winter bekommen soll.
Also hatte ich auch noch ewig Zeit und stellte mir vor, dass so eine Kuscheldecke sich auch ganz toll unter dem Weihnachtsbaum machen könnte. Ok, ok, ich wollte mich einfach nicht stressen. So habe ich mir ein halbes Jahr Zeit gegeben – da wusste ich ja auch noch nicht, dass mein Sohn, was das geboren werden möchte, eine kleine Schnarchnase sein würde.

Ich strickte also so vor mich hin, die Wollreste waren schon aufgebraucht und ich musste mir tatsächlich schon neue Wolle kaufen (jetzt habe ich schon ein neues „Wollvernichtungsprojekt) und ich strickte stur weiter. Bei Hörbüchern, Filmen und Serien.

Und siehe da: Ich bin fertig geworden. Noch vor der Geburt!

Tja, verrückt aber wahr: Ich habe also schon mein erstes Weihnachtsgeschenk fertig.

Und Hand aufs Herz; seinen wir mal ehrlich: Eine selbstgestrickte Decke kann man wahrscheinlich einem Jungen nur einmal schenken: Wenn er ein halbes Jahr alt ist und noch nicht weiß, wie viel tutendes Plastikspielzeug in den Kinderläden darauf wartet, auf die Wunschliste zu kommen ;) Ich muss die Chance einfach ergreifen!

Xoxo, nora.

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