Ein paar Bilder…

von meinem Abend…

Ich habe genäht und New Girl gesehen. Alles in allem ein kreativer Abend.

So, diese kleine Tasche ist gestern entstanden und macht sich bald auf den Weg zu jemandem.

P.S.: Nun kann man auch in meinem Shop die Lichterkette bestellen :)

Das war nur ein kleiner Post. Kurz und schmerzlos.

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Juhuu! Ich lebe noch :)

Hallo!
Wegen der verrückten 5. Jahreszeit in Köln habe ich das Bloggen mal ein bisschen hinten angestellt.
Ich hatte aber auch wirklich ein schönes Karneval. Ich habe auch ein paar Fotos gemacht, die ich euch heute zeige.

Über die Qualität lässt sich streiten. Aber es waren auch einige Kölsch im Spiel ;)

 

Aber ich habe nicht nur gefeiert, sondern hatte ja auch frei! Ich habe neue Ideen gesammt und ein bisschen gehäkelt und genäht. Scheint so, als ob ich langsam aus dem Winterschlaf aufwache. Das wär doch mal was ;)

Ich bin stolz wie sonst was, denn die Babydecke ist ENDLICH fertig geworden. Und ja! Sie hat einen rosanen Rand bekommen. Alles in Allem bin ich wirklich sehr zufrieden mit ihr!
Hier ein paar Eindrücke:

Ich hoffe, dass das kleine Baby sich darüber freuen wird!

 

Des Weiteren arbeite ich gerade an einer Bestellung für eine Kundin, die sich auch die kleine Reh-Tasche gewünscht hat. Die andere hat ja lustigerweise Felix als Geschenk gekauft. (Warum auch nicht online shoppen und die Sachen direkt bekommen? ;))

Ich denke, dass sie heute oder morgen fertig wird :)

 

Und dann habe ich mich gestern über etwas sehr sehr schönes gefreut:

Ist das nicht die süßeste Danksagung? Ich finde es total süß und freue mich vor allem, dass wir von Lena immer selbstgemachte Deko für unsere Wohnung bekommen.

Das hatten wir an Moritz´ Taufe abgestaubt ;)

Find ich gut :)

Was fandet ihr die letzten Tage gut?

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Nicht dein Tag – jahrelang

Kinder können so schrecklich sein. Vielleicht nicht alle. Aber ganz schön viele. Oder Teenager. Die sind meist besonders schlimm. Sie suchen sich immer einen aus, der Leiden kann für die Dinge, die sie selbst so sehr an sich hassen.

Ich weiss nicht mehr, wann diese ganze Sache angefangen hat. Der menschliche Verstand hat ja die Eigenschaft, sich selber zu schützen und Dinge zu verdrängen. Wahrscheinlich war es schon früher aber meine ersten Erinnerungen bin ich das erste mal weinend nach Hause gelaufen in der 5. Klasse.

Ich bin mir nicht mehr, was die Kinder mit mir gemacht haben, es hatte bestimmt etwas mit meinen roten Haaren zu tun, aber ich habe es nicht mehr ausgehalten. Im ersten Halbjahr der 5. Klasse bin ich jede (JEDE!) Pause nach Hause gefahren und wollte nur da bleiben. Was hätten meine Eltern auch anderes machen können, als mich wieder hinzuschicken? Nichts.

Bei uns auf dem Gymnasium gab es zwei große Mädchencliquen. Ich gehörte keiner von ihnen an. Warum? Keine Ahnung. Ich war nicht hochnäsig noch dumm noch gemein zu den anderen. Meine beste Freundin war in solch einer Clique. Und so kam es, dass wir jeden morgen zusammen zur Schule fuhren und ich dann am Fahrradständer zurückgelassen wurde. Wenn irgendwer uns beide zusammengesehen hat, hat sie meist so getan, als seien wir uns zufällig über den Weg gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 10 Jahre befreundet.

Es war damals so schrecklich zu wissen, dass ich die Aussenseiterin war. Klar, es gab immer jemanden, mit dem ich die Pause verbracht habe, aber es gab keine Konstante in dieser Zeit.

Ich habe mich immer und immer wieder gefragt, ob das an mir liegt, ob ich jemandem peinlich wäre oder was das Problem sei. Ich habe immer wieder versucht, mich zu integrieren, habe mich dazugestellt oder über Themen geredet, die mich nicht interessieren und sogar angefangen, über andere zu lästern.Das ist etwas, was ich heute noch bereue…denn ich bin nicht so.

Nach ca. einem Jahr habe ich mich verliebt. Dummerweise in den Ex-Freund meiner besten Freundin. Auch das ist etwas, was ich heute nicht mehr tun würde. Aus Respekt und Anstand. Ich hatte immerhin so viel, ihr es direkt zu erzählen und sie versicherte mir sie hätte (anscheinend) auch kein Problem damit. So dachte ich zumindest.

Mein Freund hat dann die Schule gewechselt und die Dinge nahmen ihren Lauf.
Von den Mädchen gemieden (naja, wer schnappt sich denn auch den Ex-Freund der besten Freundin?) und von den Jungen als Kumpel behandelt zogen die Jahre ins Lande un näherten sich dem Abitur. Ich fand neue Freunde, eine Stufe unter mir und es entspannte sich langsam alles.

Bis zu dem Punkt, als die Abi-Abschlussfahrt geplant wurde. Alle waren total aufgeregt und haben sich überlegt, wer mit wem in ein Zimmer geht und für mich war es klar, meine beste Freundin zu fragen. Das war auf jeden Fall die dümmste Idee, die ich je hatte. Und eine der schmerzlichste Enttäuschungen, die ich machen konnte.

Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, was sie sagte. Ich meine so etwas wie „Nora, meine Freundinnen und ich, wir haben schon ein Zimmer und wir müssen da noch warten, ob dieunddie noch mit reinkommen mag. Wenn nicht, kannst du eventuell. Aber eher nicht.“

Wie abgesprochen, haben das fast alle gesagt.

Da meine Eltern das Geld schon bezahlt haben, musste ich ja mit (das war echt teuer) und ich habe mich nicht getraut, dieses Geld für nichts und wieder nichts von meinen Eltern bezahlen zu lassen.

Mein Vertrauenslehrer (ich liebe ihn heute noch dafür!!!) hat anscheinend irgendetwas gemerkt und mich darauf angesprochen. Ich habe ihm irgendeine fadenscheinige Ausrede gegeben, dass ich eigentlich nicht mitkommen könnte, weil meine Eltern in der Zeit im Urlau seien und ich auf meine Katze aufpassen müsste. Und habe – ganz nora-like – angefangen zu weinen.

Was er dann sagte, werde ich niemals vergessen „Nora, wenn deine Katze alleine ist – und vielleicht auch traurig– und nicht weiss, was sie machen soll…dann musst du auch nicht mitfahren.“

Ich weiss nicht, ob er es auf mich bezogen hat…aber ich stelle mir das gerne vor :)

Dass ich beim Abschlussball keinen Tisch bei meinen „Freunden“ hatte, sondern mit meiner Familie (und Michi) muss ich wahrscheinlich nicht erzählen. Und dass ich nach der Zeugnisvergabe auch gleich wieder gegangen bin auch nicht weiter ausführen.

Wenn ich heute an die Schulzeit denke, habe ich eine handvoll schöne Erinnerungen.

Das ist ok. Wirklich.

Ich bin auch heute nicht mehr traurig, dass ich mit fast keinem dieser Menschen mehr Kontakt habe. Ich meine…warum?
Wenn ich darüber nachdenke dann weiss ich, dass ich solche Menschen weder in meinem Freundeskreis haben will noch ertragen könnte.

Und wenn ich daran denke, dass meine Kinder mal so etwas machen würden, dann wird mir ganz schlecht.

Aber wenn die Eltern schon gegen solche pubertären Züge nichts tun können, dann werde ich hoffen, dass meine Kinder stark genug sein werden und solchen charakterlosen Menschen die Stirn bieten. Und sich nichts daraus machen werden, wenn sie einmal in diese Situation kommen.

Ich werde ihnen erklären, dass es einen nicht umbringt. Es macht einen stärker. Und am Ende werden sie sich niemals fragen müssen, ob sie jemals nicht sie selbst gewesen sind.

Frei nach dem Motto:

„…doch wenn schon scheiße Tanzen dann so, dass die ganze Welt es sieht  – Mit Armen in der Luft, beiden Beinen leicht neben dem Beat „

 

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