Liebe Welt…

…ich bin wieder da. Ich habe mich erholt und ich habe wieder Lust zu schreiben.

Dies ist mein erster längerer Urlaub dieses Jahr (quasi mein Jahresurlaub) und ich genieße ihn in vollen Stücken und habe jetzt schon Angst, dass er vorbei ist. Hat man ja meistens ;)

Ich hatte ein ganz wundervolles Weihnachten mit meiner Familie. Ich habe ganz ganz tolle Geschenke bekommen und zwei von ihnen standen sogar auf meiner Wunschliste:

Vorgestern saß ich mit Tee und meiner neuen Lieblingsdecke auf der Couch und hab 7 Stunden gelesen.Es war Balsam für die Seele :) Allerdings ein anderes Buch, was ich tatsächlich an einem Tag geschafft habe. Es war superspannend.

Über meine anderen tollen Geschenke werde ich sicher auch noch etwas erzählen, wenn ich davon Bilder gemacht habe :)

 

Warum ich schreibe, hat jedoch einen anderen Grund: Silvester.

Alle sagen immer, Silvester sei so toll, man muss was besonderes machen und alles muss perfekt sein. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich Silvester gar nicht leiden kann. Nur weil der Kalender ein neues Jahr anfängt heißt es nicht, dass auf einmal alles ganz anders wird. Warum auch? Wenn ich mir Vorsätze mache (was ich mir tatsächlich auch schon überlegt habe) – warum dann nicht gleich damit anfangen?

Der andere Grund, warum Silvester so blöd ist, ist, dass man sich immer und zwar immer wieder und jedes Jahr zerreißen muss. Mein Wunschdenken ist es ja immer, mit meinen liebsten Freunden zusammen zu sein und essen und was trinken und dann (von mir aus, ist aber auch nicht zwingend nötig) was rauszugehen.

Das scheitert ja meistens schon an der ersten Person. Die sagt dann…aber  ich wollte dieses Jahr mal was ganz besonderes machen. Oder einer im Freundeskreis hat nen neuen Partner und dann wird der auf deren Party eingeladen und irgendwie ist dann schon der Wurm drin.

Ich habe dieses Jahr von meinem besten Freund zu hören bekommen, als ich überlegte, in die Pfalz zu fahren: „Ja, mach das mal, dann habe ich eine Option weniger auf der Silvesterliste, das macht meine Entscheidung leichter.“

Ich habe mit Felix gesprochen, er sagte, ich solle in Köln bleiben und mit meinen besten Freundinnen feiern.

Egal, wo ich sein werde – die wichtigsten Menschen bekomme ich nicht unter einen Hut. Ich sitze seit 3 Tage über dieser Überlegung und ich weiß, dass ich eh mit keiner Entscheidung glücklich werden kann.

Und wieder einmal merke ich: Ich hasse Silvester.

Silvester ist wie der kleine, hässliche Bruder von Weihnachten.

Aber, wie schon oben erwähnt, habe ich mir trotzdem Gedanken gemacht, was meine Vorsätze sein könnten.

Ich möchte besser Entscheidungen treffen können. Ich möchte mit dem Rauchen aufhören. Ich möchte ein Buch oder ein paar Kurzgeschichten über meine witzige Familie schreiben. Ich möchte gerne im Januar 10 Kilo abnehmen (und zwar genau die, die ich mir Weihnachten angefuttert habe) und ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Und der letzte Punkt, das ist der wichtigste für mich.

 

So…was sind eure Vorsätze fürs neue Jahr?

P.S.: Schaut mal gegen 16.00h vorbei…es gibt einen Gastpost :)

4 Kommentare

Manchmal braucht die Seele Urlaub

Ich weiss: Hier ist es sehr ruhig geworden. Heute „traue“ ich mich das erste mal wieder, zu schreiben.

Mir ging es die letzte Zeit nicht so gut und auch, wenn das sehr privat ist, schreibe ich trotzdem darüber, weil dies ein persönlicher Blog ist und ich bei der Wahrheit bleiben möchte.

Rückblickend ist es ja immer so, dass man merkt, wenn man sich selber zu viel zumutet. Aber wenn man einmal dabei ist, dann fällt ein Gefallen mehr oder weniger oder einen Job mehr oder was auch immer nicht wirklich auf. Der Kopf sagt „stell dich nicht so an“ und eigentlich weiss das Herz schon, dass man den Weg verloren hat.

Ich bin nachts mit Panik aufgewacht und dachte, ich hätte etwas auf der Arbeit vergessen. Oder den Herd angelassen. Oder meine Geldbörse verloren. Ja, nachts, wenn es still war, gings bei mir los. Und diese Wanderungen durch die Wohnung…naja.
In der letzten Zeit haben mir solche Sorgen den Schlaf geraubt und mich echt mürbe gemacht.

Ich musste ständig über alles nachdenken und konnte nicht schlafen. Auf der Arbeit konnte ich mich nicht konzentrieren, weil ich nicht geschlafen habe, dachte jedoch, es ist sicher machbar, trotzdem 100% zu geben. Nein. War es nicht. Noch nicht einmal ansatzweise.

Ich bin ein Mensch, der sich selber zu sehr unter Druck setzt. Mit allem. Einfach allem.

Und letzten vorletzten Samstag hat das Herz gewonnen. Alles fing mit ein bisschen Weinen an. Weil mein Gretchen operiert werden musste und zwei Tag vorher ihr Gefährte Gustav gestorben ist. Und weil ich eine Woche nicht richtig geschlafen habe.
Ein paar Tränchen und dann ging das Desaster los. Ich habe fünf Stunden ohne Unterbrechung geweint. Und mich übergeben. Beides im Wechsel. Ich konnte mich einfach nicht beruhigen und alle Versuche von Felix sind fehlgeschlagen. Er war so lieb zu mir und hat Tee gemacht und getröstet, ein bisschen mitgeweint, noch nen Tee gemacht, weil der alte kalt war und irgendwann meinen besten Freund angerufen.

Hätte Felix gewusst, dass ich mit Bridget Jones ruhiger geworden wäre, hätte er den Film sicherlich um 14.00h und nicht um 18.00h angemacht ;)

 

Das Ende vom Lied ist, dass ich mich von allem etwas distanziert habe. Der Hausarbeit, der Arbeit, dem Stress, der Handarbeit, einfach allem.

Das ist der Grund, warum es hier ruhiger als gewohnt ist. Weil ich meine Ruhe brauche. Und so lange ich Handarbeit oder Bloggen oder irgendetwas von meinem Hobby als Stress ansehe, werde ich es nicht tun. Dann werde ich hier halt mehr schreiben und weniger selbstgemachte Sachen zeigen. (Keine Sorge, es gibt noch viiiiiel zu zeigen ;))

Ich weiss nicht, ob dieser Ausbruch oder Anfall oder was auch immer, eine kleine Depression, der Anfang eines Burnouts oder ein Warnschuss war.
Aber ich weiss: Ich habe klar und deutlich verstanden und passe mehr auf mich auf.

Ich habe mir immer gerne Pläne gemacht, wann ich etwas erledigen möchte – oder ToDo-Listen. Wie dienstags und mittwochs wenigstens regelmäßig zu bloggen.
Diese Pläne beschränken sich zur Zeit auf: Aufstehen, arbeiten, danach Spaß haben. Und Zeit genießen. Und verdammt nochmal nichts machen, auf das ich keine Lust habe.

Vielleicht ist diese Eigentherapie gut, vielleicht nicht. Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich zur Zeit nichts anderes auf die Reihe bekomme als das.

Ich hoffe, dass meine Leser mich trotzdem nicht vergessen, weil, wie erwähnt, werde ich trotzdem weiterschreiben. Oder Gast-Post vergeben…Will jemand? Meldet euch, ich fänd es ganz toll!

Und heute Abend? Ja, da gehe ich in die Videothek, leihe mir einen Film aus, mache mir Pizzaschnecken, ziehe meinen Lieblingsschlafanzug an und kuschel mich ins Sofa. Einfach so. Weil ich das gerne will.

Vielleicht wird dabei was Schönes gehäkelt. Vielleicht auch nicht.

Weil….wie sagte Steve Jobs so schön? Man muss lieben, was man tut.

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Der Adventskalender: Fertig!

Juhuu!

Ich habe gestern gefühlte 10 Stunde Geschenke eingepackt. Und nun ist er fertig. Der schönste Adventskalender für meine Eltern:

Und gleich fahren wir zu meinen Eltern. Mal schauen, was die so sagen ;)

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