30 Tage der Wahrheit: Etwas, dass du an dir hasst.

Nettes erstes Thema…aber passend nach meinem etwas längerem Post im Dezember.

Wenn ich etwas richtig an mir hasse, dann ist es meine unglaubliche Unsicherheit. In allen Lebensbereichen.
(Ausser bei meiner eigentlichen Arbeit. Die mache ich ja nun auch schon seit 10 Jahren).

Meine Mama sagt gerne zu mir „Und wenn du keine Sorgen hast, dann machst du dir welche.“ Sie hat 100%ig recht.

Ich bin ständig wegen allem besorgt. Ist das Bügeleisen aus? Ist die Tür abgeschlossen? Habe ich meine Kreditkarte wirklich nicht verloren? Habe ich das Glätteisen ausgemacht? (Das Glätteisen ist übrigens mein schlimmster Feind).

Das Glätteisen ist fast so schlimm wie der Gedanke, dass Studio auf der Arbeit nicht ordnungsgemäß abgeschlossen zu haben und am nächsten Tag dorthinzukommen und alles ist weg.

Ich bin schon werweißwieoft in meiner Pause heimgefahren und habe nachgeschaut ob unsere Balkontür zu ist.

Für manche Menschen hört sich das sehr amüsant an, wenn ihr aber solche Unsicherheiten habt, dann wisst ihr, dass das nicht ganz so witzig ist, wie es imer rüberkommt.
Das ist belastend für mich (und für Felix sicher auch) und deshalb auch mein Vorsatz fürs neue Jahr gewesen. Also mich in dieser Hinsicht zu ändern.

Zu dieser Unsicherheit kommt noch meine Scheu vor fremden Menschen. Also vielleicht ist auch Scheu das falsche Wort. Es ist halt immer dieser Gedanke, dass man mich vielleicht nicht mag (wobei mir das selten passiert ist, ich weiss auch nicht, warum ich so denke) und dass man denkt, ich würde etwas eigenartig rüberkommen.

Ich meine, mein Kopf weiß ja, dass das alles so nicht stimmt. Wirklich. Aber gegen das Gefühl kann man nichts machen.

Es fühlt sich oft ein bisschen so an, als ob es ein kleines haariges, beißendes Monster bei mir wohnt. Und man kann mit ihm leben, weil es eigentlich nicht stört, aber manchmal, wenn man mal wieder ganz froh ist, dass die Bisswunden verschwunden sind, dann kommt es völlig unerwartet und verbeißt sich im Bein.

Das ist die erste Wahrheit. Fehlen ja nur noch 29. Ob ich zu allen so viel zu sagen habe, das sei mal dahingestellt. Wir werden sehen.

 

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Buchempfehlung: Der Mädchenfänger

Ich gebe etwas zu: Ich lese weniger, als mir lieb ist. Ich lese sehr gerne und wenn ich ein gutes Buch habe, dann habe ich auch keine Ruhe, bis es durch ist.

Ich habe zu Weihnachten, zu Nikoaus und im Adventskalender Bücher gehabt und ich freue mich. Das erste, was ich gelesen habe ist dieses:

Jilliane Hoffmann – Der Mädchenfänger

 

Ich bin ein totaler Thriller-Fan und nachdem Cupido und Morpheus von ihr so gut waren, hat auch dieses Buch mich nicht enttäuscht. Ich weiss nicht, wie sie es schafft, aber ihre Bücher verschlinge ich immer sofort. Ich habe dieses Buch an einem Tag gelesen (mit Kuscheldecke auf der Couch) und ich war zum Schluß so gespannt, dass jedes Geräusch mich hochgeschreckt hat.

Ich kann es nur empfehlen. Dies ist der Inhalt:

„FYI. pink steht dir gut.“
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gut aussehende Zach, den sie beim Chatten kennen gelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date.
Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau – und das, was ihr bevorsteht.
Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?“
Sehr gut gemacht und wieder einmal stellt sich die Frage ob Kinder unbeaufsichtigt ins Internet dürfen.

Hat es von euch jemand gelesen?

 

Nun, um „runterzukommen“ lese ich dieses Buch:
Elisabth Rank – Im Zweifel für dich selbst
Ich werde euch berichten wie es war!
P.S.: Das ist meine neue Kuscheldecke. Die ist toll und von unten gefüttert :)
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Einen guten Rutsch ins neues Jahr…

…wünsche ich euch allen.

Mein Jahr war auf jeden Fall eins: Abwechslungsreich.
Ich habe viel gelernt, es gang viele Veränderungen, es gab verdammt viele schöne Momente und ganz ganz viel Liebe.
Ich habe so liebe Worte über meinen Blog gehört und alle haben mich erfreut. Ich danke euch für so viel Feedback und hoffe im nächsten Jahr fleißiger zu schreiben, als ich es im letzten Monat tat.

Im diesen Sinne hoffe ich, dass ihr alle im Jahr 2012 gesund, glücklich und zufrieden seid. Und dass es toll wird.

Danke 2011. Du warst toll.

 

Aber noch toller ist ein ganz besonderer Mensch an meiner Seite, der trotz Stress und eigenen Problemen immer ohne wenn und aber hinter mir stand. Danke dafür.

 

Feiert schön rein.

Auf ein neues, spannendes Jahr.

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