Verwendung für Oma´s Häkeldeckchen

Neulich habe ich ganz viele Häkeldeckchen erworben. Da ich ja selber so gerne häkle, mir aber nur einmal die Mühe gemacht habe, so ein Zierdeckchen zu häkeln, habe ich mich umso mehr gefreut, diese für einen guten Preis zu bekommen.

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Und dann habe ich meine Lieblingsstoffe rausgesucht und kleine Taschen daraus genäht.

Wenn ich ganz ehrlich bin weiß ich noch nicht, was ich mit all diesen Taschen machen soll. Aber sie machen so Spaß in der Herstellung und ich freue mich jedes mal, wenn ich sie ansehe!

IMG_4675Verschießen lässt sich so ein kleines Täschchen mit einem Knopf.
Auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und ich habe noch viel mehr Ideen für die nächsten Taschen!

IMG_4677 IMG_4678 IMG_4680Diese kleinen Taschen eignen sich für mich auch immer zum Vernähen kleinerer Stoffreset für die es oft keine Verwendung gibt.

IMG_4681So und nun geht´s wieder fleißig weiter!

Euch ein tolles Wochenende!

xoxo, Nora.

 

 

 

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Wickelauflagenbezug selbstgemacht.

Heute gibts mal wieder was Neues aus Johann´s Kinderzimmer.
Nach knapp einem Jahr mit erst einer winzigen Wickelauflage (weil Kommode viel zu klein) und dann einem Schaffell (weil die winzige Wickelauflage auf der selbstgebauten diesen Wickelkommode irgendwie verloren aussah) gibt es nun endlich eine ordentliche. Ja klar, 14,95€ hätte man vorher ausgeben können aber Johann hat sich immer wohl gefühlt auf seinem Fell.

Nun macht er aber wirklich ein schreckliches Theater wenn ich ihn wickeln muss und ich habe da immer schon richtige Angst vor. Um mich also selber etwas zu motivieren musste mal ein kleiner Tapetenwechsel her.
Ich bin also in den Babyladen gefahren und habe (neben unserem neuen Buggy der einen eigenen Post verdient) eine ganz normale Wickelauflage gekauft.

Sie ist weiß und aus Plastik und abwaschbar. Und hat keinen Überzug weil ich dazu mal wieder zu geizig war (es gab aber auch keine, die mir wirklich gefallen hätte).
Also habe ich mir überlegt selber mal wieder Hand anzulegen und so habe ich mich gestern mal ganz egoistisch ins Nähzimmer verdrückt und den Haushalt den Haushalt sein lassen.
Ich habe das Ipad angeschmissen, mir „Smashed“ angesehen (großartiger Film!) und 72 Quadrate ausgeschnitten. Ich dachte es würde viel länger dauern, aber ich habe die ganze Vorderseite an einem Abend geschafft und am nächsten mittag noch schnell die Rückseite drangenäht.

Hier ist das gute Stück:

wickelauflage_312

 

 

 

wickelauflage_detail

Die Rückseite ist ganz einfach mit Hotelverschluss genäht.

wickelauflage_hinten

Nun ist Johanns Zimmer noch ein bisschen bunter geworden.

wickelkommode_1

 

wickelauflage_2

So. Nun überkommt mich aber wirklich das schlechte Gewissen und ich widme mich zuerst meinem Kind (wir versuchen nun das erste mal die neue Wickelauflage) und dann dem Haushalt.
Leider kommen die Heinzelmännchen nicht nach Libur. Zumindest nicht, während ich im Nähzimmer sitze, schade, denn da will ich heute nochmal hin, ich habe noch ein paar Ideen.

xoxo, nora.

 

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about a boy

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiss, dass sich Johann schon sehr früh geoutet hat. In der 13. Woche.

Auch in diesem Post habe ich geschrieben, dass ich gerne ein Mädchen bekommen hätte.
Was aus meinem Leben mit einem kleinen Jungen geworden ist, das erzähle ich heute.

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Johann ist ein superlieber, aber auch wahnsinnig anhänglicher Junge. Wenn er nicht gerade wie ein Wirbelwind durch die Wohnung fegt will er auf den Arm und geschmust und getragen werden.

Wo er seine ganze Energie hernimmt, weiß ich nicht. Gott sei Dank war Johann von Anfang an ein Kind, dass sich gut selber beschäftigen konnte (wenn man in der Nähe ist) und so ist es auch heute. Am liebsten ist er tatsächlich bei uns zu Hause oder im Hof. Dort entdeckt er wirklich jeden Tag etwas Neues und freut sich immer wahnsinnig darüber.

Er spielt mit allem was er findet. Seien es Töpfe, Tupperware, Kartons oder Deckel. Er interessiert sich für Spielzeug noch nicht so richtig.
Dass also Jungen von Anfang an mit Autos spielen ist wohl ein Mythos.

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Ich dachte als Jungs-Mama muss man ständig auf dem Spielplatz sein und seinen Jungen vom Prügeln mit Kindern abhalten. Nun, so ist es nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Johann noch nie auf einem Spielplatz war und vielleicht liegt es auch daran, dass er im Umgang mit anderen Kindern noch keine Aggressionen an den Tag legt, für ihn sind kleine Kinder einfach nur interessant. Ich habe aber das Gefühl, dass er noch in seiner eigene Welt ist, dass selbst wenn Kinder da sind, er nur „neben ihnen herspielt“.

Ich habe mir damals, als die Frauenärztin mir mitteilte es sei ein Junge, direkt Klischees über Klischees vorgestellt.

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Ich habe mir das am Anfang nicht träumen lassen, habe immer gedacht „Ach wenn es ein Mädchen werden würde, ist es sicher einfacher.“ Im Nachhinein frage ich mich „Was wäre einfacher?“ Das Baden? Das Kuscheln? Das Stillen? Das Essen? Das Spielen?

Nichts von dem. Wieder einmal würde ich gerne zurück zur schwangeren Nora und ihr das sagen. Ihr sagen dass ihr Kind eh das tollste Kind für sie ist.

Gut, ich kann Johann nicht in ein rosanes Kleidchen stecken. Aber ich kann ihn ja trotzdem schön anziehen. Und wenn er sich etwas daneben benimmt dann kann ich es darauf schieben, dass er ein kleiner Racker ist. Also ist es eigentlich einfacher als ich es mir immer vorgestellt habe.

Neulich habe ich mich dabei ertappt, was passieren würde, wenn Johann ein Geschwisterchen bekäme. Würde ich immer noch ein Mädchen bekommen wollen? Oder einen zweiten Jungen?

Das Ende meines Gedankengangs hat mich mehr als glücklich gemacht.
Denn ich weiß genau was ich wollen würde: Ein gesundes, glückliches Kind.

xoxo, nora.

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