Die kleinste Familie.

So lange war es so still auf dem Blog und das war ziemlich schade, denn im Dezember hatte ich noch den Award als „Top-Familienblog“ bekommen, der mir einige Besucher beschwert hat.

Eigentlich ist diese Auszeichnung ein guter Start in das Thema und die Erklärung für meine lange Abstinenz, denn eine „Top-Familie“, wie man sie sich vorstellt, sind wir seit November nicht mehr.

Also ich gehe davon aus, dass wir beide, Felix und ich, immer noch sehr gute Eltern sind, allerdings nicht mehr zusammen.
Jeder für sich ist nun mit Johann die kleinste Familie.

Warum wir uns getrennt haben ist eine lange Geschichte mit vielen Facetten und aus mehreren Gründen. Aber es ist meine persönliche Geschichte.

Unserem Sohn haben wir von der Trennung erst letzten Freitag erzählt und wider Erwarten hat er es ziemlich gut aufgenommen – vorerst. Wir haben uns ziemlich lange auf das Gespräch vorbereitet und dann war es doch ganz anders, als gedacht und mein Sohn hat mich mit seiner positiven Art mal wieder umgehauen. Natürlich – da muss man sich nichts vormachen –gab es Tränen und Fragen, aber ich bin mir sicher, die Aussage ist bei ihm angekommen und er hat verstanden, worum es hier geht.

Dieser Artikel soll eine kleine Erklärung sein für all die Ruhe hier. Aber manchmal muss man erst das Chaos um sich herum ein wenig lichten, bevor man die Aussenwelt daran teilhaben lassen kann.

Wahrscheinlich wird der Blog nun eine andere Richtung einschlagen, in erster Linie gibt es ein komplettes Wohnungs-Makeover, was gerade viel Arbeit ist, viel Nerven kostet und noch mehr Geld, aber ich kann es mir nun machen, wie ich es haben möchte.
Ich kann eins direkt vorweg nehmen: Es wird bunt, wie immer bei mir.
Aber durch einen Schlag sind die Ladies in dieser Wohnung in der Überzahl und in gewissen Räumen gefällt mir ein wenig mehr weiblicher Touch ganz gut.

Die Kamera ist geladen und ich werde mich durch das Chaos sortieren, ausmisten und fotografieren.

Und wenn das interessiert, werde ich das gerne teilen.

xoxo, Nora.

4 Kommentare

Kinderkreativkurs: Glitzr-Postkarten

Montag war ein voller Erfolg. Nicht nur für die Kinder, auch für mich und mein Arbeitszimmer. Das glitzert jetzt so sehr, als hätte mir ein Einhorn hier reingekotzt. Nett gesagt.

Es macht solchen Spaß die Kurse zu machen, nur das Aufräumen müssen wir optimieren – da muss ich die Kinder mal mit einbinden.

Egal. Das, was die Kinder gemacht haben ist schön und sie fanden ihre Werke super – und darum geht es.

Es sind auch so einige geworden, damit habe ich gar nicht so richtig gerechnet, denn – Gott sei Dank – sind die Kleinen langsam in einem Alter, wo der eigene Anspruch wächst und man nicht mit einem oder zwei Schritten auf dem Papier fertig ist ;)

Bedienen konnten Sie sich aus ziemlich vielen Materialien. Alten Büchern, Zeitschriften und natürlich diverse Farben, Wackelaugen und Unmengen von Glitzer.

Hier sind nun die gesammelten Werke. Sehr vielfältig. Ich kann mittlerweile die Kinder übrigens an der Farbauswahl der Werke voneinander unterscheiden ;)

Am Montag freuen Sie sich sicher, ihre Sachen alle mitzunehmen, denn das Zusammennähen muss – bei den Kleinen – ich immer noch ;)

Und genau das werde ich nun auch wieder tun: Mich an die Nähmaschine setzen und meinem Sohn eine neue Hose nähen.

xoxo, nora.

Kommentar hinterlassen

Postkarten: Ein DIY

So lange gab es hier kein DIY mehr, dass ich schon fast ein schlechtes Gewissen haben muss.

Die wöchentlichen Kinderkurse würden Material genug bieten, allerdings geht es immer heiß her und viel Zeit für Fotos bleibt da leider nicht.

Dieses mal geht es auch um etwas, was wir im Kinderkurs machen werden, allerdings habe ich vorab mal getestet, ob es schon was für die Kleinen ist, da es die Arbeit mit einer Nähmaschine beinhaltet (die ich dann einfach übernehmen werde).

Das Projekt an sich ist relativ simpel, aber erzielt einen großen Effekt.

Angefangen hat es damit, dass ich überlegt habe, was ich mit all den Kinderbildern in meinem Studio machen soll, ich kann sie nicht wegwerfen, ich kann aber auch nicht alle behalten. Also habe ich mir überlegt, wie man sie aufwerten und vielleicht für weitere Aktionen benutzen könnte und so kam eins zum anderen und ich habe das mit den Postkarten mal ausprobiert.

Weil nun auf Instagram (falls ihr mir folgen möchtet: nora_aredapple) nachgefragt wurde, wie ich das gemacht habe, mit den Karten nun eine kleine Anleitung.

Vorsicht an alle Fancy-Blogger: Diese Bilder sind nicht bearbeitet. In meinem Studio ist es nicht Hochglanz-weiß, hier wird gearbeitet und das darf man auch ruhig erkennen ;)

Was braucht man:

  1. Festes Papier
  2. transparente Folie
  3. Klebstoff, ich habe einen Klebestift benutzt
  4. Klammern
  5. Glitzer
  6. Pailetten, Sterne, Konfetti noch mehr Glitzer
  7. Schere, Lineal, Cutter
  8. Nähmaschine und Nähgarn
  9. und alles, was euch im Kopf rumschwirrt: Aufkleber, alte Bücherseiten, Wasserfarbe usw.

Ich habe nun aus Mangel an weiteren Kinderbildern mir eine Zeitschrift geschnappt und zu meiner großen Freude ein schönes Bild der wunderschönen Romy Schneider gefunden (großes Fangirl hier).

Nun geht´s zur Vorbereitung: Das feste Papier (190gr) und die Folie zuschneiden in irgendein Postkartenformat, was man haben will, ich habe mich für 10,5 x 14,8 cm entschieden.

Romy habe ich dann auf das feste Papier geklebt und ausgeschnitten.
Nun kommt es zum schönen Teil: Wir glitzern los.

Alles, was in die Postkarte soll, einfach in die Mitte legen (ausser Papier-Konfetti, das wird statisch von der Folie angezogen und bewegt sich später NICHT), Folie darauflegen und mit Klammern an den Seiten fixieren, dass Papier und Folie nicht verrutschen auf dem Weg zur Nähmaschine.

Nun ist schon ganz schön viel erledigt, es fehlt nur noch der letzte Schritt: Das Nähen!

Wir nähen mit einem schicken Nähgarn (ich habe mir ein Neon-farbenes ausgesucht, da ich den Kontrast Schwarz/Weiss und Neon total liebe.

Einmal wird mit einem Geradestich um die Postkarte drumherumgenäht und: FERTIG!

Ich finde den Effekt super und man kann natürlcih super individuelle Postkarten gestalten.

Hier ein paar Bildern von denen, die ich in den letzten 2 Stunden im Arbeitszimmer gemacht habe ;)

Zeitaufwand pro Karte schätze ich auf ca. 15 min.

Und damit werde ich mich nun auch weiter beschäftigen, also…

XOXO, Nora.

3 Kommentare