Über Photoshop-Plugins und optische Knicke

Als ich am Dienstag meinen besten Freund auf unseren neugestalteten Balkon auf ein, zwei (naja, drei+) Weinchen eingeladen habe, sagte er, dass es auf den Bildern, die er hier auf dem Blog gesehen hat, alles so freundlich wirkte.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich keines meiner Bilder hier bearbeite. Als Bildbearbeiterin blutet es einem das Herz, wenn man Bilder, die man selber nicht so gut findet, hochlädt.

Ausserdem muss ich auch sagen, dass ich mir gerne ordentliche Bilder anschaue. Ich liebe Blogs, bei denen man sieht, dass sich Menschen auch Mühe mit den Bildern geben.

Hier mal ein Vergleich:

Vorher:

Das erste Bild ist zu dunkel, wirkt trist und unfreundlich.
Da ich meine Fotos ja immer morgens mache, ist das auch immer so eine Sache. Ich bin müde, es muss schnell gehen und ich habe immer im Hinterkopf die Sicherheit, dass meine Bilder nicht perfekt werden müssen, weil ich sie noch bearbeiten kann. Wenn mein Vater das hört, bekommt er wahrscheinlich einen Anfall (er ist Fotograf), aber so ist es.

Dank eines tollen Blogs, den ich gerne lese, habe ich ein Photoshop-Plugin gefunden, von dem ich sage: Bombe.

Es heißt Totally Rad und es vereinfacht einem das Leben enorm.
Es gibt eine Trial-Version, die super ist. Man kann so ziemlich alles einstellen was Wärme, Sättigung , Schwarz-Weiß-Umsetzung usw. betrifft.

Was mir daran gut gefällt ist, dass bei Mouseover direkt die Vorschau des Bildes aktualisiert wird.
Wie gesagt: Einfach = gut.

Natürlich sieht man am oben gezeigten Beispiel, dass man schon mehr machen muss (wenn man so einen Knick in der Optik hat wie ich), wie zum Beispiel das Bild beschneiden, etwas drehen und hier und da ein Fleckchen wegretuschieren. Ein bisschen Helligkeit dank Gradationskurve tut dem Bild meist auch sehr gut.

So und nun wisst ihr auch, was ich so mit meinen Fotos mache :)
Welche Programme benutzt ihr?

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