Wenn die Nahrung alleine nicht mehr reicht.

Wie schon neulich berichtet, habe ich nach der Geburt ziemlich mit Kreislaufproblemen zu kämpfen.
Mit meiner Frauenärztin habe ich darüber geredet und sie strahlte mich an und sagte, ich soll mir mal mein süßes, properes Baby anschauen und ich würde dann sehen, worein ich meine ganze Energie stecke. Im wahrsten Sinne des Wortes. Johann hat mich übrigens in diesem Moment mit seinen riesen Augen angestrahlt. Da hat man eh keine Chance…

Meine Kreislaufprobleme komme tatsächlich vom stillen und meiner mangelnden Nahrungs- und Getränkezufuhr.
Ein ausgewogenes Frühstück mit Körnerbrot und Früchten, ein warmes Mittagessen und ein Abendbrot, dazu ja mindestens 2 Liter Flüssigkeit sollten ja eigentlich an der Tagesordnung sein, aber mit einem kleinen Wurm an der Seite ist das alles gar nicht so einfach. Meist habe ich nur eine Mahlzeit zu mir genommen, das Abendbrot und mich dann auch noch gewundert, warum ich so schlapp bin.

Also habe ich seit dem versucht, mehr auf MICH zu achten. Denn nur, wenn ich gut esse, kann ich meinem Baby gutes weitergeben.
Ich trinke neuerdings mehr Wasser, esse mehr Obst, achte darauf immer zu frühstücken und nehme immer noch Folio. Da die Tabletten nun leer sind, riet mir meine Frauenärztin weiterhin, Jod als Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und beim Durchstöbern der Online-Apotheke (ja, Mütter kennen das, das Internet und der Postbote sind die neuen besten Freunde) habe ich mir auch gleich noch einen Stilltee gekauft. Ich habe zwar genug Milch, aber wenn ich schon was trinke, warum nicht etwas, was gut für Milchbildung ist? Eigentlich bin ich ja gegen diese Zusätze, aber in letzter Zeit passiert es mir einfach zu oft, dass mir ganz schwarz vor Augen wird und mit Kind auf dem Arm, die Treppe zu unserer Wohnung hochgehend finde ich das nicht so lustig.

Was auch noch mitgenommen wurde, war ein Mittel gegen Herpes. Ich habe immer mit Herpes zu kämpfen und grade bei Säuglingen bzw. Babys ist das einfach zu gefährlich. Meine Ärztin legte mir diese Herpes-Pflaster ans Herz, (online auch wesentlich günstiger als normal) da sie den Herpes abdecken und die Ansteckungsgefahr verringert (natürlich darf man das Kind trotzdem nicht küssen in der Zeit).

Und wenn man dann schonmal dabei ist, kann man auch für den Zwerg mal schauen. Es gibt so Basics, die mir meine Schwägerin ans Herz gelegt hat. Kümmelzäpfchen, Lavendelöl und Notfalltropfen. Die wandern aber jetzt noch nicht in den Warenkorb sondern erst dann, wenn Johann größer ist. So lange es geht soll er einfach gar nichts bekommen, nur Muttermilch.

Manchmal frage ich mich ja, wie Menschen das vor unserer Zeit gemacht haben, so ganz ohne Online-Apotheke. Aber vielleicht war das Bild einer Mutter da noch nicht so ausgeprägt, dass sie Haushalt, Kind und am besten Job mit links wuppen soll. Und wahrscheinlich hatten die auch Zeit zu essen ;)

Mit diesen Worten einen entspannten Tag ;)

xoxo, Nora.

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