Heute ist es soweit.
Ich bin 30.
(Ein Alter, vor dem ich wahnsinnige Angst hatte. Wenn man älter wird, denkt man ja langsam schon eher an all die Sachen, die man nicht gemacht hat, als an das, was einem noch bevorsteht.)
Aber das soll nicht der Grund dieses Posts werden, sondern es ist nur fair, mich zu bedanken bei den Menschen, die der Grund sind, dass ich auf der Welt bin: Meinen Eltern :)
Mein Eltern und ich haben eine sehr gute Beziehung – es war zwar nicht immer so einfach wie jetzt, denn, wie viele Einzelkinder wissen, ist es immer schwieriger, sich alleine gegen die Eltern durchzusetzen, als mit geschwisterlicher Verstärkung.
Aber nach der Pubertät hatten sich diese Auflehnungen auch (fast) erledigt.
Ich habe gestern Abend so einen schrecklichen deutschen Film gesehen („Mama kommt!“), in dem es darum geht, dass eine Mutter sich bei ihren Kindern immer eingemischt hat und sie damit zur Weißglut getrieben haben.
Das alles war ja sehr amüsant anzusehen. Am Ende kam es – wie bei jedem deutschen Film – zum großen „Showdown“, in dem die Tochter völlig ausgeflippt ist und das nur, damit rauskommt, dass die Mutter nur immer das Beste wollte und eigentlich total traurig war, dass das Kind sich durch ihre Bemutterung total von ihr distanziert hat.




