Lieber Johann!

Ich habe dir schon Ewigkeiten nicht mehr geschrieben – dabei gibt es so viel zu erzählen!

Also erstmal muss ich vorweg nehmen: Du bist das tollste Kind, der liebste Sohn und mein allergrößter Sonnenschein.

Es gibt nichts, wirklich nichts, was du falsch machst. Du bist so ein ehrliches Kind, so offen und man sieht dir jede Gefühlsregung sofort an. Du bist so witzig und so klug und bringst mich oft mit Kleinigkeiten total zum Staunen.

Jeden Tag wirst du ein wenig selbstständiger. Zur Zeit findest du Kleidung ganz toll. Keiner darf ohne Schuhe, Jacke und Schal aus dem Haus gehen, erst recht nicht du. Du fängst nun auch, Dinge an ihren Ort zurückzulegen (und glaube mir, kleines Maulwürfchen, darauf habe ich SEHR lange gewartet). Unordnung scheinst du langsam zu begreifen und im Rahmen deiner Möglichkeiten unterstützt du mich sehr.

Seit 2 Wochen nun bist du im Kindergarten und auch dort schickst du dich gut. Weil du immer ein sehr Mama-fixiertes Kind warst dachte ich, die Eingewöhnung wird schwieriger. Aber auch da hast du mich wieder überrascht. Am 3 Tag hast du geweint, als wir gehen wollten, am 5. Tag hast du mich aus dem Spielraum geschmissen und wenn deine Erzieherin oder dein Erzieher kochen gehen, magst du erst recht nicht mehr nach Hause.

Essen ist ein großes Thema für dich. Du liebst Essen genauso wie Mama und Papa, deine Leibspeise sind zur Zeit Nudeln und Reis. Was du noch gerne magst ist Mais, Fleischwurst und nicht zu vergessen: Äpfel.

Ich habe das Gefühl, du bist so groß geworden, so „erwachsen“. Vielleicht liegt das auch daran, dass du dich nachts besser ausruhst. Du schläfst nun in deinem Beistelltet durch (Halleluja!) und manchmal knackst du die 12 Stunden. In zwei Monaten wirst du in dein Zimmer umziehen und wir werdend es dir dort richtig schön machen.

Dann bist du schon zwei Jahre alt. Wo ist bitte die Zeit hin?
Ich kann mich noch so genau daran erinnern, wie du so ausgesehen hast.

Bildschirmfoto 2015-03-12 um 09.56.58Und jetzt springst du durch die Wohnung, redest den ganzen Tag wie ein Wasserfall und bist oft in deiner kleinen Welt unterwegs.

Ach, kleines Äffchen. Wenn mir einer gesagt hätte wie schön das Leben mit dir sein wird, ich hätte es bestimmt nicht geglaubt.

Du machst uns komplett und so, so glücklich. Ich muss dir einfach jeden Tag sagen, dass du das Beste bist, was passieren konnte und dass wir dich unendlich lieb haben.

So, kleiner Maulwurf. Bevor es richtig kitschig wird, höre ich auf zu schreiben.

Du weißt, du bist etwas ganz besonderes. Und du kannst dir nicht vorstellen, wie lieb ich dich habe.

1000 Küsschen von deiner Mama.

 

 

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Freebook: Das Apfel-Lätzchen + Give-Away!

Wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich zuerst ein Youtube-Video zu diesem Tutorial machen, aber – und an diesem Punkt bin ich noch ehrlicher – ich habe mich einfach nicht richtig getraut und verstecke mich noch ein bisschen hinter dem geschriebenen Wort und meiner Spiegelreflex-Kamera.

Heute zeige ich euch, wie man ein Lätzchen selber näht. Gekaufte sind zwar echt günstig zu bekommen, aber selbst gemachte sind einfach schöner und die Variationen kennen keine Grenzen. Auch zu einer Babyparty oder als Mitbringsel sind Lätzchen immer ein nettes Geschenk.

apfel_laetzchen_komplettMan braucht nicht viel dafür: 2 Stoffe, (jeweils ca. 25 x 35cm), einen erst Stoff für die Applikation, eine Schere, Nähmaschine, einen Knopf oder Druckknöpfe, Stoffkleber, Garn und eine Nadel.

Und natürlich das Schnittmuster. Das könnt ihr euch hier herunterladen:

schnittmuster_lätzchen

apfel_laetzchen_komplett_3Dann schneidet ihr das Schnittmuster aus und den Apfel (falls ihr den applizieren wollt) schneidet ihr innen aus. Somit müsst ihr das PDF nicht 2x ausdrucken und spart ein Blatt Papier. Alles für die Umwelt :)

apfel_laetzchen_appli_2Die Applikation habe ich in diesem Fall mit einem Aqua-Trickmarker (der löst sich mit Wasser wieder rückstandslos ab) auf den Stoff gemalt. Hier auf die linke Stoffseite malen, dann ist es später richtig herum.

apfel_laetzchen_applikation_zeichnungDann müsst ihr noch die Teile für das Lätzchen ausschneiden, bitte mit 1cm Nahtzugabe ringsherum.

Ihr habt nun ihr diese Teile:

apfel_laetzchen_zuschnittNun geht es um die Applikation: Ich appliziere meist kleine Teile und befestige diese mit Textilkleber, bevor ich sie festnähe. Das kann man auch mit Vlisofix oder Sprühkleber machen, das ist reine Geschmacksache.

apfel_laetzchen_applikation

Beim Festnähen gibt es auch mehrere Möglichkeiten, man kann die Applikation mit einem engen Zickzack-Stich festnähen, oder mit einem einfachen Stich, wenn man möchte, dass Enden etwas ausfransen. Ich habe mich in diesem Fall dazu entschieden, den Apfel mit der Hand zu applizieren, dazu benutze ich den Knopflochstich.

apfel_laetzchen_appli_3

apfel_laetzchen_zuschnitt_3

 

Nun legt ihr die Stoffe rechts auf rechts und näht sie zusammen. bitte vergesst hier nicht die Wendeöffnung!

apfel_laetzchen_wendeoeffnungJetzt wird das Lätzchen gewendet, die Seiten werden schön ausgestrichen und dann ausgebügelt. Dann wird noch einmal knappkantig abgesteppt, so wird auch in einem die Wendeöffnung geschlossen, wer es super perfekt haben möchte, kann diese noch zusätzlich mit dem Matratzenstich verschließen.

apfel_laetzchen_abschlussNun ist euer Lätzchen schon fast fertig!

Für den Verschluss gibt es natürlich auch mehrere Möglichkeiten, ich habe mich hier für einen normalen Knopf entschieden, denn nicht jeder hat eine Druckknopf-Zange und das ist ja eine Anschaffung, die sich schon lohnen sollte.

apfel_laetzchen_verschluss

Also, Knopfloch nähen, Knopf annähen, fertig.

Und schon habt ihr ein einzigartiges Apfel-Lätzchen für eure Kleinen oder als Geschenk!

apfel_laetzchen_komplett_2

 

So. Das war schon das zweite Tutorial in dieser Woche.

Jetzt sitze ich hier mit einem kleinen Jungen und einem rosanen Apfellätzchen. Das passt nicht so richtig, also wird dieses Lätzchen nun verlost!

Der Gewinner wird am 15.03.2015 gezogen. Alles, was ihr machen müsst, ist einen netten Kommentar zu hinterlassen.

Viel Glück und viel Spaß beim Nachnähen. Es wäre toll, wenn ihr eure Genähten Sachen verlinkt, dann kann ich sie mir ebenfalls ansehen!

xoxo, nora.

 

 

 

 

 

 

 

 

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DIY: Die Origami-Lichterkette

Neulich habe ich in einer Zeitschrift (ich glaube, es war die Nido) in einem Lampen-Special die Origami-Lichterkette entdeckt.

Und es ist ja nicht so, dass ich nicht schon genug Lichterketten mache, nein. Ich muss auf jeden Fall auch noch diese ausprobieren. Wo kommt man denn hin, wenn man sich auf „seinem Gebiet“ nicht weiterentwickelt.

Herausgekommen ist dieses bunte Stück:

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Sie hängt nun im Gästebad, das wirklich sehr schön ist, nur 2 klitzekleine Nachteile hat. Da es nachträglich eingebaut wurde (weil das „Masterbad“ hinter dem Schlafzimmer liegt und da ja nicht jeder durchgehen muss), hat es weder eine Heizung, noch Steckdosen.

Dekoteschnisch ist der erste Punkt super, der zweite allerdings eine Katastrophe.

Ich habe dann aber noch eine Lichterkette gefunden, die mit Batterien betrieben wird (und nicht heiß wird, WICHTIG!) und endlich hat auch diese die Deko-Daseins-Bestimmung in unserem Haus bekommen.

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Im Dunklen macht sie schon was her und das Licht ist sogar noch ein bisschen bunter und gemütlicher, als auf dem Bild!

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Das Falten ist dank dieser Anleitung (gefunden hier) nicht supereinfach, aber auch nicht besonders schwer. Die ersten Schachteln waren nicht so hübsch anzusehen wie die letzten zwei – auch hier heißt es anscheinend: Übung macht den Origami. Äh, Meister natürlich!

Passenderweise hatte ich noch Origami-Papier übrig, das hat mir meine Mama damals mal im Adventskalender geschenkt und ich habe es immer für ein besonderes Projekt aufbewahrt. Dieses ist es dann geworden und ich bin mehr als glücklich!

So, nun euch viel Spaß beim Falten!

xoxo, nora.

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