Schlafen?!?

Dieser Artikel enthält Werbung für: Tausendkind

Ich habe mir mal sagen lasse, dass über kein Thema mehr gelogen wird als das Schlafverhalten der Kinder.

Ich muss sagen, ich werde schon ab und an etwas neidisch, wenn ich höre, wie andere Kinder so schlafen. Von 20.00h – 7.00h oder auch von 22.00h – 8.00h.
Traumzeiten für uns.

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Jetzt grade (oh Wunder!) ist Johann eingeschlafen. Es ist 20.22h* und er hat heute nur eine Stunde Mittagsschlaf gemacht. Ich frage mich, wo so ein kleiner Mensch seine ganze Energie hernimmt, wenn ich, 31 Jahre älter, sie nicht aufbringen kann.

Johann schläft also heute* verhältnismäßig früh, ich weiß aber, dass es gleich wieder losgeht. Spätestes dann, wenn ich ihn ins Bett trage. Und ja, es war unclever auf dem Sofa zu stillen. Und ja, er schläft beim Stillen ein. Ich böse Mutter habe ihn also nicht ins Bett gebracht sondern einfach an Ort und Stelle liegengelassen. Damit ist unser gemütliches Sofa gemeint. Denn wenn ich ehrlich bin, ich genieße jetzt einfach mal diese eine Stunde, die ich für mich habe. Ich verbringe sie meistens mit putzen, heute einfach mal mit Bloggen. Das macht nämlich wirklich mehr Spaß.

Wie meine Nacht weitergehen wird? Ich werde dann in einer, zwei Stunden meinen Sohn nehmen und ihn (wenn´s gut läuft schlafend ins Bett legen, wenn´s sehr gut läuft, schlafend in SEIN Bett legen).
Ich muss dazu sagen, Johann hat seine erste sehr fiese Erkältung und seine Nase ist so verstopft, dass er große Probleme zu trinken hat. In den letzten Nächten wollte er alle 2–3 Stunden trinken, aber jede Stunde mal bekuschelt werden. Ich muss nicht erwähnen, dass ich mich dabei auch angesteckt habe, aber nun gut.

So zogen die Nächte der letzten sechs Monate ins Land. Wir haben nachts getrunken, Windeln gewechselt, viel gequatscht, viel erzählt und viel gelacht. Und manchmal war ich auch etwas genervt, dass mein Kind eine Nachteule und ein aktives Kind am Tage ist und anscheinend niemals schlafen muss.

Mein Kinderarzt sagte mir bei der U5: Das Kind muss lernen, ordentlich zu schlafen. 10 Stunden am Stück. Das heißt, kein Stillen nachts, weinen lassen und ignorieren. Und ihn in sein eigenes Zimmer stecken.

Ich bilde mir keine Meinung um diese Taktik, ich glaube, sie kann funktionieren, ABER (und dieses „aber“ ist riesig): Ich will schlafen. Ich will sieben, acht, neun oder auch zwölf Stunden schlafen. Es ist nicht schlimm, wenn ich dabei unterbrochen werde, aber ich will schlafen. Und ich kann nicht schlafen, wenn mein Baby weint.

Ich versuche nachts eine oder zwei Mahlzeiten mit dem Schnuller zu überbrücken und vor der Erkältung hat das gut funktioniert, also denke ich, ich mache danach mit dieser Taktik weiter.

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Um diese ganze Schlafangelegenheit etwas schöner für Johann zu machen gab es noch einen neuen Schlafsack (netterweise hat Tausendkind uns diesen zur Verfügung gestellt),
Denn in unserem nichtbeheizten Schlafzimmer ist es kalt. So kalt, dass ich manchmal mit in den Schlafsack will.

Aber wenn ich ehrlich zu mir bin, dann weiß ich: Weder ein Schnulli, noch ein Schlafsack, noch eine Extra-Mahltzeit am Abend werden mir helfen, dass Johann durchschläft; er wird es schon lernen, früher oder später.
Wahrscheinlich wenn ich ihn mal eine Woche mit seinem Vater alleine lasse. Der schläft nämlich wie ein Bär, während Johann mit mir nicht das beste Vorbild hat. Ich selber stehe ja nachts alle drei Stunden auf um was zu trinken.

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Wie um alles in der Welt soll Johann da etwas lernen?

Xoxo, Nora.

 

*(ok, gestern war es 20.22, da habe ich es natürlich NICHT mehr geschafft, den Artikel fertig zu schreiben)

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J.´S ERSTES JAHR: 3. MONAT

Ich hinke ein bisschen hinterher mit dem Fotoalbum von Johann.
Er ist jetzt sechs Monate alt und jetzt erst bin ich dazu gekommen, die Monate drei, vier und fünf einzukleben. (Monat eins und zwei könnt ihr euch hier anschauen).

Nun sind wir als bei Monat drei und ich finde es super, wie sich das kleine Büchlein langsam aber sicher füllt. Verrückt, es ist schon fast zur Hälfte voll! Die Zeit verfliegt!!!

So sieht also die Vorderseite aus:

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Und so sieht die Rückseite aus:

IMG_3892IMG_3893Wer auch so ein schönes Buch haben möchte: Die gibt´s bei der Ja-Sagerin. Wir haben auch schon so ein Buch zur Geburt verschenkt und das kam sehr gut an ;)

Ich hoffe, dass die anderem Monate nun auch mal zeitnah folgen!

xoxo, Nora.

 

 

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6 Monate

Vor zwei Tagen bist du – mein Baby – sechs Monate geworden.
Ein halbes Jahr.
Noch 35 mal so lange und du feierst deinen 18. Geburtstag.
Wenn man es so sieht, dann finde ich, dass du zu schnell groß wirst, denn ich habe mich neulich noch mit deinem Papa darüber unterhalten, dass wir die Wochen zu deiner Ankunft immer in Tatorten berechnet haben und es ist mir, als war es gestern, als er sagte „Noch 22 Tatorte“.

Damals wusste ich noch nicht, dass du, mein kleiner Wirbelwind, alles auf den Kopf stellen würdest, dass sich mein Leben grundlegend ändern würde – ich dachte immer für meinen Teil, ich bleibe die „alte“ Nora. Aber das stimmt nicht.

Du machst mich jeden Tag stolzer und glücklicher. Du bist so ein liebes, hübsches, tolles Kind, halt alles das, was eine Mutter über sein Kind sagt.

Seit ein paar Wochen isst du Brei, dein Lieblingsbrei ist Apfel-Mango (selbstgemacht versteht sich) und geriebener Apfel. Aber wenn man ehrlich ist, magst du immer noch am allerliebsten gestillt werden.
Seit neustem kannst du robben und machst die Wohnung unsicher und ich freue mich schon jetzt auf die neue Wohnung, da hast du mehr Platz und wir können von Anfang an alles kindgerecht sicher machen.

Alles in allem bist du bei uns angekommen. Ich habe realisiert, ein Kind zu haben und du weiß ganz genau, wer seine Mama ist. In diesem Fall gehen wir leider nicht so sehr auf den Papa ein, denn daran müssen wir noch ganz hart arbeiten. Du bist ist ein typisches „Mama-Kind“ und hängst sehr an mir. Auf der einen Seite macht mich das natürlich sehr stolz, auf der anderen Seite etwas traurig, immer dann, wenn ich sehe, wie dein Papa darunter leidet. Aber auch das wird sich ergeben. Eines Tages. Und dann spiele ich die zweite Geige. Unvorstellbar zur Zeit, wo ich mich doch jeden Tag ein bisschen mehr in dich verliebe.

Nun höre ich grade, wie du wach geworden bist und herumquakst.
Ich freue mich auf diesen Tag mit euch, dein Papa hat Urlaub und wir gehen auf den Weihnachtsmarkt – das letzte Jahr, wo wir quasi neben einem wohnen.
Aber das ist ein anderes Thema und verdient einen eigenen Post.

Ich bin so glücklich deine Mama zu sein, mein lieber Maulwurf, du bist ein ganz besonderes Baby.
Und glaub mir, du wirst so sehr geliebt.
Das Leben ist so viel besser mit dir, in jeder Sekunde, an jedem Tag.

Ein Küsschen von deiner Mama.

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