Mein Monat in Bildern

Diese – leider fast vergessene Kategorie – wird diesen Monat mal wieder ins Leben gerufen.
Ich mache zwar nciht mehr so viel aber trotzdem möchte ich eine Erinnerung in Bildern an meine erste Schwangerschaft haben.

Safety first. Einer kann ja immer lügen :)
Das war echt eine schöne Überraschung.

Ich habe mit meiner Mama Armbändchen gebastet. Das hat echt viel Spaß gemacht und werden super Weihnachtsgeschenke!

 

Das ist der verrückte Leo. Unser lieber Familienhund. Er will raus und mein Vater wird etwas genötigt.

 

Ich habe einen HAUFEN Lichterketten produziert. Und es geht immer weiter :)

 

Das ist Felix. Felix hat sein IPhone 5 genau 2 Wochen gehabt bevor er es kaputt gemacht hat.

 

Es wurde angefangen viel für den Zwerg zu häkeln.

Felix ist aus dem Krankenhaus wieder zu Hause angekommen. Obwohl er nur 3 Tage weg war hat er mir ganz furchtbar gefehlt.
Und wir haben seine Oma auf unsere Art und Weise verabschiedet.

Ich hab viel gegessen. Vor allem viel Wurst. Meine Eisenwerte sind ein Träumchen :)

Wir haben die ersten Geschenke bekommen. Soooo süß!
Und das rechts sind die Geschenke für den Anteil vom Adventskalender für Felix. The early bird und so…

Bahnfahren und meine allererste Massage im Neptunbad. Eine Wohltat!

Aufgeräumte Wohnung und eine Menge Donuts.

Jaaa…und ansonsten war das alles etwas gemütlicher bei uns :)

Zu guter letzt: Der Wurm ist innerhalb von 3,5 Wochen von 3 mm auf 3,6 cm herangewachsen. Ich konnte es gar nicht richtig glauben! Der nächste Ultraschall ist noch EWIG hin.

Und das war auch schon mein Monat. Wobei er mir wirklich sehr lang vorkam. Jetzt geht die Zeit viel schneller um weil die Tage so kurz sind und ich ständig etwas zu tun habe. Sei es für Weihnachten oder auch für diverse Adventsprojekte.

Ich halte euch auf dem Laufenden :)

xoxo, Nora.

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Two hearts become one

Hallo Welt!

Ich habe heute das schönste gesehen, was ich jemals gesehen habe.

Kennt ihr das, wenn man etwas sieht und nicht fassen kann, dass es gerade passiert?
Also im positiven Sinne. Dass es so schön ist, dass man kurz den Kloß im Hals runterschlucken muss um nicht sofort loszuweinen.
Dass man sich so zusammenreißen muss aber eigentlich schon den Boden unter den Füßen verloren hat vor lauter Freude.

Ich muß ehrlich sein: Ich hatte es vorher noch nie…bis heute morgen.

Und Schuld daran ist ein kleines Füßchen, was ich gesehen habe. Das kleine Füßchen ist winzig klein, vielleicht 3 mm groß oder auch 4. Aber es ist ein Füßchen und es hat 5 Zehen und es ist das kleine Füßchen von meinem Baby.

Jawohl. Endlich ist es raus.

Ich habe einen winzigen Untermieter und ich könnte damit nicht glücklicher sein. Das alles war nicht geplant aber das allerschönste nachträgliche Geburtstagsgeschenk was ich bekommen konnte.

Heute morgen hat der Arzt bestätigt: Mama und Kind sind augenscheinlich gesund (soweit man das beurteilen kann). Die Mama war zwar etwas aufgeregt und hatte einen etwas (!!!!) zu hohen Blutdruck…aber wenn man das erste Bild vom Baby sieht ist das ja wohl völlig verständlich.

Ich komme übermorgen in die 11. Schwangerschaftswoche und das bedeutet dass in 29 Wochen aus Nora und Felix hoffentlich Nora und Felix und Baby wird.

Die letzten Wochen waren für mich etwas anstrengend aus dem „einzigen“ Grund dass ich NUR geschlafen habe und in meinen Wachzeiten war mir entweder schlecht oder ich habe die Zeit auf der Toilette verbracht.

Aber ich will nicht jammern, es geht mir langsam besser und ich freue mich auf das was vor mir liegt. Für mich ist es immer noch ein Wunder, dass ein kleines Menschlein in mir heranwächst. Ich freue mich auf diese Schwangerschaft auch wenn es noch vieles gibt über das wir uns Gedanken machen müssen.

Aber ich weiß eines: Ich will mir keine schlechten Gedanken mehr machen.
Wer so dumm ist wie ich und mal googelt, der hat eigentlich schon verloren. Man liest nur davon, dass man eher mit einem Abbruch als mit einer schönen Schwangerschaft rechnen soll. Und das mache ich bestimmt nicht.

Ich versuche meinem Baby das schönste zu Hause zu geben was ich ihm geben kann. Mehr kann ich nicht tun. Mehr kann ich nicht kontrollieren. Ich kann nur hoffen dass der kleine Zwerg sich wohlfühlt und bei uns bleiben will.

Nachdem ich das Bild heute morgen gesehen habe habe ich mich nämlich unsterblich verliebt.

P.S.: Einen besonderen Dank an dieser Stelle geht an meinen Kollegen und Freund Jones. Ich weiß, dass er derjenige ist, der am allerwenigsten begeistert war (ich falle nun schließlich als potentielle Trinkpartnerin aus) aber auch derjenige, der mich am meisten seelisch bei meinen Sorgen und Ängsten unterstützt hat.
Danke Jones. Danke für´s immer Nachfragen und zuhören und nachts SMS bekommen und nicht zu schimpfen und sogar zurückzuschreiben. Danke für entcoffeinierte Kaffees und Croissant-teilen und dasein.

Ich werde mich mit einem leckeren Kölsch (oder auch 10) bedanken, wenn ich wieder „kann“.

Xoxo, Nora.

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Bad day

Hello.

Kennt ihr das wenn ihr morgens wach werdet und schon wisst, dass etwas passieren wird? Etwas großes, dunkles scheint auf einen zuzukommen und man wird das Gefühl nicht los, dass es jede Sekunde zuschnappen kann.

Genauso war es gestern.
Und es hat zugeschnappt.

Ich hatte diese Vorahnung unter der Dusche und auch noch beim toasten meines Frühstücksbrotes.
Felix war seit 3 Tagen mit einer Enzündung im Körper krankgeschrieben und fühlte sich noch nicht richtig fit – also wollte er nochmal zum Arzt.

Ich bin also zur Arbeit. Viel zu spät, keinen Parkplatz gefunden und der erste Kaffee hat nicht so erstaunlich gut geschmeckt, wie ich es mir gewünscht habe.

Dann kam am frühen Vormittag die SMS von Felix: „Ich muss ins Krankenhaus.“
Ich bin ja ein Mensch, der sich total schnell erschrickt – und habe mir natürlich mal wieder die schlimmsten Gedanken gemacht.

Dann kam die nächste SMS: „Ich werde heute noch operiert. Unter Vollnarkose.“

Es sind schon komische Gedanken, die einem dann durch den Kopf gehen. Was passiert, wenn etwas schief läuft? Und auch wenn die Medizin heute so gut ist wie wahrscheinlich noch nie: „Was wenn er nicht mehr wach wird?“
Meine letzten Worte am Morgen waren, dass er so schrecklich unordentlich sei und mehr aufräumen soll und sich noch um die Wellensittiche kümmern soll.

Ich hätte mich ohrfeigen können. In solchen Momenten wird einem noch mehr klar, dass man sich mehr Mühe geben muss. Dass man nicht jedem Ärger Luft machen soll und mehr liebevoll sein sollte.

Ich hab so viel an ihn gedacht, hab gebetet dass alles gut verlaufen wird. Die Sorge, die ich hatte kennt wahrscheinlich jeder. Und ich war so glücklich, als sich Felix gemeldet hat. Er hatte zwar sehr sehr starke Schmerzen, war aber wach.

Als ich mich also soweit beruhigt habe und meiner Arbeit wieder nachgehen konnte kam die nächste SMS von Felix: „Meine Mama hat angerufen. Meine Oma ist gestorben“.

Ich habe die SMS drei mal gelesen bis ich verstanden habe, was passiert ist.
Seine Oma war gestorben, seine liebe Oma Annelise.

Am Sonntag waren wir noch in der Pfalz und haben überlegt, sie zu besuchen. Da ich aber gesundheitlich etwas angeschlagen war und auch noch ein wenig beleidigt, dass Felix nicht auf dem Geburtstag meiner Oma war, haben wir es auf den 1. November verschoben.

Im Nachhinein war das die falscheste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich könnte jetzt noch so oft sagen „hätte ich bloß ja gesagt“, „wären wir bloß gefahren“…es ändert nichts daran dass Felix seine Oma nie mehr sehen kann. Und ich daran eine Teilschuld habe.

Die Beerdigung ist am Samstag – bis dahin wird er wahrscheinlich noch nicht mal laufen können – und er kann nicht dahin gehen. Ich weiß, dass ihm das das Herz bricht.

Dass er nun gesund wird hat oberste Priorität – trotzdem ist sein Schmerz nun doppelt so groß.
Es ist furchtbar wenn man sieht wie sehr der Mensch, den man liebt, leidet. Und man kann nichts machen. Rein gar nichts.

Ich wünschte ich könnte so viel mehr machen.
Aber das einzige was in meiner Macht liegt ist da zu sein.
Und die Hoffnung, dass es bald bergauf mit ihm geht.
Und dass wir bald eine ganz aufregende Zeit vor uns haben.

Ich wünsche ihm so viel gutes aber eines ganz besonders: Dass er immer mehr Sonnen- als Regentage hat.

Die Iren sagen es wie immer am schönsten:

May you be poor in misfortunes – and rich in blessings.
May you know nothing but happiness – from this day forward.

Das wünsche ich dir, Felix. Mein Liebster. Und noch viel mehr.

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