Ideen für die letzten Wintertage

Hello liebe, treue Leser!

Wer mal wieder dachte, dass ich verschollen wäre, der irrt sich.
Ich bin noch hier, es gibt wenig Neues aber wir unternehmen grade ganz schön viel. Und wenn wir nicht unterwegs sind, dann genieße ich, dass Johann langsam aber sicher richtig Lust aufs basteln, malen und Gestalten bekommt.

Einmal die Woche, freitags, geht er immer zum Turnen und weil es ihm so Spaß macht, wollte ich diese Woche mit ihm zum Fußball. Da er sich aber nun total weigert, das auszuprobieren, lasse ich ihn auf alle Fällt in Ruhe und werde einfach mal mit ihm zum Platz gehen, wenn sie draußen trainieren. Vielleicht gefällt es ihm dann besser.

Gestern, als ich mit ihm alleine spazieren war, sagte er mir, er hätte aber richtig Lust, etwas zu basteln. Das hat mich nicht wirklich gewundert, sieht er bei Felix und mir, dass wir meistens etwas machen. Ich habe ihn dann gefragt, worauf er der Lust hätte und er sagte, ich könne aussuchen. Gesagt, getan. Wenn ich schon aussuchen darf, mache ich das natürlich auch. Und so werden wir Mitte/Ende der Woche ein paar Dinge angehen.

Bienenwachs-Kerzen rollen


Johann liebt Kerzen. Ok, wahrscheinlich lieben alle Kinder Kerzen. Da ist es doch etwas besonderes, diese selber zu rollen.
Ich habe ein Set bestellt, so habe ich direkt alles zusammen.

 

Suncatcher machen


Machen ist hier ein großes Wort, schmelzen trifft es ja eher. Ich habe diese Suncatcher schon als Kind im Kindergarten gemacht, meine Eltern hatte sie jahrelang im Fenster hängen. So soll es bei uns auch sein.

 

Papier-Mosaik


Johann ist ein großer Fan von kleben und schneiden, also liegt es nahe, das mal etwas mehr zu fördern. Er hat schon oft gesehen, dass ich Mosaike lege und hat auch schon mitgeholfen.

 

Magazin-Collagen


Dazu gehört natürlich etwas Vorarbeit. Aus alten Zeitungen kann man alles ausschneiden von dem man denkt, dass es interessant wäre und dann gibt man dem Kind ein weisses Blatt und Kleber. Wenn Johann älter its, kann er das natürlich auch schon selber. Viereckig schneiden geht schon, aber ausschneiden ist och zu schwer.

Auf dieser Seite kann man sich auch direkt die Gesichter zum bekleben herunterladen.

 

Collagen à la Matisse


Via Pinterest habe ich diese Seite gefunden, die mich total begeistert und der Johann sicher auch etwas abgewinnen kann.

 

Stock-Mobilé

Ich gebe es zu: Johann hat ein Stock-Problem. Egal, wo wir hingehen, er findet immer Stöcke. Und er muss sie alle mitnehmen. Also könnte man damit auch etwas schönes für sein Zimmer machen.

Ich kann mich an die Zeit erinnern, als ich völlig überfordert war, Johann zu beschäftigen. Nun kommt es mir vor, als sei diese Zeit schon so lange her. Johann kann sich super selber beschäftigen, spielt viel in seinem Zimmer, versucht neuerdings immer mehr, sich selber etwas zu Essen zu machen und ist einfach total selbstständig geworden.
Ich freue mich jetzt immer, wenn wir etwas zusammen machen, weil ich weiß, dass es nicht immer so sein wird und er mich nicht immer dabei haben wollen wird. Ich freue mich, dass mein Sohn an so vielen Dingen Interesse hat und ihm so vieles Spaß macht. Ich weiß, dass es für viele befremdlich ist, dass wir so viel zusammen kochen und basteln und uns oft Zeit nur für uns beide nehmen – aber ich bin mir sicher, dass ich es bitter bereuen würde, wenn ich diese schöne (und es ist grade die schönste, die wir jemals hatten), wunderschöne Zeit nicht in vollen Zügen genießen würde.

Ich bin stolz auf mein kleines Mäuschen, das jetzt schon so tolle Ideen hat und ich hoffe, dass er es immer schaffen wird, sich selber zu verwirklichen und weiterhin Interesse an so vielen Dingen hat.

 

xoxo, nora.

Kommentar hinterlassen

Schlaf schön, Baby!

Und ja, das tut es jetzt auch.

Johann hat vor 3 Monaten ein neues Bett bekommen, das KURA vom Möbelschweden, passend mit einer Matratze, nämlich die, die vorgesehen wurde, wenn man das Bett umdreht, da die Matratzenhöhe dann nicht so hoch ist, dass das Kind aus dem Bett purzelt. Ich habe 2 Nächte lang probegelegen und war äusserst unzufrieden.

Umso glücklicher war ich, als mich Dormando um einen Blogbeitrag zu einer ihrer Matratzen gebeten hat. Dormando hat mir das Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt, aber ihr könnt euch definitiv sicher sein, dass es sich beim hier geschrieben Text um meine persönliche Meinung handelt. Wir haben uns also dann für die „Somneo“, Härtegrad H2 entschieden, man kann aber über den Matratzenfinder sich sehr einfach die aussuchen, die gut auf einen passt.

img_8281 img_8251

Und ja, nach den schlechtesten zwei Nächten meines Lebens wollte ich das – natürlich für Johann, versteht sich.

Eine Woche später kam die Matratze dann an, vakuumplatzspraend verpackt. Beim Auspacken habe ich schon große Augen gemacht, wie hoch die Matratze war.

img_8273

Was mir – mit einem 3 jährigen Kind ebenfalls wichtig war, ist ein abnehmbarer, waschbarer Bezug.

img_8271

Für ein gutes Ergebnis habe ich also die Matratze in mein Bett gelegt, die nächsten 3 Wochen wollte ich nicht im Kinderzimmer schlafen.

Was soll ich sagen…die erste Nacht auf der neuen Matratze war himmlisch! Ich selber habe eine Federkernmatratze Härtegrad H2, preislich nicht ganz so hoch wie das Teststück „Somneo“ und überhaupt nicht zu vergleichen. Die passt sich dem Körper perfekt an, stützt an den richtigen Stellen und ist einfach nur superbequem. Wahrscheinlich kann ich so gut auf ihr schlafen, weil sie eine Seitenschläfermatratze ist. Beim letzten Matratzenkauf, der noch gar nicht so lange her ist, habe ich noch gedacht: So groß kann ein Unterschied ja nicht sein – aber weit gefehlt. Dabei war ich auch extra im Laden und habe ein Probeliegen gemacht – völlig umsonst. Nach 3 Wochen hat sich immer noch nicht die richtige Erholung beim Schlafen eingestellt und nun hoffe ich einfach mal darauf, dass mein Körper sich irgendwann daran gewöhnt.

Ich muss ehrlich sagen, ich hätte die Somneo in meinem Bett gelassen, wäre der Höhenunterschied zu Felix Matrazte nicht so groß gewesen. Ja, ich bin wahnsinnig egoistisch, aber ganz ehrlich: Wer gut schläft, kann besser leben ;)

img_8269

Seit Weihnachten liegt die Matratze nun in Johanns Bett, ich schlafe wieder auf meiner alten und laufe manchmal sehnsüchtig ins Kinderzimmer, um Johann beim friedlichen Schlaf zu beobachten. Eigentlich ist es am schlimmsten, dass Felix und ich jeden Abend in Erwägung ziehen, im Kinderzimmer zu schlafen, statt in unserem Bett.

img_8252 img_8254

Damit er es richtig gemütlich hat, habe ich Johann noch eine Patchworkdecke genäht, diesmal komplett aus Jersey, in Grün- und Blautönen. Diese wird auch ganz gerne mal mit ihren Maßen von 1,40×2,20m auf die Couch geschleppt und da liegt dann die ganze Familie drunter.

img_8257 img_8258 img_8260

 

Auf dem Regal über dem Bett stehen seine Lieblingsbilder sowie seine Lieblingsfiguren, die wir oft zum Geschichtenlesen benutzen.

Der Schlafbereich von Johann gefällt mir jetzt wirklich sehr gut. Er ist gemütlich und heimelig und Johann fühlt sich pudelwohl.

Wie schon im letzten Post erwähnt, werden wir das Bett irgendwann umdrehen und umbauen, wenn dann etwas davorgebaut wird, ist es auch gar nicht schlimm, dass die Matratze nun so hoch ist.

Aber da man Hochbetten für Kinder eh erst ab 5–6 Jahren empfiehlt, haben wir damit auch noch etwas Zeit und genießen kuschelige Abende mit Büchern und Hörspielen.

xoxo, Nora.

 

 

Merken

2 Kommentare

Neues Jahr, neuer Nachname

Ok, soooo neu ist er nicht, aber schon noch so neu, dass ich oft drüber stolpere.

Am 27.12.2016 haben Felix und ich uns endlich getraut und „ja“ gesagt und nun bin ich Frau Schwarz.

Die Hochzeit war sehr spontan und trotzdem war es der wunderschönste Tag, den ich in meinem Leben niemals vergessen werde.

Wir haben in Felix Heimatstadt geheiratet weil seine Familie auch nunmal über die Weihnachtstage komplett da war. Meine Eltern und meine Freundin haben dann aber doch die lange Reise auf sich genommen um mit uns zu feiern.

Die Trauung war um 16.00h und vorher war ich mit meiner Freundin beim Frisör und später – aufgeregt wie irre – in ihrem Hotel um uns fertig zu machen.

img_2733

 

Im Standesamt mussten wir dann erstmal die Sääle tauscehn, weil so viele Leute zu der Trauung kamen, Nachbarn, Freunde und Familie von Felix.

img_0042

In dem Saal hat auch Felix´Schwester geheiratet.

img_0033

Johann war so süß uns sagte mir nach der Trauuung: „Endlich bist du Mama Nora Schwarz“. Recht hat er. Edndlich heißen wir alle gleich.

img_0034

img_0036

Nach der Trauung waren wir in einem wunderschönen Restauerant essen und haben ein wirklich köstliches Essen gehabt. Danach ging es wieder zurück ins Dorf und wir haben den Abend mit ein paar Drinks ausklingen lassen.

2016 war kein gutes Jahr für mich. Ich habe Freunde aus den Augen verloren, ich habe Fehler gemacht und habe Verluste erlebt. Diese Liste ist noch erweiterbar, aber warum? Das Jahr ist vorbei uns ich freue mich umso mehr, dass wir es perfekt haben ausklingen lassen. Und auch, wenn es natürlich das letzte große Ereignis aus 2016 war, wird es für mich immer das Beste sein: Meine eigene Hochzeit.

Silvester habe ich dann mit den engsten Freunden zu Hause gefeiert und nun geht es auf in den Fastenmonat Januar.

Ich habe viele Projekte, an denen ich arbeiten will und viele Sachen, die ich neu erlernen will.

Bitte, 2017… sei gut zu uns.

xoxo, Nora.

Merken

Merken

6 Kommentare