Schlaf schön, Baby!

Und ja, das tut es jetzt auch.

Johann hat vor 3 Monaten ein neues Bett bekommen, das KURA vom Möbelschweden, passend mit einer Matratze, nämlich die, die vorgesehen wurde, wenn man das Bett umdreht, da die Matratzenhöhe dann nicht so hoch ist, dass das Kind aus dem Bett purzelt. Ich habe 2 Nächte lang probegelegen und war äusserst unzufrieden.

Umso glücklicher war ich, als mich Dormando um einen Blogbeitrag zu einer ihrer Matratzen gebeten hat. Dormando hat mir das Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt, aber ihr könnt euch definitiv sicher sein, dass es sich beim hier geschrieben Text um meine persönliche Meinung handelt. Wir haben uns also dann für die „Somneo“, Härtegrad H2 entschieden, man kann aber über den Matratzenfinder sich sehr einfach die aussuchen, die gut auf einen passt.

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Und ja, nach den schlechtesten zwei Nächten meines Lebens wollte ich das – natürlich für Johann, versteht sich.

Eine Woche später kam die Matratze dann an, vakuumplatzspraend verpackt. Beim Auspacken habe ich schon große Augen gemacht, wie hoch die Matratze war.

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Was mir – mit einem 3 jährigen Kind ebenfalls wichtig war, ist ein abnehmbarer, waschbarer Bezug.

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Für ein gutes Ergebnis habe ich also die Matratze in mein Bett gelegt, die nächsten 3 Wochen wollte ich nicht im Kinderzimmer schlafen.

Was soll ich sagen…die erste Nacht auf der neuen Matratze war himmlisch! Ich selber habe eine Federkernmatratze Härtegrad H2, preislich nicht ganz so hoch wie das Teststück „Somneo“ und überhaupt nicht zu vergleichen. Die passt sich dem Körper perfekt an, stützt an den richtigen Stellen und ist einfach nur superbequem. Wahrscheinlich kann ich so gut auf ihr schlafen, weil sie eine Seitenschläfermatratze ist. Beim letzten Matratzenkauf, der noch gar nicht so lange her ist, habe ich noch gedacht: So groß kann ein Unterschied ja nicht sein – aber weit gefehlt. Dabei war ich auch extra im Laden und habe ein Probeliegen gemacht – völlig umsonst. Nach 3 Wochen hat sich immer noch nicht die richtige Erholung beim Schlafen eingestellt und nun hoffe ich einfach mal darauf, dass mein Körper sich irgendwann daran gewöhnt.

Ich muss ehrlich sagen, ich hätte die Somneo in meinem Bett gelassen, wäre der Höhenunterschied zu Felix Matrazte nicht so groß gewesen. Ja, ich bin wahnsinnig egoistisch, aber ganz ehrlich: Wer gut schläft, kann besser leben ;)

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Seit Weihnachten liegt die Matratze nun in Johanns Bett, ich schlafe wieder auf meiner alten und laufe manchmal sehnsüchtig ins Kinderzimmer, um Johann beim friedlichen Schlaf zu beobachten. Eigentlich ist es am schlimmsten, dass Felix und ich jeden Abend in Erwägung ziehen, im Kinderzimmer zu schlafen, statt in unserem Bett.

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Damit er es richtig gemütlich hat, habe ich Johann noch eine Patchworkdecke genäht, diesmal komplett aus Jersey, in Grün- und Blautönen. Diese wird auch ganz gerne mal mit ihren Maßen von 1,40×2,20m auf die Couch geschleppt und da liegt dann die ganze Familie drunter.

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Auf dem Regal über dem Bett stehen seine Lieblingsbilder sowie seine Lieblingsfiguren, die wir oft zum Geschichtenlesen benutzen.

Der Schlafbereich von Johann gefällt mir jetzt wirklich sehr gut. Er ist gemütlich und heimelig und Johann fühlt sich pudelwohl.

Wie schon im letzten Post erwähnt, werden wir das Bett irgendwann umdrehen und umbauen, wenn dann etwas davorgebaut wird, ist es auch gar nicht schlimm, dass die Matratze nun so hoch ist.

Aber da man Hochbetten für Kinder eh erst ab 5–6 Jahren empfiehlt, haben wir damit auch noch etwas Zeit und genießen kuschelige Abende mit Büchern und Hörspielen.

xoxo, Nora.

 

 

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Neues Jahr, neuer Nachname

Ok, soooo neu ist er nicht, aber schon noch so neu, dass ich oft drüber stolpere.

Am 27.12.2016 haben Felix und ich uns endlich getraut und „ja“ gesagt und nun bin ich Frau Schwarz.

Die Hochzeit war sehr spontan und trotzdem war es der wunderschönste Tag, den ich in meinem Leben niemals vergessen werde.

Wir haben in Felix Heimatstadt geheiratet weil seine Familie auch nunmal über die Weihnachtstage komplett da war. Meine Eltern und meine Freundin haben dann aber doch die lange Reise auf sich genommen um mit uns zu feiern.

Die Trauung war um 16.00h und vorher war ich mit meiner Freundin beim Frisör und später – aufgeregt wie irre – in ihrem Hotel um uns fertig zu machen.

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Im Standesamt mussten wir dann erstmal die Sääle tauscehn, weil so viele Leute zu der Trauung kamen, Nachbarn, Freunde und Familie von Felix.

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In dem Saal hat auch Felix´Schwester geheiratet.

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Johann war so süß uns sagte mir nach der Trauuung: „Endlich bist du Mama Nora Schwarz“. Recht hat er. Edndlich heißen wir alle gleich.

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Nach der Trauung waren wir in einem wunderschönen Restauerant essen und haben ein wirklich köstliches Essen gehabt. Danach ging es wieder zurück ins Dorf und wir haben den Abend mit ein paar Drinks ausklingen lassen.

2016 war kein gutes Jahr für mich. Ich habe Freunde aus den Augen verloren, ich habe Fehler gemacht und habe Verluste erlebt. Diese Liste ist noch erweiterbar, aber warum? Das Jahr ist vorbei uns ich freue mich umso mehr, dass wir es perfekt haben ausklingen lassen. Und auch, wenn es natürlich das letzte große Ereignis aus 2016 war, wird es für mich immer das Beste sein: Meine eigene Hochzeit.

Silvester habe ich dann mit den engsten Freunden zu Hause gefeiert und nun geht es auf in den Fastenmonat Januar.

Ich habe viele Projekte, an denen ich arbeiten will und viele Sachen, die ich neu erlernen will.

Bitte, 2017… sei gut zu uns.

xoxo, Nora.

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Besinnliche Weihnachten, ihr lieben!

Alle Jahre wieder ist Heiligabend und wer mich persönlich kennt weiß, dass ich ein absoluter Weihnachtsfan bin.

Dieses Jahr ist alles etwas anders.ich hatte keine Lust, weihnachtlich zu dekorieren, Plätzchen zu backen und kein Weihnachtslied hat mich aus der Reserve gelockt.

Felix und ich habe beschlossen, dieses Jahr Weihnachten bei seiner Familie zu feiern – aus ganz faulen Gründen. Hier kann ich mich an den Tisch decken, Johann wird den ganzen Tag von seinen Cousins und Cousinen bespaßt und wir können mal etwas durchatmen.

Ende November ist meine Oma gestorben und obwohl ich es kommen gesehen  habe, sie ist war 86 und niemand lebt ewig – hat es ein großes Loch hinterlassen.

Wenn ich mir vorstelle, dass meine Tanten und Onkel sowie mein Vater dieses Jahr das erste mal ganz ohne ihre Eltern feiern, wird mein Herz sehr schwer. Es ist für mich unvorstellbar, ohne meine Eltern zu sein und noch unvorstellbarer, dass Johann einmal ohne Eltern sein wird.

Dass dieses Jahr nicht gut war, beweisen nicht nur die Medien, sondern auch mein persönliches 2016 – als meine Mutter dann meinte, dass es meiner Oma nicht gut geht, war mir sehr schnell klar, was passieren würde. Wir hatten kein enges Verhältnis, jedoch auch kein schlechtes. Aber meine Familie hat sie beim Sterben begleitet und ich habe in der Zeit viel gelernt.
Zuerst einmal ist mir schlagartig bewusst geworden, dass Einzelkinder nicht nur einzeln sind, sondern in der schwersten Stunde sehr alleine. Ich habe meine Tanten und Onkel gesehen, wie sie sich gegenseitig trösteten, stützen, stritten und miteinander weinten.
Zum anderen wurde mir bewusst, dass etwas schreckliches auch etwas Schönes hervorrufen kann. Ein lang zurückliegender Familienstreit wurde verziehen und auch das beweist mir, dass dieses Band, was Geschwister verbindet für mich immer völlig fremd sein wird.

So kurz vor Weihnachten wünscht man sich eine besinnliche Weihnachtszeit. Dieses Jahr habe ich mich wirklich besonnen auf das, was ich für das wichtigste empfinde: meine kleine Familie, für die es dieses Jahr dank mir sehr schwere Zeiten gab. Und da meine Eltern nicht so viel Wert auf Weihnachten legen, wurde es mir sehr leicht gemacht, mit meinem Sohn und meinem Mann besinnliche Weihnachten zu feiern.

Aber das wünsche ich nicht nur mir, vielmehr auch meinen Tanten und Onkeln die sich nun neu zusammenfinden müssen – als Geschwister, denn das, was eine Familie zusammen hält, ist nun nicht mehr da und für alle ein Herausforderung, von der ich hoffe, dass sie diese meistern werden.

Und besser kann man es einfach nicht sagen, als mit den Worten von Judy Garland. Heike, Dagi, Ati, Irmi, Marcus, Kirsten und natürlich Papa…

Have yourself a merry little Christmas
Let your heart be light
From now on, our troubles will be out of sight
Have yourself a merry little Christmas

Feiert schön. Streitet nicht und habt einen schönen Abend. Ich denk an euch und bin im Herzen bei euch.

Eure Nora.

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