Kein Tinder-Date oder auch: Warum Silvester 2019 so schön war.

Für Stefan.

Wie jeder weiss, der meinen Blog etwas länger gelesen hat, hasse ich Silvester wie die Pest. Jeder Mensch auf der Welt hofft auf einen Neustart, ein neues, unbenutztes Jahr, als ob sich irgendetwas ändert wenn die Uhr auf 00.00h umspringt, wenn man sich nicht selber ändert.

Im November 2019 hatte ich mich von Felix getrennt, Weihnachten hatte ich auf die beschissenste Art und Weise hinter mich gebracht und nun kam auch noch Silvester auf mich zu.

Mein damaliger „Freund“ war sich nicht sicher, ob er mein Freund sein wollte, das war ein ständiges Auf- und Ab – aber ich hätte mit ihm feiern können, hätte ich gewollt. Aber wir waren halt nicht zusammen. Weil er nicht wollte. Und auch ein bisschen doof war.

Zwischen den Tagen saß ich mit meiner Freundin in der Disko meines Vertrauens und sie meinte „Ey, du willst doch wirklich nicht mit dem Vollarsch Silvester verbringen, da wirst du nur depressiv.“ Eine Minute später hatte ich ihm eine SMS geschrieben und ihm abgesagt. Der Plan war fernzusehen, das kann man auch schließlich gut alleine.
Drei weitere Minuten später hatte ich mich auf eine große Silvesterparty, die mein bester Freund mitorganisierte, eingeladen.

Ab da wurde es wirklich traurig. Johann war bei seinen Großeltern, ich war das erste mal in meinem Leben auf mich gestellt und sehr, sehr schlecht gelaunt und hatte auch dezenten Liebeskummer wegen „meinem Freund“ , der nicht mein Freund war, weil er nicht wollte – und wie sich wahrscheinlich alle denken, ist „dieser Freund“ auch der, der mich später noch sehr lange begleiten sollte. Ich hätte die rote Flagge sehen soll, aber durch meine rosarote Brille habe ich so ziemlich gar nichts gesehen.

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All the little Lights

Wer mich kennt weiß, dass Passenger einer meiner absoluten Lieblingsmusiker ist. Und der oben erwähnte Song ist der beste von ihm. Meiner Meinung nach. 

In dem Song geht es darum, dass wir alle mit ganz vielen Lichtern im Herzen geboren werden. Sie zeigen uns den Weg.

Diese Lichter können erlöschen oder brennen für immer an einem bestimmten Ort in unserer Erinnerung. 

Ich denke, das erste Licht erlischt, wenn wir als Kind erkennen, dass Mama und Papa nicht unfehlbar sind. Oder wenn wir erkennen, dass es den Osterhasen oder das Christkind/den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt.

Und dann gibt es Lichter, die für immer an den Orten brennen, die wir mit Situation, oder Menschen verbinden, die uns für immer wichtig sind. 

Eins der ganz hellen Lichter brennt in der Toskana, der Ort, an dem meine Seele zuhause ist, an den ich mich immer sehne, der einzige Ort, an dem ich glaube, zur Ruhe kommen zu können. Oder in Holland. Hier ist mein Herz zuhause. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich für immer hier sein. Inklusive der Nordsee meine große Liebe.

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Die Kommunion: Einladungskarten

Da es für Johann dieses Jahr soweit war und er zur Kommunion gegangen ist, mussten natürlich Einladungskarten her.

Normale drucken lassen wollte ich nicht, da wir gar nicht so viele Leute eingeladen haben. Also – warum nicht selber machen?

Wie alle wissen, bin ich ein großer Fan von selbst gemachten Postkarten, also nochmal an die Nähmaschine.

Ich habe den Hintergrund ausgedruckt, natürlich mit Fischen drauf – und wer sich fragt, warum zur Kommunion immer Fische abgebildet werden, hier die Erklärung – ich wusste es selber davor nicht und habe dann mal nachgeschaut.

 

„Was der Fisch im Christentum bedeutet

Nicht nur während der Erstkommunion ist der Fisch im Christentum allgegenwärtig: Christen tragen auch Ketten mit Fischanhänger oder kleben sich Fischaufkleber auf ihr Autoheck. Der stilisierte Fisch dient unter Christen als Erkennungssymbol. Er war in dieser Form schon in den ersten Jahrzehnten des Christentums wichtig, wurde dann beinahe vergessen, aber spielt seit einigen Jahrzehnten wieder eine wachsende Rolle.

Es heißt in der Bibel, dass sich Jesus gegenüber dem Fischer und späteren Jünger Simon Petrus selbst als „Menschenfischer“ bezeichnet habe. Zuvor füllte er dessen Netze mit zahlreichen Fischen. Wenn ein Christ sich mit diesem Symbol schmückt, dann ist das also ein Glaubensbekenntnis. Das Wort Fisch heißt in der griechischen Sprache zudem Ichthys. Die einzelnen Buchstaben dieses Wortes stehen in der griechischen Sprache für die einzelnen Wörter des christlichen Glaubensbekenntnis.

Auf Deutsch:“Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt.“ Quelle

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