Das erste halbe Jahr in 3678 Bildern

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Weihnachten steht vor der Tür und ich habe (ausser einer Idee für Felix) noch keinerlei Geschenke.
Da wir hier im totalen Chaos sind und meine geliebten Bastelsachen schon den Weg in die dunklen Umzugskisten angetreten haben, muss also dieses Jahr etwas gekauftes her.
Aber so ganz auf selber machen bzw. selbst gemachtes wollte ich dann doch nicht verzichten. Das passt auch wirklich nicht zu mir.

Also kommen, wie bei allen frisch gebackenen Eltern dieses Jahr Fotobücher von Cewe zum Einsatz. Da habe ich wenigstens die Bilder selber fotografiert.

Also habe ich mal alle meine Bilder von Johann zusammengetragen, von meiner Spiegelreflexkamera, von meinem und von Felix´Handy. Eine Zahl, die mich schockiert hat, ist mir dabei über den Weg gelaufen: 3678. Ja, so viele Bilder gibt es mitlerweile von Johann. In einem halben Jahr. Ich glaube, er ist das meist fotografierteste Kind auf diesem Planeten.

Zwischendurch kamen mir natürlich auch die ein oder anderen Tränchen, als ich noch alte Videos entdeckt habe von ihm, wo er vier Tage alt war. Ich kann gar nicht glauben, dass mein Kind mal so klein war. Und so niedlich! Jetzt sieht er ja schon aus wie ein richtiges Kind, hier der Beweis:

Foto am 13.12.13 um 08.24

Erschreckenderweise habe ich gerade festgestellt, dass im Photobooth auch noch die ein oder anderen Bilder von ihm sind…

Da wollte ich es mir so einfach machen…aber bitte wie schwer ist das denn aus über 3000 Bildern, die alle supersüß sind, die schönsten auszuwählen?

xoxo, nora.

P.S.: Fürs nächste Jahr, wenn ein bisschen Ruhe eingekehrt ist und ich endlich wieder Zeit zum Nähen und Basteln habe, habe ich mir fest vorgenommen, jedes gewerkelte Teil zu fotografieren und auch davon ein Buch zu machen. Vielleicht interessiert es in 20 oder 30 Jahren ja jemanden, was die Mama oder die Oma so gemacht hat…

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Träumen und planen von Aquafarbenen Fliesen

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Wie ich ja heute schon etwas wehmütig erwähnt habe, werden wir am 21.12. unsere heißgeliebte Wohnung in der Innenstadt verlassen und in den 20km entfernten Randbezirk Köln-Libur ziehen.
 Dann tauschen wir unser hippes Stadtleben mit einem Leben auf einem alten Bauernhof mit einer tollen großen Wohnung aus.
 In der Wohnung sind alle Räume neu saniert bis auf das „Master-Bad“, welches vom Elternschlafzimmer abgeht. Ach, wie toll sich das anhört. „Master-Bad“.
 Wer wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dann ist es nicht soooo clever, dass das Hauptbad vom Elternschlafzimmer abgeht, Gott sei Dank gibt es eine Gästetoilette. Und bis der kleine J. eigenmächtig duschen kann, dauert es auch noch etwas.
 (Das ist übrigens der einzige Wermutstropfen: Es gibt keine Badewanne für den kleinen Johann).

Wo war ich? Ach ja, umrenoviertes Bad. Und da komme ich ja direkt wieder ins Träumen!
Vor meinem inneren Auge sehe ich aquafarbene Mosaikfliesen auf dem Boden und weiß verputze Wände, ganz klar, ganz einfach. Ein Traum!

Ich werde mich mit meinem Vermieter, der tollerweise mein Cousin ist, irgendwann mal zusammensetzen und ihm von meinen Plänen erzählen. Vielleicht, wenn alle Baustellen soweit erledigt sind, machen Felix und ich das Bad noch.

Aber eine Vorbereitung ist nie schlecht und da ich noch ganz frisch im Umbau von Räumen bin, habe ich mich mal ein wenig durch´s Netz geklickt und bin im Blog von Emero bei diesem Artikel hängeneblieben: Badezimmer planen für Anfänger. Etwas abgeschreckt hat mich die Aussage, dass man 3000 € pro Quadratmeter rechnet. Vor lauter Schreck wollte ich sofort den Rechner ausschalten. Aber dann ist mir ja glücklicherweise eingefallen, dass wir wahrscheinlich 2500€ sparen, wenn wir keine hässlichen Fliesen an die Wände machen, sondern diese glatt verputzen.
Ein anderer Trost ist, dass das Badezimmer, wie in der jetzigen Wohnung, total klein ist.
Aber auch dazu habe ich lesenswertes gefunden: 6 Badmöbel Tipps für kleine Bäder

Nachdem ich mich immer weiter auf dem Blog festgelesen habe, habe ich auch bei „5 Stile fürs Badezimmer“ festgestellt, dass mein Stil eine Mischung zwischen dem modernen und maritmen Stil ist.

Vielleicht sollte ich auch noch nicht so viel planen, wir wohnen ja noch nicht einmal in der neuen Wohnung – aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freunde… und warum sollte nicht, nachdem 2013 die „Steuerklärung selber machen“ (Mensch, war DAS ein Krampf!) auf meiner To-Do-Liste stand, nächstes Jahr nicht einfach mal: „Ein Bad gestalten“ draufstehen? Vielleicht sollte einfach mein neues Motto „Think big!“ sein.

 

xoxo, Nora.

P.S.: Bilder von der neuen Wohnung gibt´s natürlich. Mit Umzugs-Auszugs- und Einrichtigungsberichten!

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bye, bye

Ich sage direkt wie es ist: Ich bin ein Gewohnheitstier.

Ich esse gerne meine Lieblingsgerichte, bin gerne mit den gleichen Menschen zusammen und wohne gerne in meiner Wohnung.

Letzteres hat nächste Woche ein Ende.

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Weil es ja immer Ärger mit allen möglichen Menschen gibt, die an so einer Wohnung hängen (Vermieter, Nachmieter, Mama des Nachmieters), verlassen wir das sinkende Schiff zehn Tage früher als geplant.
Mit einem kleinen Kind sind 10 Tage enorm viel, vor allem wenn man zur Zeit noch alleine Kisten packt.

Dass wir nun früher als gedacht unsere Wohnung verlassen, bleibt mir Gott sei Dank nicht so viel Zeit für Wehmut.

Ganz im Gegenteil; man ärgert sich mit ganz schön vielen Dingen rum, die einem das Umziehen gar keinen Spaß machen lassen.

Trotzdem bin ich eben mit schwerem Herzen in unsere Straße eingebogen, in der das Haus steht, was fast sechs Jahre mein zu Hause war. Hier wurde gelacht, geweint, gestritten, gekocht, eine Schwangerschaft durchlebt und ein Baby nach Hause gebracht.
All das lässt es mir schwerfallen zu gehen, auch wenn ich weiß, dass mich etwas Neues, Schönes, vielleicht sogar Besseres erwartet.

In dieser Zeit wurde aus einer Wohnung ein zu Hause und aus zwei Menschen eine Familie.
All das ist für mich erwähnenswert, all das muss ich noch aufschreiben bevor ich nun weiter Kartons packe und ironischerweise einen Boden saugen werde, der nächste Woche rausgerissen wird.
Es ist ein komisches Gefühl sein Leben in kleine Kartons einzupacken, beschriften und irgendwo wieder auszupacken. Mir fällt das schwer und ich verstehe Menschen nicht, die gerne umziehen und denen es nichts ausmacht.

Ich hoffe für Johann, dass wir nicht oft umziehen werden – und vielleicht auf dem alten Bauernhof bleiben, bis Johann wahrscheinlich den Weg in die Stadt zurückgehen wird.
Wenn er nur ein kleines bisschen von seiner Mama hat wird das nämlich bestimmt passieren.

So, weiter gehts. Dies war ein kleines Lebenszeichen aus dem Chaos – mit einem lachenden und einem weinendem Auge.

xoxo, Nora.

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