Gemütliches selbst genäht.

Am Anfang wurde Johann von mir gerne mal etwas „modischer“ gekleidet.
Mitlerweile denke ich, es soll einfach nur bequem für ihn sein und er soll sich gut darin bewegen können.

Strampler sind ja ganz niedlich, aber leider oft mit hellgelben (uuuuh) und viel zu niedlichen Tierchen bedruckt. Obwohl ich´s für ihn bequem sein soll…ich sehe ihn schließlich den ganzen Tag und mir soll es schließlich auch gefallen.

Also habe ich ihm aus dem Stoff, mit dem ich ihm schon eine Lichterkette bezogen habe, einen Spieler genäht. Weil Roboter drauf sind und Pinoccio. Und weil ich den echt schön finde.

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Der Spieler war in einer Stunde genäht und Johann scheint glücklich zu sein. Auch wenn er ihm noch eine Nummer zu groß ist. Natürlich extra. Selber nähen ist ja nun nicht das günstigere Variante – da soll es schon lange passen.

spieler_2Wahrscheinlich wird er ihm Weihnachten so richtig passen – da bekommt er auch noch einen in weihnachtlichen Farben. Und ausserdem passt das dann ja auch voll gut, da ziehen wir auf den alten Bauernhof – er sieht jetzt schon ein wenig so aus, als würde er dort wohnen.

Und wer sich nun fragt…“Was ist das denn für ein Püppchen?“

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Das ist Johanns „Bibbel“, das hat er zur Geburt geschenkt bekommen und wird jeden morgen genau untersucht und abgelutscht. Das macht Johann eh am liebsten. Alles ablutschen. Das und…

johann_1…sich freuen.
Mit seinem Lächeln kriegt er mich jedes Mal.

So, nun lesen wir mal ein paar Geschichten von dem kleinen Bär und dem kleinen Tiger. Ich bezweifle, dass er versteht, was ich lese, aber wenn ich ehrlich bin…mag ich die Geschichten auch total gerne ;)

 Xoxo, Nora.

 

5 Kommentare

Lieber Johann!

Jetzt bist du 5 Monate bei uns und ich kann mich immer weniger an die Zeit ohne dich erinnern.

Immer wenn ich dich anschaue denke ich, ich habe das ganze Glück mit dir doch nicht wirklich verdient. Natürlich weinst du gerade viel, wir vermuten deine Zähnchen kommen, aber das muss ja auch einen Grund haben. Manchmal möchte ich mitweinen, weil ich nicht weiß, was du hast, aber Gott sei Dank kann man dich auch immer wieder schnell zum Lachen bringen.

Und wenn du lachst, dann geht die Sonne auf. So sehr, dass die Leute auf der Straße stehenbleiben und dich anschauen. Am Anfang fand ich das schon sehr befremdlich, aber du flirtest auch einfach, was das Zeug hält. Du bist wirklich ein tolles Kind.

Jetzt kannst du dich drehen und mit ein wenig Hilfe auch schon sitzen. Wenn Mama oder Papa dann klatschen, freust du dich immer so sehr, dass du dir auf die Schenkel hauen musst.
Vor kurzem hast du Mama´s Haare für dich entdeckt. Du rupfst aber nie daran, sondern lässt sie durch die Fingerchen gleiten und freust dich. Das freut mich auch, denn niemand mag es besonders gerne, wenn man ihm an den Haaren zieht.
Damit hast du auch erst einmal kein Problem, dir sind nämlich leider alle deine dunklen Haare ausgefallen und es kommen langsam, ganz langsam blonde Haare zum Vorschein. Wer hätte das gedacht? Ich nicht. Ich war der festen Überzeugung, du bekommst rote Locken. Aber glaub mir mein Kind, das ist mir ganz egal, ich nehme dich immer so, wie du bist.

Und das tust du übrigens auch. Wie jede junge Mutter zweifle ich manchmal daran, alles richtig zu machen, aber du gibst mir jeden Tag das Gefühl. Solche Liebe kann man nicht vorspielen und dann, wenn du mich mit deinem umwerfenden Lächeln anstrahlst denke ich mir, alles falsch mache ich wohl nicht.

Lieber Johann, bald ziehen wir weg aus unserer schönen Wohnung, raus aufs Land, wo du etwas sorgenfreier großwerden kannst als hier. Dort hast du ganz viel Familie, viele Hunde und Katzen und andere Tiere zum spielen.
Du bekommst dein eigenes Kinderzimmer und ich hoffe, es wird dir gefallen. Du kannst immer raus gehen zum spielen, du kannst einfach aus der Tür in den Hof. Glaub mir, hier in der Stadt geht das nicht und auch wenn es mir schwer fällt, mein Veedel zu verlassen, weiß ich, ich mache gerade das Beste für dich.

Mein kleiner Schatz, du hast gar nicht mitbekommen, dass ich dir schreibe, du schläfst gerade friedlich in meinem Arm. Übrigens schläfst du so immer noch am besten – ganz nah bei Mama.
Foto am 30.10.13 um 09.53

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein lieber Junge, ich hoffe ich komme bald öfters dazu, dir noch viele, viele Briefe zu schreiben und alles aufzuschreiben, was du so machst.
Denn es geht so schnell vorbei. Gerade lagst du noch als kleines Bündel auf meinem Arm und jetzt bist du schon ein richtiger Junge.

Ich freue mich auf jeden Tag mit dir. Mein Glück dich in meinem Leben zu haben ist so unbeschreiblich.

Du bist das Beste was passieren konnte, jeden Tag, ein Leben lang.

Deine Mama.

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5 Monate.

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Heute ist Johann 5 Monate alt.
Manchmal denke ich, für 5 Monate kann er schon ganz schön viel und dann denke ich an anderen Tagen, er ist noch sooooo klein. Mein kleiner Junge eben.

Alle, die ihn sehen sagen immer „Oh, ist der groß.“ oder „Weit ist er für sein Alter.“
Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich finde ihn genau richtig.
Ich meine, er läuft und spricht noch nicht.
Aber er isst Brei und trinkt Wasser wie ein Großer aus dem Glas (mit Hilfe versteht sich).
Er ist noch zu klein für seinen Sportaufsatz beim Kinderwagen, wächst aber langsam aus der Babyschale raus.

Bald wird er krabbeln, sitzen und essen können und braucht mich immer weniger. Es ist schon etwas Wehmut dabei, aber ich bin auch stolz und freue mich über alles Neue was er lernt.

Um die letzte Zeit „so klein“ noch genießen, sind wir heute noch mal mit dem Kinderwagen raus und ich habe mal die Kamera mitgenommen. Wer weiß…vielleicht passt er in zwei Wochen schon nicht mehr rein.

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IMG_3758Heute waren wir ein bisschen traurig, noch nicht auf dem Land zu wohnen. Dort wäre der Spaziergang sicher etwas schöner gewesen. Ich glaube meinem Kind war es aber egal.

Zu seinem 5 monatigen Geburtstag hat die Mama eine neue Wickeltasche bekommen, die sie tollerweise vorne an die Stange dranhängen kann.

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Die selbst gemachte von der Oma wurde kurzerhand zur Reisetasche umfunktioniert.
So macht der Spaziergang doppelt Spaß, weil man schnell an Sachen wie das Spucktuch („Hilfe, ich habe auf das Lammfell gekotzt!“) oder den Lieblingshund („Hilfe, ich fühle mich alleine im Kinderwagen“) rankommt.

Für den Sportaufsatz habe ich auch noch ein Lammfell bestellt (Super-Schnäppchen und genau den, den wir uns ausgesucht haben!) Denn wie wir rausbekommen haben ist unser Kind ein „Draußen-Kind“. Das bedeutet wohl, dass wir auch auf dem Land viele viele Stunden durch die Felder spazieren werden…

IMG_3779 IMG_3780Johann wird sich drüber freuen.

So und nun wird der restliche Sonntag mit meinem zahnenden Baby genossen.
Das bedeutet vorlesen, schmusen, trösten und stillen. Und baden.

Ich freu mich drauf.

xoxo, nora (und Johann natürlich)

 

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