Der letzte Abend 30 sein.

Es ist kaum zu glauben aber wahr: Morgen ist mein 31. Geburtstag.
Wer mir vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich heute um die Zeit Mutter bin, den hätte ich ausgelacht.

Aber Dinge kommen meistens anders als man denkt und so feiere ich meinen 31. Geburtstag im kleinen Kreise meiner Familie und mit meiner kleinen Familie.

Von meiner Liste letztes Jahr habe ich nicht viel abgearbeitet, aber eigentlich ist das auch egal – denn es gibt keine Liste mehr. Es gibt nur noch zwei Aufgaben in meinem Leben:
1. Glücklich sein.
2. Dafür sorgen, dass mein Kind glücklich ist, so lange es sich noch nicht selber darum kümmern kann.

Irgendwie mache ich mir dieses Jahr nicht sonderlich viel aus meinem Geburtstag.
Letztes Jahr um diese Zeit saß ich mit einem Haufen Freunde, Felix und meinen Eltern in einer Kneipe und wir haben gequatscht, gelacht und getrunken und um 00.00h ordentlich angestoßen.

In einer Kneipe war ich eben auch. Nach einer Stunde fertig machen und einer viertel Stunde hinlaufen hat mein Kind nach einer dreiviertel Stunde vor Ort einen Heulkrampf bekommen und ich bin wieder nach Hause gegangen.

Jetzt sitzen wir beide hier also alleine und bloggen ein bisschen.
Das ist auch schön. Anders schön.

Das Leben ist ruhiger geworden. Und ein bisschen einsamer.
Aber die Geburt von Johann war ein guter Abschied von der großen 30.
Ich bin gespannt auf alles, was noch kommen mag.

xoxo, nora.

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Durch den Sommer kommen

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Leider hat die Schwangerschaft bei mir deutliche Spuren hinterlassen. Nicht nur, dass ich nun eine nette Narbe davontrage, nein, ich habe auch einen Haufen Schwangerschaftsstreifen unter dem Bauch bekommen. Dass sie unter dem Bauch sind, konnte ich in der Schwangerschaft nicht sehen und so war ich naiv genug zu glauben, ich hätte keinen einzigen davongetragen.

An dem Tag im Krankenhaus, als die Ärztin mir meine Naht zeigte, sah ich sie das erste mal und war so abgelenkt von den lila Streifen, dass ich mir das „kleinere Übel“, die Op-Naht, nicht anschauen konnte.

Und so kommt es, dass ich heute, wo das Thermometer über 30°C klettert, total unglücklich hier sitze. Mein Sohn hat die schickste Badehose der Welt und ich habe nur noch meinen Bikini den ich jetzt schon seit ungelogen 6 Jahren besitze. und den kann ich nun wirklich nicht mehr anziehen – der ist wohl was knapp für mich geworden.

Also heißt es nun für mich: Mamataugliche Bademode suchen.

Folgendes habe ich gefunden (und ich danke der aktuellen Mode, dass es „Tankinis“ gibt. Davon habe ich vorher ja noch nie etwas gehört.)

An dieser Modeerscheinung ist natürlich der Nachteil, dass man am Bauch nicht braun wird. Der Vorteil ist, dass niemand den Bauch sieht. Also eine Plus-Minus-Null-Rechnung. Und ich finde es sehr schön, dass es trotz allem ein Zweiteiler ist.

Ach neu entdeckt durch die neue Situation ist mein alter Freund, der Badeanzug.
Ich habe mir ja geschworen, niemals wieder in einen reinzusteigen, aber da wusste ich ja auch nicht, wie ich figurtechnisch mal aussehen werde.

FOTOQUELLE: OTTO.DE

Von knalligen Farben rate ich mir einfach mal selber ab, zum einen weil ich rothaarig bin, zum anderen weil meine Oma immer sagte: „Kind, schwarz schluckt 5 Kilo.“ Ich glaube ihr einfach mal weiterhin und trage schwarz oder marine.

Vielleicht ist das alles doch nicht so schlimm, wie ich am Anfang dachte. Badeanzüge sind ja gar nicht so schlimm, wie ich sie in Erinnerung hatte und mit den Tankinis kann ich mich auch anfreunden. Ich habe mich vorher ja nie wirklich mit Bademode befassen „müssen“, aber auf dem Markt gibt es ja nun wirklich schöne Sachen.

Und so steht ja auch dem Badespaß mit dem Maulwurfsbaby nichts mehr im Weg.

xoxo, Nora.

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3. Woche – Heute pünktlich UND mit Bild ;)

Die dritte Woche mit unserem Maulwurfsbaby war alles: witzig, stressig, schön und nicht so schön.
Die Höhen und Tiefen des Mutterseins ist aber immer wieder spannend. Wie man zwischen dem Anträge-ausfüllen und stillen, einkaufen und dem Haushalt noch das Baby bespaßen kann und sich nicht selber vergisst, das ist schon manchmal ein Drahtseilakt. Aber ein schöner!

Noch hat Felix Urlaub…leider nur noch heute. Morgen geht der Ernst des Lebens für mich und Johann los. Ich bin gespannt. Das bedeutet für den Rest des Tages: Wohnung saubermachen, solange Felix sich noch um den Wurm kümmern kann.

Aber dazwischen habe ich mir eine kleine Blog-Pause gegönnt um mal heute ENDLICH pünktlich zum 3-Wöchigen Geburtstag zu berichten :)

3 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Supersüß sein.
Mama- oder Papakind: Mama.
Darauf bin ich stolz: Ich kann jetzt alleine in meinem Bett schlafen.
Das mag ich gar nicht: Hunger. Und Vitamin D-Tabletten.

3 Wochen Mama sein:  
Neue Erkenntnisse: Wenn Johann mich mit großen Augen anschaut, kann ich ihm nichts abschlagen.
Schreckmoment: Die Newborn-Strampler sind zu klein!
Dafür fehlt die Zeit: Essen.
Der glücklichste Moment: Johann fordert Mama-Zeit ein, wenn es ihm zu stressig wird und schaut mich mit großen Augen an, während er meinen Arm streichelt. Das Mutterherz schmilzt!
Nächte/Schlaf: Wir grooven uns ein.
Darauf freue ich mich: Auf meinen Geburtstag am Freitag!
Das macht Mama glücklich: Jeden Tag kann ich Johann ein bisschen besser verstehen.

3 Wochen Papa sein:
Neue Erkenntnisse: Das Kind wächst viel zu schnell.
Schreckmoment: Oberkörper voller Babykotze.
Dafür fehlt die Zeit: Freunde.
Der glücklichste Moment: Schmusezeit mit Baby.
Nächte/Schlaf: In Ordnung.
Darauf freue ich mich: Auf schönes Wetter und Biergarten.
Das macht Papa glücklich: Alles.

So und nun kommt der große Moment: Der süße Johann in Live und Farbe!

Wir sind immer noch hin und weg und müssen ihn die ganze Zeit anstarren.
Er ist das größte Glück!
Und wir sind solche Glückspilze ihn bei uns zu haben!

xoxo, Nora.

 

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